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Mit "Talking Book", "Innervisions" und "Fulfillingness' First Finale" platziert er drei Longplayer in Folge in den Top fünf. Den Grammy für das beste Album des Jahres hat er quasi abonniert. Längst schon verschwand der Zusatz "Little" aus seinem Namen. Stevie Wonder wähnt sich 1975 auf dem Zenit seines Erfolgs - vorschnell, wie sich herausstellen soll.
Nicht nur in den USA, auch international betrachtet zählt er zu den populärsten Figuren im R'n'B- und Pop-Geschäft: ein Status, den sich Stevie Wonder über Jahre hinweg hart erarbeitet hat. Immer wieder trägt er sich trotzdem mit dem Gedanken, aus dem Hamsterrad der Unterhaltungsindustrie auszusteigen. Der Zeitpunkt erscheint günstig: Ein Fünf-Jahres-Vertrag mit dem Label Motown steht kurz vor dem Auslaufen.
Stevie Wonder, soeben zum ersten Mal Vater geworden, stürzt sich in Wohltätigkeitsprojekte und sucht zugleich nach seinen Wurzeln, seinem afrikanischen Erbe. Er bereist den schwarzen Kontinent. Gerüchte machen die Runde, Stevie Wonder plane, nach Ghana auszuwandern, um dort eine Einrichtung für behinderte Kinder ins Leben zu rufen. Mit einem großen Abschlusskonzert will er seiner Karriere ein würdiges Ende setzen. Nichts deutet auf ein weiteres Album hin.
Ob eine Reise nach Jamaika, wo er unter anderem mit Bob Marley und den Wailers zusammenarbeitete, den Ausschlag gab, doch noch einmal durchzustarten? Man weiß es nicht. In die USA zurück gekehrt, nimmt Stevie Wonder die Zügel jedenfalls wieder ganz energisch in die Hand. Er trennt sich von seinen langjährigen Produzenten Malcolm Cecil und Bob Margouleff. Für das anvisierte Doppelalbum vertraut er auf die Dienste von John Fishbach und Gary 'O' Olazabal.
Zuvor jedoch schlägt die Stunde seines Anwalts Johann Vigoda. Der leistet ganze Arbeit: Am Ende harter Verhandlungen hat Stevie Wonder einen frischen Sieben-Jahres-Deal in der Tasche, der ihm neben 13 Millionen Dollar und einer bis dato beispiellos hohen Gewinnbeteiligung vollkommene künstlerische Freiheit sowie ein Vetorecht bei einem etwaigen Verkauf von Label oder Vertrieb zusichert.
Den Zuschlag bekamen übrigens nicht Epic oder Arista, die ebenfalls Interesse bekundet hatten: "Das einzige wirklich lebensfähige Unternehmen in der Plattenindustrie, das sich in schwarzer Hand befindet, heißt Motown. Motown steht für Hoffnung und für Möglichkeiten, für neue wie bereits etablierte schwarze Künstler und Produzenten. ... Wir haben schon oft beobachten müssen, wie große Firmen die kleinen fressen, und ich will nicht, dass Motown das Gleiche widerfährt", erklärt Stevie Wonder, warum er auf wirkungsvollen Mitsprachemöglichkeiten bestand.
Motown-Boss Berry Gordy schluckt all das und hat sein Geld wieder einmal ausgesprochen gewinnbringend investiert. Der Arbeit an einem neuen Stevie Wonder-Album - Arbeitstitel: "Let's See The Life The Way It Is" - steht nun nichts mehr im Wege. Nichts, außer Stevie Wonder und seinem ureigenen Perfektionismus.
Die Monate ziehen ins Land. Außer dem mittlerweile in "Songs In The Key Of Life" umgeschriebenen Titel dringt kaum etwas ans Tageslicht. Stevie Wonder frickelt in Studios in Hollywood und Sausalito vor sich hin und arbeitet - als erster - auch in der Hit Factory in New York City. Eine dreitägige Session hat er bei Eigentümer Edward Germano gebucht. Es werden neun Monate daraus.
