Der Rabe ist ausgeflogen. Bewusst entzieht sich Steven Wilson, nach dem großen Erfolg des Vorgängers, mit "Hand. Cannot. Erase" den an ihn gestellten Erwartungen.

Die Querverweise durch die Musikgeschichte sind mannigfaltig. Würde man auf jeden einzelnen eingehen, würde einem schlichtweg das Gehirn …

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  • Vor 2 Jahren

    Tolle Rezension zu einem Album, auf das ich mich jetzt noch mehr freue als zuvor. Nur eine kleine Korrektur: Im letzten Absatz steht "angeklangt" statt "angelangt" - wobei das ein ziemlich genialer Fehler ist!

    • Vor 2 Jahren

      Stimme zu, tolle Rezi. Der Vollständigkeit halber, folgender Fehler steht noch zu Buche: "die sich melodieselig an Rush und The Who angelehnt", es müsste "anlehnt" ohne das "ge" heißen.

  • Vor 2 Jahren

    Sehr schön zusammengefasst. "Regret #9" ist echt ein Wahnsinns-Ding. Wenn man meint, Holzman habe auf dem Moog schon alles gesagt, stellt Govan den Fuß in die Tür: "Halt, moment, ich wollt auch nochmal". Einfach umwerfend. Die dürften meinetwegen auch 20 Minuten so spielen.

  • Vor 2 Jahren

    Mensch SK hätte ich dir garnicht zugetraut ;) In der Tat ein großartiges Album und vorallem so anders als The Raven! Ich bin sehr auf die Livedarbietung gespannt. Mein Favorit ist Routine und der Titeltrack...

  • Vor 2 Jahren

    Jap, cooles Album in der Tat :) Freu mich darauf, in vier Tagen auch endlich die Vinyl in Händen zu halten. Mal sehen, ob sie die Hugenottenhalle wieder so fett beschallen, wie letzten Mal :) ein Album, das sicherlich mit jedem Mal "Hören" wächst. Deshalb finde ich den Vergleich mit einer eigenen Persönlichkeit, die dem Album innewohnt sehr gelungen.

  • Vor 2 Jahren

    Lege mich nach einmaligen Anhören fest, das ist ein Album für das ganze Jahrhundert. Ende 2099 wird es eine Top 100 Liste geben, wo dieses Album mit Sicherheit ganz weit vorne zu finden ist. Auch wenn ich das nicht mehr erleben werde, das passt aber irgendwie zum Album. ;) Zum heulen schön einfach!

    Gruß Speedi

    • Vor 2 Jahren

      "Ende 2099 wird es eine Top 100 Liste geben, wo dieses Album mit Sicherheit ganz weit vorne zu finden ist." Schwätzer...

    • Vor 2 Jahren

      ohne Sinn dazwischen gequatscht Catch...jemad der andere als Schwätzer beschimpft kann doch bestimmt nen paar andere Überflieger aus dem Ärmel zaubern wo wir alle sagen...stimmt dit iss besser ;)

    • Vor 2 Jahren

      Frag nochmal in 84 Jahren, Fanboy.
      Die Aussage war einfach unbedachtes Geschwätz!

    • Vor 2 Jahren

      @bigfoofightersfan: Blackwater Park, Songs for the Deaf, Elephant, Funeral, Leviathan, Fleet Foxes, High Violet... Um nur mal ein paar zu nennen, die mir spontan eingefallen sind.

    • Vor 2 Jahren

      Nö, nicht mal Elephant halte ich für besser Santiago. Allerdings könnten alle Alben Ende 2099 hinter Wilson (so ab Platz 60) in den Top 100 auftauchen. Meine Glaskugel verfärbt sich gerade nicht seltsam. :P

    • Vor 2 Jahren

      Warst du nicht der große Queen-Fan? Dann kann einem deine Glaskugel ziemlich egal sein.

    • Vor 2 Jahren

      @ santiago dachte Du schickst mich jetzt durch die Prog-Hippie Oldies...alles noch ohne Staub bei Deinen Favoriten. Wenn Du jetzt in solch breiten Musikrichtungen die Werke von Steven Wilson einordnen willst wird es schwierig. Könnte ein A Flight and a Crash von Hot Water Music mit seinen tief aus dem Herzen kommenden Punk schlechter sein als ein Pornography von the cure welches Dich direkt aus den dunkelsten Orten packt. Jede Platte wirkt dazu noch anders je nach Stimmung und am Ende habe ich so viele Schätze und fühle mich wie Gollum.

