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Der gewohnt originelle Albumtitel "Suff Sells" resultiert laut Suff Daddys Berichten mal wieder aus einer Bierlaune. Über zwei Jahre nach seinem letzten Studio-Release meldet sich der gebürtige Düsseldorfer mit 29 Tracks zurück, die Gesamtlaufzeit von 67 Minuten zwingt im Vinyl-Format sogar zur Veröffentlichung eines Doppelalbums.
"Suff Daddy liebt seinen Gin, sein Gras und seinen Microkorg", weiß der kundige Verfasser des Promotextes. "In der Hinsicht ist auf 'Suff Sells' alles beim Alten" - das lässt sich zu wesentlichem Anteil auch auf den Sound übertragen. Doch auf dem soliden Grundstein der bewährten Mittel ließ sich der Wahlberliner genügend Zeit und Spielraum für die mal gefürchtete, mal erhoffte musikalische Weiterentwicklung.
Natürlich bauen die Instrumentals immer noch überwiegend auf satte Beats mit Boom-/Bap-Kontrast und unschlagbarer Kopfnick-Tauglichkeit auf. Alles andere wäre beim Oldschool-Liebhaber Suff Daddy auch schwer verwunderlich. Im Plausch mit Mixery Raw Deluxe stellt er aber völlig zurecht fest: "Komplett Neunziger-Hängengeblieben ist ja auch voll langweilig."
Und so stellen Samples zwar weiterhin einen wichtigen Bestandteil dar, haben im Vergleich zu vorherigen Releases aber deutlich an Prominenz verloren - zugunsten von mit Synthesizer eingespielten Melodien und Harmonien. Dabei verdankt man die erfrischend spontane Keyboard-Spielweise zwischen beschwipster Trägheit und jazzig lebhaftem Improvisationscharakter allein Suff Daddys Faulheit. Zumeist habe er es beim ersten oder zweiten Take belassen, anstatt nachträglich an den aufwändigen MIDI-Files herumzufrickeln.
Der hinlänglich bewiesenen Tatsache, dass sich bei instrumentalem Hip Hop viel schneller Langeweile einschleicht als bei Rap-Songs, wirkt Suff Daddy entgegen, indem er seine Beats auf das Wesentliche beschränkt: Sobald musikalisch alle Würfel gefallen sind, geht es mit dem nächsten kurzen und knackigen Stück weiter.
Dabei drängen sich aus dem überzeugenden Gesamtbild nur wenige Nummern in den Vordergrund. Von partytauglichem Material wie "Make It Drip", dem treibenden "Suff Disco" oder dem vielschichtigen "Supersilverhaze" bis hin zu seltsam düsteren Beats wie "Bad Night Out" beherrscht der Beatbauer immer noch alle Stimmungen. Angenehm laid back geht es beispielsweise bei "Drinks" oder dem Blues-Gitarren-lastigen "Pattern Select" zu.
Auch die sechs Gastfeatures scheinen im Studio großen Spaß bereitet zu haben. Und dennoch erscheint es angesichts von Suff Daddys instrumentaler Gestaltungskraft völlig logisch, nur zwei Rap-Tracks auf die Platte zu nehmen. "Twisted" avanciert mit wummernder Bassline, verschwommenem Klangbild und Vertual Vertigos kraftvollem Flow zum Höhepunkt, Phat Kat und Elzhi ("Det2bln") erweisen sich ebenso als Glücksgriffe.
Die nahe Zukunft hält für Suff Daddy einen bedeutsamen Einschnitt bereit: Gemeinsam mit seiner Freundin wird er nach Australien auswandern und dort für mehrere Jahre verweilen. Doch die Umsiedlung um die halbe Weltkugel bedeutet mitnichten das Ende seines musikalischen Schaffens. Sein Label kündigt sogar an, er werde "die Sache mit den Beats von Down Under aus aufs nächste Level bringen".
Einen würdigen vorläufigen Abschied beschert sich der Trunkenbold mit dieser Platte jedenfalls allemal - quantitativ wie qualitativ. "Suff Sells" ist ein eindrucksvoller Beweis dafür, dass Melting Pot Music seinen Schützling völlig zurecht an der "Speerspitze der neuen deutschen Beatproduzentenszene" einordnet.
| Shop | Titel | Preis | Porto | Gesamt |
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Schon irgendwie paradox, dass Du ihn als "begnadet" bezeichnest und das Album auf jeden Fall "diggen" willst, aber keinerlei Scheiben von ihm hast. Dabei releast er doch extra schon Independent und nicht über DIE INDUSTRIE. Aber so isses halt, wenn Hartz für Drogen draufgeht...