"Wenn es bei mir läuft, bleibe ich dran, bis ich das Maximum herausgeholt habe", beschreibt Stevie Wonder seine Arbeitsweise. Essen oder Schlafen verkommen dann zur Nebensache. Gary Byrd, der den Text zu "Village Ghetto Land" beisteuert, erinnert sich genau. Drei Monate, nachdem er Stevie Wonder die Lyrics zukommen ließ, ruft dieser an: "Er war begeistert", so Byrd. "Er sagte: 'Ach, übrigens: Ich hab' noch eine Strophe drangehängt. Kannst du mir dafür auch noch Text schreiben und in zehn Minuten rüberschicken? Ich nehm' die Nummer jetzt auf.' Zehn Minuten später hat er dann tatsächlich schon wieder angerufen."
Wer mit Stevie Wonder kooperieren will, muss Schritt halten können. Um so erstaunlicher, dass sich an die 130 Musiker fanden, die an "Songs In The Key Of Life" mitarbeiteten, darunter auch namhafte Kollegen: Herbie Hancock etwa, der Rhodes und Handclaps zu "As" beisteuert. Oder Funk Brother Eddie 'Bongo' Brown. Oder Minnie Riperton. Oder George Benson und seine Gitarre. Oder oder oder ...
Der heimliche Star auf "Songs In The Key Of Life" trägt allerdings den sperrigen Namen Yamaha GX-1 - und kommt auch selbst entsprechend sperrig daher. Nur eine Handvoll Kollegen benutzten die kostspieligen Geräte, die zwischen 1973 und '77 gebaut wurden. Benny Anderson besaß eins, John Paul Jones oder Jürgen Fritz von Triumvirat. Keith Emerson überlässt seins später Hans Zimmer. Das in Aphex Twins Besitz gehörte einst Mickie Most, dem Boss von RAK Records.
Stevie Wonder ist von dem neuartigen Synthesizer hingerissen. Er nennt den Kasten mit drei Keyboards, der es erlaubt, komplexe Arrangements in einem Take aufzunehmen, ohne mit mehreren sich überlagernden Spuren arbeiten zu müssen, "The Dream Machine". Man munkelt, er habe sich gleich zwei davon zugelegt.
"Eins seiner größten Talente besteht darin, dass er gar nicht erst versucht, einen Synthesizer akustisch klingen zu lassen", kommentiert Herbie Hancock. "Er lässt sie statt dessen sein, was sie tatsächlich sind: synthetisch." Eine weitere Begabung: Stevie Wonder feilt zwar akribisch an seinen Kompositionen. Denen hört man die viele Arbeit am Ende allerdings gar nicht mehr an, so natürlich, luftig, leicht und locker perlen die Melodien.
Der GX-1 avanciert zu Stevie Wonders neuem Lieblingsspielzeug, über dem man schon einmal die Zeit vergessen kann. Nie zuvor hat Stevie Wonder seine Fans so lange auf ein neues Album warten lassen. Die ständigen Nachfragen seines Labels, wann er denn endlich mit greifbaren Ergebnissen aufzuwarten gedenke, beantwortet er mit einem eigens angefertigten T-Shirt: "We're almost finished", verkündet der Schriftzug darauf.
Bei Motown greifen sie, geschäftstüchtig wie eh und je, die Idee auf und verkaufen den dürstenden Fans ihrerseits Shirts mit dem Aufdruck: "Stevie's nearly ready". Die Vorbestellungen erreichen Rekord-Niveau. Schon bevor die Platte am 8. Oktober 1976 endlich in den Läden steht, erreicht sie Platin-Status. Der steigt bald auf Diamant-Niveau an - für über zehn Millionen verkaufte Einheiten allein in den Vereinigten Staaten.