  • Vor 2 Jahren

    "Höhepunkt seines Schaffens" ehmm das muss jetzt schon gefühlt der hundertste sein...Herr Wilson toppt nicht, er macht einfach. Man ist immer wieder fasziniert zusammen mit ihm diese unglaublich schöne musikalische Reise zu gehen. Überall passiert etwas und man möchte wirklich immer überall dabei sein. Der Mann atmet einfach pure Kunst ein und aus um damit zu zaubern und fragen uns wo hinten oder vorne gut oder genial ist. Jetzt also Hand. Cannot. Erase. Die Story lass ich mal unkomentiert und konzentrier mich auf die Musik. Ich fang mal in der Mitte an mit Home Invasion weil hier einfach alles drin steckt was Steven in den letzten Jahren zelebriert hat. Progiger Art-Rock mit funky Jazz und weichen akord Parts. Wo man auch hinschaut man hat niemal schon alles gesehen und wir befinden uns gerademal in einem Part. Der Wahnsinn liegt bestimmt darin die Masse an Ideen zu koppeln und dann so homogen zu verteilen. Bewundernswert wie wahnsinnig gut Steven darin ist. First Regret und der Beginn von 3 Years Older lassen erst einmal Luft für die Masse an dem noch Folgenden. Hand Cannot Erase gottverdammt was für ein Ohrwurm...ein wuchtig süßes Bonbon. Über Perfect Life zusammen mit seinem sommerlichen Video habe ich mich erst einmal gewundert weil es doch vom Inhalt her etwas karg ist aber am Ende begreift man es einfach als Zwischenteil einer Geschichte. Mit Routine wird diese jetzt erst einmal richtig ausgeweitet. Unglaublich gut wie Ninet Tayeb hier Ihre Chance nutzt und sich perfekt in das Meisterensemble einbringt. Sicher ein weiterer Höhepunkt der Platte aber am Ende glänzt alles. Ja Regret #9 ist ein Porno voller Soloorgasmen und trotzdem nimmt er sich Zeit für Moment voller Einkehr...durchatmen. Transience gibt sich verschlossen und düster. Hätte man nicht bereits im Vorlauf diese Fülle an musikalischer Edelware erlebt, Ancestral haut wieder alles um und lässt einfach dem Zuhörer keine Zeit für Résumés. Das ist mein Anesthetize 2.0! Ja Happy Returns gibt einfach gute Laune durch zarte Solos und beschwingten Gesang. Mit Ascendant Here On... schmeißt einen Steven & Co wieder aus dem Märchenschloss in die trübe Realität. Diese schönen Bilder, Melodien, Träume welche hier die Protagonisten erschaffen haben lassen einem nie mehr los. Ein weiteres Meisterwerk.

    • Vor 2 Jahren

      Schöne Eindrücke, geht mir ähnlich :) Mich erinnert Ancestral vom Aufbau her, eher an Russia on Ice, ebenso erinnert der Beginn von Home Invasion an Mother and Child divided.

    • Vor 2 Jahren

      "Herr Wilson toppt nicht, er macht einfach. Man ist immer wieder fasziniert zusammen mit ihm diese unglaublich schöne musikalische Reise zu gehen. Überall passiert etwas und man möchte wirklich immer überall dabei sein. Der Mann atmet einfach pure Kunst ein und aus um damit zu zaubern und fragen uns wo hinten oder vorne gut oder genial ist. Jetzt also Hand. Cannot. Erase. Die Story lass ich mal unkomentiert und konzentrier mich auf die Musik."

      Das ist das einzige was ich auszusetzen habe an deinem Review @Big. :) Sage dir auch sofort warum.

      Ich weiß das jeder Künstler seinen Moment hat wo seine Schaffenskraft am größten ist. Wilson hatte ich vor diesem Album sicher schon mal gehört. Vorher! Genauso sicher kann ich sagen, alles hatte mich so nicht emotional mitgenommen wie das hier. Und dem lege ich zu Grunde die Story um diese Frau die da 2 Jahre in ihrer Wohnung lag. Tot! Diese Inspiration kam dem Herrn Wilson auch nicht einfach vorbei geflogen und er musste dann seinen genialen Erguss zu Musik wie dieser gießen.

      Das wäre Pornografie oder einfach nur ein Blow Job. regret = bedauern, bereuen Fir Übersetzung um das "Porno" auch noch zu verneinen.

