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Nach den Sticheleien gegen RTL und die Sendung "Deutschland sucht den Superstar" geht der Spaßmacher in die Offensive. Nach dem Sommer wird es eine weitere Casting-Show bei TV Total geben. Max Buskohl bleibt dabei auf der Strecke.
Köln (laut) - Stefan Raab provoziert weiter: In seiner Sendung vom Montag kündigte er eine weitere eigene Casting-Sendung an. SSDSDSSWEMUGABRTLAD, der Arbeitstitel dieser Show erfordert zugegebenermaßen etwas Konzentration: "Stefan sucht den Superstar, der singen soll, was er möchte und gern auch bei RTL auftreten darf". Er rief Künstler mit Charisma und Haltung auf, sich für seine Sendung zu bewerben.
Schon der Titel verrät, dass Raab weiter gegen RTL und DSDS stichelt. Seit Tagen fordert er "Freiheit für Max Buskohl", nachdem der DSDS-Kandidat die RTL-Castingshow frühzeitig verlassen hatte. Raab lud ihn daraufhin in seine Sendung ein. RTL pochte aber auf die berüchtigten DSDS-Knebelverträge und untersagte den Auftritt.
Aus diesem Grund nannte der TV-Entertainer in seiner Sendung auch sofort die erste Klausel seiner Verträge: "Jeder muss das machen, was er will". Er betont außerdem, dass TV Total sich auch noch Jahre später um seine Kandidaten kümmern wolle und kündigte im gleichen Atemzug ein neues Album seines Schützlings Max Mutzke an. Mutzke war der Gewinner von SSDSGPS (Stefan sucht den Super-Grand-Prix-Star) und vertrat 2004 Deutschland beim Eurovision Song Contest in Istanbul.
Schön zu wissen, dass Raab sich um seine eigenen Schützlinge kümmern will, doch Max Buskohl scheint ihm schon nicht mehr allzu sehr am Herzen zu liegen. Immerhin hatte Raab noch vorige Woche angekündigt, die Strafe wegen Vertragsbruchs zu übernehmen, wenn der ehemalige DSDS-Kandidat in seiner Sendung auftrete. Davon war kein Sterbenswörtchen mehr zu hören.
Auch die Begründung dafür, warum es am Samstag nicht zu der angekündigten Demonstration in der DSDS-Show gekommen ist, fiel eher dürftig aus, Raab sprach von einer "blöden Panne". Angeblich habe er gemeinsam mit 5000 Fans laut "Freiheit für Max Buskohl" gerufen, als er merkte, dass er in der falschen Halle und somit beim ARD-"Musikantenstadl" gelandet war. Da müssen sich der Spaßmacher und seine Demonstranten aber gehörig verlaufen haben - der "Musikantenstadl" fand am Samstag in Klagenfurt statt.




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