Das mit den Promotion-Exemplaren hatten wir schon einmal. Lauti, wie willst du deine Angebeteten supporten, wenn du dir keinerlei Alben kaufst, sondern nur immer alle aufgrund deiner Wichtigkeit geschenkt bekommst? Jan Delay würde sich im Grab umdrehen, falls er tot wäre.
Craze, ich hab auch keinen Dali zu Hause obwohl ich ihn begnadet finde.. Zudem hat er einen Teil meines Eintritts bekommen UND meinen Respekt. Auch besteht eine große Wahrscheinlichkeit, dass ich ihn künftig noch finanziell unterstütze wie Deine Eltern Dich die letzten Jahre
testi: "keinerlei" ist grundfalsch, habe schon viele hundert Alben gekauft und ebenso viele Konzerttickets - das ist mein finanzieller Beitrag, völlig ok.
Der Dali vergleich hinkt wie Deine Mutter, nachdem sie bei mir zu Besuch war! Also halten wir fest: Du raubkopierst seine Alben und rechtfertigst das damit, dass Du ein Mal in einem Club warst in dem er aufgetreten ist, das cool fandest und Du wirst VIELLEICHT in Zukunft MERCH von ihm kaufen, aight?! Das ist natürlich mal wieder allerfeinste lauti-Argumentation für besonders Beschränkte!
Der Dali vergleich hinkt wie Deine Mutter, nachdem sie bei mir zu Besuch war! Also halten wir fest: Du raubkopierst seine Alben und rechtfertigst das damit, dass Du ein Mal in einem Club warst in dem er aufgetreten ist, das cool fandest und Du wirst VIELLEICHT in Zukunft MERCH von ihm kaufen, aight?! Das ist natürlich mal wieder allerfeinste lauti-Argumentation für besonders Beschränkte!
Lauti du hast keinerlei Gründe dich rechtzufertigen. Ich kann jeden verstehen, der raubkopiert und kein Geld ausgeben möchte. Du solltest nur dazu stehen und nicht einen auf guten Kunden machen.
Du supportest aber nicht "wo es geht". Das ist einfach eine dreiste Lüge. Gib das doch wenigstens mal zu. Dein Betragen ist unter aller Sau! Wie der Ösi-Bua schon sagte: Gib einfach zu, dass Du ein Raubkopierer bist und Alles ist ok.
sacht mal, könnt ihr in irgendeinem thema mal beim thema bleiben?
(Ist ja echt grandios hier) Von nun 15 Kommentaren gehen hier 1,5 ums Album. Das kann doch auch nicht die Form von Respekt gegenüber dem Künstler sein. Wenn man dann wie ich grade den Typen nicht kennt und sich nach mehreren Meinungen richten will muss man wohl doch auf die gefälschten Amazon-Reviews ausweichen, oder? Ach verdammt, gibt keine. Schade, ich werde es mir wohl zulegen und nach dem Hören einen themenbezogenen Kommentar in die sicherlich bereits ausgeuferte Diskussion posten. *notizlzetteldiesbezüglichschreib*
Viele Grüße und hört mal auf euch überall die Köpfe einzuhauen. Könnt ja mal die Redaktion nach nem Prügelalbum fragen, indem jeder die Argumente, die selbst ich nun schon 5 mal gelesen habe (in 2 Tagen auf dieser Seite) auch noch ein 6 mal ausdiskutieren kann. Haters gonna hate.
Zum Thema Suff Daddy: Fast jedes Release ist ein Volltreffer, kann Dir zB die "Gín Diaries" oder den "Hi-Hat-Club" wärmstens ans Herz legen. Dieses Release habe ich bisher nur bei iTunes n bissl durchgeskippt, kann also nicht wirklich was sagen, hört sich aber auf den ersten Blick sehr gut an. Auf die Meinung von lauti was Mucke angeht darfst Du sowieso nix geben, der hat null Plan, außer man redet von so Dreck wie jan Delay oÄ. 
4 von 6 Kronen von der Juice.
Album des Monats wurde El-P mit "C4C", Death Grips bekam 5, BOZ 3, PA Sports 4, Nicky Minaj 3, Alpa 4, Dexter und Morlock war Album des Monats bei "Home Grown". Battle of the ear gaben sich De La Soul.
Suff Daddy muss ich noch reinhören, das Intro klingt gut. Aber steh mehr auf Hudson Mohawke, Rustie oder Clams Casino bei den Instrumental Sachen. Soulige Beats sind mir zu trocken, die brauchen Mnm Rap um sich richtig zu entfalten.
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