    • Vor 2 Jahren

      "ebenso erinnert der Beginn von Home Invasion an Mother and Child divided." Ok, jetzt muss ich mir das erst Recht anhören :D

    • Vor 2 Jahren

      The Start of Something Beautiful; Sentimental; Anesthetize; Buying New Soul; Prodigal; Lightbulb Sun; Sleep Of No Dreaming; Even Less; Trains... nur Ausschnitte aus dem Schaffen von Steve Wilson aber jeder von diesen Songs bedeutet mir so viel als das ich sie durch neue Sachen vergessen würde...egal in welcher Schaffenszeit ich anfange, die Musik war immer groß.

      Als Gitarrist sind diese Solos nun mal für mich wie nen Porno(umgangssprachlich und nicht tiefgehend gemeit) und Musik machen, live erleben und hören ist ähnlich intensiv wie Sex.

    • Vor 2 Jahren

      "(...) und Musik machen, live erleben und hören ist ähnlich intensiv wie Sex."

      Ich weiß nicht, ob ich dich jetzt beneiden oder bemitleiden soll.

    • Vor 2 Jahren

      spielst du Gitarre?

    • Vor 2 Jahren

      Amateurhaft, bin eher am Saxophon zu Hause.

    • Vor 2 Jahren

      Na dann spielst Du doch bestimmt auch mit Leidenschaft...es ist nicht die gleiche Liebe aber ähnlich intensiv ;)

    • Vor 2 Jahren

      Wenn die Lippen das Instrument leidenschaftlich umkosen und Santiago mit flinken Fingern über die Tasten saust... ja das klingt schon nach geballter Erotik.

    • Vor 2 Jahren

      Hatte eben keine Zeit mehr (Familie hatte Hunger) um es auf den Punkt zu bringen. Ohne Inspiration kann kein Künstler Kunst schaffen. Hier ist die Inspiration der Tod dieser Frau und das der so lange unentdeckt blieb.

      Was macht so ein Hören solch einer Begebenheit mit uns? Es erschüttert, es macht Traurig! Die wenigsten von uns werden auch nur eine Note daraus zaubern. Wenn man das Album in dem Kontext hört, dann sind die beiden Solos in Regret #9 nicht einfach Orgasmen. Das ist mir viel zu tief gestapelt. Nein, das Album schafft einen eigenen Mikrokosmos rund um diesen Vorfall. Durch Veröffentlichung teilt der Künstler diese Sicht auf seinen Mikrokosmos mit uns. Regret #9 ist ja rein Instrumental, also bleibt mir nur der Gedanke was regret übersetzt bedeutet. Wieder im Kontext mit dem Album stell ich mir die Frage nach der Verantwortung, das macht mich traurig. Zugleich lässt dich dieses Album genau damit nicht allein. Es ist zugleich voller Hoffnung wie es auch traurig schön ist. Halte den Begriff Porno für völlig deplatziert.

    • Vor 2 Jahren

      Wundert mich nicht, dass der bigfoofightersfan schon laenger keine Fotze mehr gesehen hat - dabei schaut er doch schon jeden Tag in den Spiegel.

    • Vor 2 Jahren

      Wenn Porno deplatziert ist im Kontext zum Thema der Platte ja OK Ich finde aber richtig zum kotzen wenn irgendwelche kackdummen Vögel wie Baudelaire hier ohne Bezug zur Platte Ihren Müll abladen...nutzt dock bitte den DSDS Bereich dafür...wir sind hier nich in irgendwelcher Verissrezi :(

    • Vor 2 Jahren

      Alter..was ist denn das für ne Wortwahl hier? Wir sind hier nicht in Neukölln...

    • Vor 2 Jahren

      Nix für ungut, aber dieses Seite lebt davon asoziale Individuen anzuziehen.

    • Vor 2 Jahren

      Jetzt heult er rum. :(((((( Es kann nun mal einfach nicht unkommentiert bleiben, was fuer ein Hurensohn du bist, bfff. Auch nicht unter einer Steven Wilson-Platte.

      MichaelSchmidt: In Neukoelln wohnen mittlerweile mehr Michael Schmidts aus Villingen-Schwenningen, als du dir vorstellen kannst. Wedding, bitte, hm? Danke.

    • Vor 2 Jahren

      Zu retten ist hier eh nichts mehr. Baudroide du bist einfach nur dumm wie Brot, das du auch jedem desen Userpic dir nicht passt hinter hüpfst wie ein 3 jähriges Trollkind. Würde ja einen Moderator bitten dir so was wie Boardsperre zu verordnen, aber ich denke bei dir hilft nur totsülzen bzw. dich ignorieren. Du bleibst als Leiche sicher eine Dekade unbemerkt, weil du egal wo du rumliegst zu Lebzeiten jeden Duft verloren hast. Und nun pfeiff ab und heul den Mond an. Danke!

