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Seit "Fat Lip" ist einiges an Wasser den Rhein runtergeflossen. Nachdem dann 2006 Dave "Brownsound" Baksh die Band verließ, enttäuschten Sum 41 nach Ansicht vieler Fans mit "Underclass Hero". Die große Frage war nun, ob die drei Kanadier wieder zu alter "Chuck"-Qualität zurückfinden würden.
Eines vorweg: Die Scheibe ist wieder rockiger und rotziger geraten als der Vorgänger. Das merkt man schon beim Opener "Reason To Believe" recht deutlich. Die Nummer fetzt, macht Spaß und geht mit etwas Piano-Geklimper stimmig in "Screaming Bloody Murder" über. Der Titeltrack beginnt etwas ruhig, zieht dann aber an Geschwindigkeit an und findet in einem fetten Refrain seinen Höhepunkt. Geht ins Ohr, setzt sich fest und macht Lust auf mehr. Allerdings lässt das Gitarren-Soli die Qualität eines Brownsound etwas vermissen.
"Skumf*k" startet balladenmäßig mit verschlafenem "Oohooh", mausert sich dann aber doch zu einer Rocknummer. Allerdings hätte die halbe Spielzeit hier genügt. Überhaupt beschleicht einen das Gefühl, dass die 48 Minuten Albumlänge arg lang geraten sind.
Die beste Nummer der Scheibe ist "Jessica Kill": Hier zeigen die Jungs ihre musikalische Qualität, hauen auf die Kacke und preschen mit einem fetten Refrain nach vorne weg. Endlich wagt man sich wieder in Metal-Gefilde vor, was schon am "Chuck"-Album so geil war. Doch anstatt das Motto "Pedal to the Metal" beizubehalten, folgen Nummern mit Akustikgitarre wie "What Am I To Say" und, um es bei "Crash" noch kuschelrockiger zu gestalten, darf es auch ein Piano sein. Nichts gegen ruhigere Nummern, aber diese sollten auch funktionieren.
Bei "Sick Of Everyone" kracht es richtig und Deryck Whibley singt sich seinen Frust von der Seele: "I've become sick of everyone now and I don't feel remorse for the forgotten and I don't care at all". Leider ist die Strophe von volkstanzähnlichem Geklimper unterlegt. Es hätte auch ohne funktioniert - sogar deutlich besser.
Somit liegt "Screaming Bloody Murder" stilistisch irgendwo zwischen "Underclass Hero" und "Chuck". Blink 182 haben sie damit zwar hinter sich gelassen, den Vorwurf eines Green Day-Verschnitts müssen sich Sum 41 aber wohl noch eine Weile anhören.
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Wirklich um Längen besser als Underclass Hero,
lediglich "Crash" kann in meinen Augen als Aussetzer angesehen werden.
Muss auch sagen, dass die Scheibe besser als Underclass Hero ist. Imo komtm sie auch an Chuck ran ohne dabei so sehr Richtugn Metal abzudriften. Mir gefällt der oft abwechslugnsreiche Songaufbau, würde der Scheibe persönlich 4/5 geben.
Wo man hier aber Green Day raushören soll bleibt mir ein Rätsel.
Naja geht so... Hab jetzt paar Mal durchgehört.... Am besten gefällt mir immernoch All Killer No Filler. Wann kommt endlich die Travis Barker-Review? Oder kommt keine mehr???
Jo Blink is einfach sau gudd
. Ich bin froh dass die wieder vereint sind. Wobei ich Angels and Airwaves auch net schlecht finde. +44 ging gar net... Bis auf 2 oder 3 Lieder. Aber am besten is Blink 182 vereint....
also meiner meinung nach, können weder green day und schon gar nicht sum 41 dem letzten blink-182 album das wasser reichen. den vergleich in der kritik finde ich völlig unanebracht. "blink 182" und "chuck" sind soweit von einander entfernt wie turbostaat und modern talking.
mit blink 182 und green day kann man das ja wohl nicht vergleichen-das rockt ja einfach mal nur übelst und nicht son scheiß wie green day---und ich muss sagen, durch das album hat sich sum41 wieder bei mir richtung top 1 bei musik katapultiert,also an MUSE-allerdings kann der gittarist längst nicht so viel wie matt-ich finde der heutige gitarrist klingt unsauberer als der vom chuck album usw
"Blink 182 haben sie damit zwar hinter sich gelassen, den Vorwurf eines Green Day-Verschnitts müssen sich Sum 41 aber wohl noch eine Weile anhören." wenn ich so einen Mist schon wieder lese...
natürlich passt der vergleich blink / sum / green, die unterschiede die sie haben machen ihren wiedererkennungswert aus, aber wo ist denn da bitte der genreunterschied ? ....
die scheibe hat was, wobei mir blink auch mehr liegt ( obwohl ich auf dem highfield etwas enttäuscht war, sahen alles etwas irritiert und lustlos aus... )
Also ich steh mehr auf Green Day, is aber eben Geschmackssache. Screaming Bloody Murder geht aber gut ab, gefällt mir von Anfang an sehr gut. Vergleiche mit Blink und Green Day find ich auch Quatsch. 4/5 fänd ich angebracht.
So, also hab ich mir auch mal wieder ein Sum41 Album besorgt, nachdem das Letzte die "Does this look infected" war. Die anderen gingen irgendwie an mir vorbei, nur die Single "We are all to blame" hab ich mal so am Rande mitbekommen.
Ich bin positiv überrascht und mag die Scheibe. Was die Vorgänger angeht hab ich wohl nicht sonderlich viel verpasst, wenn man hier so ließt
- 4/5
Wahrscheinlich hab ich ja was an den Ohren, dass die Vergleiche oben genannter Bands überhaupt zu Stande kommen, aber das scheint ja die Grundsatzdiskussion zu sein. Mal ganz davon abgesehen, dass nichteinmal Green Day selber mehr wie Green Day klingen fällt es mir schwer eine Verbindung zu Sum 41 herzustellen. Von Blink 182 ganz zu schweigen. Man könnte wohl noch viele lange und überflüssige Sätze schreiben, die dann doch nichts an solchen rätselhaften Plattenkritiken ändern, aber ich beschränke mich auf ein kurzes "Daumen hoch"! Klasse Album und weil mir sogar Underclass Hero super gefallen hat, möge man mir meine Meinung verzeihen. Komisch nur, dass ich alle 3 Bands gerne höre.
Ich muss auch sagen, das Album finde ich klasse!
Viele abwechslungsreiche, auch härtere Parts, mit melodischen Zwischenspielen. Ich höre das Album gerne, bei den rockigen Parts kann man abgehen, in die ruhigen Parts kann man sich hineinversetzen und verstehen was Deryck zu sagen versucht.
Dei Vergleiche finde ich nun wirklich lächerlich. Für mich ist Sum 41 am besten, und die Sache mit Blink... Wer sich schonmal das neue Lied von Blink "Up All Night" angehört hat, wird merken dass dort Sum 41 Elemente vorhanden sind, sowie Elemente von Rage Against The Machine .Jeder hat einen anderen Geschmack und jede Band ihre Besonderheit. Ich liebe Sum 41 !! abwechslungsreich und einfach nur klasse!
dass sich alle hier so über die green day vergleiche wundern, insgesamt ist da natürlich ein klarer unterschied, aber "time for you to go " und "baby, you don't wanna know" wären beide auf 21st century breakdown nicht aufgefallen, beim zweiten davon klingt deryck sogar sehr wie billie joe armstrong
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