"Songs In The Key Of Life" schießt aus dem Stand an die Spitze der Billboard-Charts. Gleiches gelang vorher ausschließlich Elton John - der über Stevie Wonders Werk Folgendes mitzuteilen hat: "Lassen Sie es mich so sagen", entgegnet er auf die Frage nach seiner Lieblingsplatte, "Ich habe immer ein Exemplar von 'Songs In The Key Of Life' dabei. Meiner Meinung ist das das beste Album, das je aufgenommen wurde, und es lässt mich jedes Mal, wenn ich es höre, in völliger Verzückung zurück."
Diese Meinung teilen zum Beispiel Michael Jackson, George Michael, Mariah Carey oder Whitney Houston - bei deren Trauerfeier Stevie Wonder "Love's In Need Of Love Today" spielt. Unzählige Kollegen covern oder samplen sich durch die über zwei LPs und eine beigelegte 7"-EP verteilten Songs.
Auch der Urheber selbst klingt mehr als zufrieden mit seinem Schaffen: "Von allen meinen Alben bin ich mit 'Songs In The Key Of Life' am glücklichsten", sagt er 1995 mit Blick auf seine umfangreiche Diskografie. "Das lag auch an der ganzen Zeit, damals. Am Leben zu sein. Vater zu sein ... und sich dann gehen zu lassen und zu spüren, dass Gott mir die Energie und die Kraft gegeben hat, die ich brauchte."
Diese göttliche Kraft, der sich auch der ungläubigste Zeitgenosse nur schwer verschließen kann, strömt dann auch aus jeder einzelnen Nummer. "Ich habe als Herausforderung betrachtet, so viele Themen wie möglich abzuhandeln", so Stevie Wonder.
Er befasst sich mit privaten Erlebnissen, seiner Kindheit, der ersten Liebe oder zerbrochenen Beziehungen, greift darüber hinaus aber auch umfassendere Themen wie Religion und Spiritualität auf und prangert herrschende Missstände an - etwa die Kluft zwischen Arm und Reich in "Village Ghetto Land" oder den überhand nehmenden Materialismus in "Pasttime Paradise", das später auch Coolios Gangstern eine Heimat bietet.
Vor allem aber - diese Richtung gibt gleich der Eröffnungssong vor - bricht Stevie Wonder eine Lanze für ein gleichberechtigtes Miteinander unter den Menschen. Nicht etwa der "Black Man" gilt ihm als das Maß aller Dinge, sondern der Mensch, egal, ob schwarz, weiß, rot, gelb oder kariert. Die Liebe ist in Gefahr - wer sollte sie retten, wenn nicht wir alle?
Mindestens so vielseitig wie die Inhalte gestaltet sich die Musik selbst: Funk, Jazz und Pop gehen eine hemmungslose Fusion miteinander ein. Latin-Swing, Calypso und Honkytonk finden ihren Platz. In klassischen Balladen zeigt Stevie Wonder zudem seinen Hang zu Schmachtfetzen, der ihm in den 80ern noch reichlich Kritik einbringen soll - hier jedoch noch wohl dosiert.
Herzallerliebst das Liebeslied an seine neugeborene Tochter: "Isn't She Lovely?" Aber, ja! Bezeichnend auch, dass Stevie Wonder sich vehement weigert, das überlange In- und Outro einer radiotauglichen Single-Fassung zu opfern. Dann doch lieber auf eine weitere Nummer-eins-Single pfeifen. Der Erfolg lässt sich ohnehin schon kaum noch überblicken.
Dreizehn Wochen rangiert "Songs In The Key Of Life" ununterbrochen an der Spitze der Hitlisten. Earth, Wind & Fire, Led Zeppelin, Rod Stewart oder Boz Scoggs schallt Gandalfs Ruf um die Ohren: "Du kommst nicht vorbei!" Erst der Eagles' "Hotel California" drängt Stevie Wonder Anfang Januar 1977 auf den zweiten Platz.