    • Vor 2 Jahren

      Haha. Speediconzal gegen mich. :D Leider weiss ich gar nicht so recht, wer du ueberhaupt bist, bloss, dass hier quasi jeder von dir genervt ist und du regelmaessig 30 Zeilen Inkohaerenz hier in die Raeume blaest, ist das richtig?

      Und der bigfoofightersfan weiss schon, warum nicht nur ich ihn hier fuer einen Bastard halte. laut.BAR-Verhalten von frueher laesst sich eben nicht so einfach abschuetteln, doowayst.

    • Vor 2 Jahren

      Und um nochmal kurz meinem Bild zu entsprechen, Speedi: ich habe deine Mutter vergewaltigt. Und sie wollte mehr.

    • Vor 2 Jahren

      "ist das richtig? ich habe deine Mutter vergewaltigt. Und sie wollte mehr."

      Na klar stimmt das! Übrigens damit du mal so richtig entnervt bist, meine Mutter ist seit mehr als 20 Jahren tot, viel Spaß weiterhin beim Leichen schänden. Bist echt eine arme Wurst, weiter mit dem gutem Patex was dir das letzte Lichtlein ausbläst. Ach ist alle das gute Hartz 4, scheiße der billig Kleber törnt echt ab was?

    • Vor 2 Jahren

      Krass...Frauentausch trifft Familien im Brennpunkt...AssiTV im großen Stil..

    • Vor 2 Jahren

      dabei will ich doch bloß, dass bigfoofightersfan mir die trompete blowed :( :( :cry: #nohomo

    • Vor 2 Jahren

      Du fuegst meine Frage danach, ob es richtig ist, dass dich hier keiner auch nur ein Quentchen ernst nimmt, weil du ein Spatzenhirn bist, einfach dort ein, wo ich behaupte, deine Mutter vergewaltigt zu haben? :D Speedi, ganz ehrlich, ohne dir zu nahe zu treten: du bist kein Gegner fuer mich. Mach' lieber weiter damit, laut.de-Autoren zu stalken, du creep.

    • Vor 2 Jahren

      Ich möchte über Musik reden und es gibt hier tätsächlich Gleichgesinnte. Was aber merkwürdig ist das sobald man sowas wie Porno oder Sex in den Raum wirft gleich unterentwickelte Kreaturen ihre perverse Luft ablassen müssen. Baudelaire, Torque usw. ihr verwechselt die Plattform hier und leider reißt ihr jede anständige Diskusion in ein abartiges Niveau...ich möchte einfach nicht über die Themen mit Euch reden welche Euren Sack Reis am Leben hält. Als back to topic zu Hand. Cannot. Erase. !

    • Vor 2 Jahren

      Baude mal wieder mit einem souverän behinderten Auftritt.

    • Vor 2 Jahren

      @ bigfoofightersfan: Willst Du das denn wirklich? Oder willst Du nur deine Meinung raushauen und dich dann verpissen wie bei der Rammstein-Kacke, die Du abgelassen hast?

    • Vor 2 Jahren

      Ich steh dazu und rück keinen Millimeter davon ab...ich lese das Feedback und halte mich raus wenns nix bringt weil sich nix ändert

    • Vor 2 Jahren

      MasCoolin: Wieso sagst du denn nicht einfach mal, wer du frueher warst? Nicht, dass es nicht sowieso genug Vermutungen gaebe.

      Torque: Keiner kommt klar mit uns.

    • Vor 2 Jahren

      Im Hier und Jetzt spielt es keine Rolle was früher war.

    • Vor 2 Jahren

      Was ist hier los? Will jemand Stress? Ach, ihr regelt das schon.

      Und da wir gerade bei Abnormem sind, kennt hier jemand noch eine gute Domianfolge? So etwas wie die Hackfleischfrau oder das Smegmabrötchen? :(

    • Vor 2 Jahren

      Der Typ, der in seine Tischkreissäge verliebt ist und nachts "mit" ihr schläft.

    • Vor 2 Jahren

      ROFL.

      Der Friseurazubi, der nach Ladenschluss die Haare aufkehrt, sie mit nach Hause nimmt, in seine Badewanne kippt und sich dann reinlegt, weil es ihn sexuell erregt. :D :D :D

    • Vor 2 Jahren

      Das sind alles sehr interessante, gebildete Persönlichkeiten.