35 Wochen lang in den Top Ten, 80 Wochen insgesamt in den Charts: Gordys Investition zahlt sich mühelos aus. Die hohen Erwartungen: übererfüllt. Besser als "Songs In The Key Of Life" verkauft sich 1977 ausschließlich "Rumours" von Fleetwood Mac. Man erzählt sich, andere Labels hielten ihre Veröffentlichungen extra zurück, bis sich die Wogen der Begeisterung wenigstens ein bisschen gelegt haben. Das dauert allerdings. "Die Definition der schwarzen Musik der Gegenwart, schreibt etwa die Süddeutsche Zeitung, "ein schwarzes Opus Magnum".
In sieben Kategorien nominiert, greift Stevie Wonder bei der Grammy-Verleihung 1977 vier Preise ab: Er wird als bester Pop-Sänger, bester R'n'B-Sänger und bester Produzent geehrt - und erhält wieder einmal die Auszeichnung für das beste Album. Paul Simon, der Wonders Serie im Jahr zuvor unterbrochen hatte, weiß genau, warum das überhaupt erst möglich war, wie seine Dankesrede zeigt: "Ich möchte mich bei Stevie Wonder bedanken - dafür, dass er 1975 KEIN Album heraus gebracht hat."
Noch Jahrzehnte später gilt "Songs In The Key Of Life" nicht nur als "endgültige Bestätigung seines (Wonders) überwältigenden Talents", sondern als eins der prägendsten Alben der Musikgeschichte. Warum? Einfach mal reinhören, Mensch!
Einen zwingenderen Groove als der, der "I Wish" regiert, hat bisher niemand ersonnen. Die Nummer setzt nahtlos da an, wo "Sir Duke" aufhört, letzteres weit mehr als eine Hommage an Duke Ellington: "There's Basie, Miller, Satchmo, and the king of all, Sir Duke / And with a voice like Ella's ringing out / There's no way the band can lose." Stevie Wonder erweist Vorreitern und Mitstreitern, auf dessen Spuren er wandelt, die Ehre. "Ich wollte meiner Wertschätzung Ausdruck verleihen. Es geht um all die Musiker, die so viel für uns getan haben. Sie geraten so schnell in Vergessenheit."
Wie lange werden wir uns wohl an Stevie Wonder und seine "Songs In The Key Of Life" erinnern? "As" kennt die einzig korrekte Antwort:
"Until the rainbow burns the stars out in the sky / Until the ocean covers every mountain high / Until the dolphin flies and the parrots live at sea / Until wie dream of life and life becomes a dream." Always!
In der Rubrik "Meilenstein" stellen wir Albumklassiker vor, die die Musikgeschichte oder zumindest unser Leben nachhaltig verändert haben. Unabhängig von Genre-Zuordnungen soll es sich um Platten handeln, die jeder Musikfan gehört haben muss.
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warum ist eigentlich jeder soul-meilenstein bei euch von motown? wie wärs mal mit stax? atlantic? otis redding, die frühen sachen von marvin gaye (grapevine etc.) oder aretha franklin?
n bisschen was mit feuer unterm arsch, nicht immer so geschnulze und geschmalze dass es aus allen fugen trieft.
Meilenstein:
http://en.wikipedia.org/wiki/Music_City_Soul
Diese Frau hat RICHTIG Power und Feuer unterm Arsch, yo.
Stevie Wonder hat kein Feuer unterm Arsch? Hahaha, der ist gut. Klar, "Isn't She Lovely" ist grenzwertig und die Achtigzer-Telefon-Schnulze gehört mit zu dem wiederlichsten, dass die Musikwelt je gesehen hat, aber Herrn Wunder das Feuer abzusprechen, zeigt nicht gerade von großer Kenntnis des Künstlers. 