    • Vor 2 Jahren

      Eigene Charaktere!

    • Vor 2 Jahren

      Gönnt der Elite doch ihre kleinen Marotten.

    • Vor 2 Jahren

      DSM IV, DSM III o. ICD 10 eines wird es mit Sicherheit sein. Dir kann geholfen werden!

    • Vor 2 Jahren

      Ich wusste, auf euch kann ich mich verlassen.

    • Vor 2 Jahren

      the raven ja nur zusammengesuchtes prog-zitate aneinanderkleben. taugt das hier mehr?

    • Vor 2 Jahren

      Du Hurensohn!

    • Vor 2 Jahren

      kannst mir schon vertrauen. als progkenner kann man gar nicht zu nem anderen schluss kommen. es war trotzdem kein schlechtes album, nur kein epochales meisterwerk. dafür viel zu wenig eigenständigkeit.

  • Vor 2 Jahren

    krieg ich menstruation und pms, wenn ich das höre? :confused:

  • Vor 2 Jahren

    Eigentlich muss ja, was so gehypt wird Kacke sein. Echte Meisterwerke müssen doch zu ihrer Zeit verkannt und erst später aus dem Staub gebuddelt werden. Allein schon weil die Welt schlecht ist, weil sie voller Ignoranten wimmelt und dem Untergang geweiht ist ...

  • Vor 2 Jahren

    Völlig überbewerter Künstler. Mich packt das gar nicht.

    • Vor 2 Jahren

      Völlig unqualifizierte Aussage. Ich bin Musiker und gehe zu den Konzerten von Steven Wilson, habe schon damals Porcupine Tree gesehen und muss sagen, dass die Musik nicht nur extrem transparent, fett, intelligent-konstruiert, abwechslungsreich, schön, melodiereich daher kommt, sondern man auch bei der gesamten Bandbreite, an der SW als Produzent oder als Musiker beteiligt ist (z. B. Opeth, Porcupine Tree) live das Gefühl bekommt, dass diese Leute (auch im Kreis von SW) alle wirklich sehr reflektiert sind. Man bekommt live eine sehr menschlich-gebliebene Atmosphäre geboten und der Sound stimmt immer und setzt im Vergleich zu vielen anderen Künstlern einen drauf: Z. B. 5. 1 Sound live damals in der Hugenottenhalle, Frankfurt/Main. Dazu präsentiertes Fachwissen, das SW in seinem Programm zwischen den Tracks erzählt. Das ist schon wirklich gut überlegt und umgesetzt.

      Weil es "dich" nicht packt, ist SW mit Sicherheit kein überbewerteter Künstler, sondern du bist vllt. einfach nicht qualifiziert genug, um eine solche Bewertung vornehmen zu können.

    • Vor 2 Jahren

      Jaja Geschmackspolizei hoch 10 schlägt zu, nur weil man mit verschwurbelten progressiven Arrangements nichts anzufangen weis.

    • Vor 2 Jahren

      Bin ich der Einzige, der das Gefühl hat, dass uns Sancho aus Rache mit einer Horde von Heimatfreunden überzieht?

    • Vor 2 Jahren

      Wie gesagt habe ich mittlerweile Beiträge von diesem Sancho zu Gesicht bekommen. Ich weis ja nicht, was der "verbrochen" haben soll. Seine Kommentare lesen sich meist rechts vernünftig.

    • Vor 2 Jahren

      "rechtS vernünftig" :-D :-D :-D

    • Vor 2 Jahren

      Es ist so ermüdend. Schon wieder ein dämlicher Troll. Gibts da irgendwo ein Nest?

    • Vor 2 Jahren

      Schätze es ist der selbe wie der Patriot.. wieder mal ein übertriebener Amoklauf im berauschten Kopf. Nene..

    • Vor 2 Jahren

      scheint so, dass er sich die logindaten für den jeweiligen troll übers we immer aus der denkmurmel schädelt, so dass er montags, wenn er aus seinem elend erwacht, wieder gezwungen ist, von neu anzufangen.
      da gehen dann natürlich erstmal 2 tage bei der suche nach einem orginellen nickname drauf (amtsvorsteher/patriot/heimatfreund/bomperpilot88 usw.), der mittwoch wird dann fürs aufspriten genutzt,und am donnerstag ist er dann geistig soweit , um uns alle hier mit seinem charme zu bezirzen.
      vermute mal, solang das hartz hält, wird das hier auch noch ne weile so weitergehen.