Bis Ende der Siebziger und mit Abstrichen Anfang der Achtziger geht kein Weg an Stevie vorbei.
mh, gut. werd ich mich wohl herrn wonder doch mal ausgiebiger widmen müssen. ich weiß auch nicht, was mich bei meinem vorherigen kommentar geritten hat, ich kenn ja auch kaum was von stevie.
aber trotzdem ist otis redding heißer meilensteinanwärter, 'otis blue' oder 'dictionary of soul' sind extrem gute dinger. und das grapevine-album von marvin finde ich doch einen meilenstein wert. ist ein bisschen wie 'a hard day's night' von den beatles, da würde vermutlich auch kaum jemand von meilenstein sprechen, aber tatsache ist, dass es selten solche 'all-killer-no-filler'-popalben gibt. sind nur meine 2 pfennige.
Sehr schöner Meilenstein. Ist zwar nicht mein liebstes Album von Mr. Wonder (das bleibt "Talking Book", wenn auch wahrscheinlich eher aus nostalgischen Gründen), aber an der Wahl gibt es ebenso wenig auszusetzen wie an der Qualität des Albums. Sehr bunt und vielschichtig - da gibt's auch beim hundersten Durchlauf immer noch was zu entdecken.
Ansonsten - Otis Redding könnte man sicher mal erwähnen, sicher, ansonsten wäre Isaac Hayes bei Stax ein lohnenswertes Ziel ("Hot Buttered Soul") ... na, gibt ja noch ein paar andere Sachen, die man mal vermeilensteinen kann 
Gruß
Skywise
Unbestritten ein Meilenstein, sein wohl vielseitigstes Album ("Innervisions" mag ich aber sogar noch ein wenig lieber). Zudem eine sehr informative Rezension, danke dafür! 
Aus einem mir nicht verständlichen Grund mag ich "Fulfillingness' First Finale" am liebsten. 
@Whiskey. Sorry, ich klang ja vorhin wie ein Marillion-Fan-Boy. Zwischen "Music Of My Mind" und dem hier, kann man nichts falsch machen. "The Secret Life of Plants" ist Klasse, aber sicherlich mit Vorsicht zu genießen, da über weite strecken Instrumental. Es gibt immer wieder klar ruhige Stellen, vielleicht auch schmalzig, klar. Aber wen er wie bei Superstiotion, Higher Ground, I Wish usw. in die Taste haut, hui, da funkt es. 
Aber klar gibt es beim Soul viele tolle Alben, die man nach und nach hier machen kann. Isaac Hayes ist da wirklich eine gute Nummer bei. Auf der anderen Seite sind auch bereist ein paar gute Funk Alben bei den Meilensteinen dabei.
Hab das Album auf Platte. Leider finde ich persönlich es garnicht so gut.
Das von Stevie Wonder gerne eingesetzte Melodica, das Keyboard zum hineinpusten, und die vielen Synthiestreicher machen mir den Sound etwas zu glatt und schmalzig.
3/5
Ich mag das Secret Life of Plants auch sehr gerne.
Ansonsten, schön geschrieben.
Meilenstein, Ausrufezeichen!
Etwas geht mir aber nicht in den Kopf... Ich meine, es sind ja Musik-affine Leute, die sich hier äussern:
Weshalb muss man sich fast schon rechtfertigen wenn man ein baladeskes Stück gut findet? Weshalb gelten Härte, Funkiness, die viel beschworenen "Ecken und Kanten" als Gütemerkmal, wogegen bei Balladen oder sog. "Schnulzen" reflexartig die Nase gerümpft wird? Ein Klischee das alle ständig nachplappern. "Isn't She Lovely" zum Beispiel ist ein fantastischer Song. Weil er berührt. Weil soviel echte Emotion drin steckt. Weil es gutes Songwriting ist. Ganz Abseits von Geschmack und subjektiver Wahrnehmung: Ich meine was heisst schon "glatt und schmalzig"...?!
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