    • Vor 2 Jahren

      Ich bin langweilig, aber von euch kommt auch immer nur das gleiche sinnentlehrte Geblubber. Das finde ich wiederum ziemlich armseelig. Reist euch mal am Riemen ihr Jüngel(Männer kann ich euch ja kaum nennen)

    • Vor 2 Jahren

      dann mach halt mal nen etwas vielschichtigeren troll.immer die braune welle zu reiten kanns doch wohl nicht sein, merkste ja selbst.
      würde vorschlagen, gehst jetzt mal so 1-2 wochen in klausur, bist dir was gescheites eingefallen ist und dann präsentierst du hier mal all dein können :-)

    • Vor 2 Jahren

      Ich habe übrigens keinen Hehl daraus gemacht, dass ich der Patriot bin und der ist so echt wie jeder andere von euch Internet Maulhelden.

    • Vor 2 Jahren

      ja, der herr hat recht! :bub: denn fürs abhitlern werden hier schon andere leute bezahlt :koks: :cool: :smoke:

    • Vor 2 Jahren

      Keiner Meiner Beiträge hier hatte bisher etwas mit "abhitlern" zu tun.

    • Vor 2 Jahren

      Könnt ihr nicht einfach mal aufhören, auf solche Hurensöhnlichkeiten einzugehen?

    • Vor 2 Jahren

      und jamclub will hier erzählen, wann künstler überbewertet sind und wann nicht. herrlich!

    • Vor 2 Jahren

      @c45h Jamclub kann seine Aussage aber begründen! Kannst du das auch?

    • Vor 2 Jahren

      Ja das wollte ich tatsächlich erzählen und ich glaube, dass ich das mit meiner Erfahrung auch ganz gut kann :)

    • Vor 2 Jahren

      Generell wäre mit dem Prädikat "überbewertet" bzgl. der Bewertung von KünstlerInnen sehr sehr vorsichtig und zurückhaltend.

  • Vor 2 Jahren

    Jetzt wo das Album schon ein paar mal wirken konnte muss ich sagen das es das erste Solowerk von Steven ist was mich so überzeugen kann wie z.B. ein Fear of a blank Planet oder Lightbulb Sun. The Raven that Refused to Sing war einfach zu schwer und sperrig wärend Grace For Drowning weiterhin ein Findungswerk voller Ideen aber ohne Mitte ist. Es ist nich schwer zu sagen warum gerade jetzt denn man fühlt sofort das Steven mit diesem Werk seine Freiheit voll genießt. Der Vorgänger war ein Durchbruch in Sachen öffentlicher Zustimmung und Akzeptanz. Der Druck muss da gewesen sein solch einen Riesen wie Porcupine Tree abzuschütteln und auch nur ansatzweise ähnlich talentierte Mitmusiker zu finden. Chapeau alles richtig gemacht und viel Freiheit dazu gewonnen. Für mich persönlich ist Hand. Cannot. Erase. das was ich mir schon immer gewünscht habe...eine fantastische Emulsion aus allem was Steven Wilson in seiner Karriere Großes geleistet hat.

  • Vor 2 Jahren

    Morgen erscheint endlich das Album, diese Rezension macht das Warten ja geradezu unerträglich :)

    • Vor 2 Jahren

      bin gespannt wie es dir gefällt 8)

    • Vor 2 Jahren

      the raven schwer und sperrig? the raven war in erster linie standard-prog aus den 70ern. nach den ersten drei tracks habe ich gestern mal die foxtrot von genesis und danach king crimson aufgelegt und komme zu dem schluss, dass the raven auf keinen fall ein meisterwerk sein kann, denn es kopiert ja mal so dermaßen genesis, king crimson und dann noch die tull-flöte.

    • Vor 2 Jahren

      Dass “The Raven“ sich offensichtlich am 70 er Jahre Prog orientiert, ist zweifellos so aber warum sollte es deswegen kein Meisterwerk sein können? Das ist wieder die alte „Musik muss innovativ sein, um gut zu sein“ Schiene, die meiner Meinung nach Quatsch ist. Vor allem, weil Musik heutzutage überwiegend aus Zitaten besteht. Deswegen kann man ja immer noch seinen eigenen Stil haben und den hat Wilson (diese Wilsonschen Akkordfolgen und die für ihn typische Weise, diese aufzulösen z.B.).
      The Raven hatte außerdem ein Überraschungsmoment auf Lager, denn so einen alles zerberstenden Übertrack wie „Luminol“ und so ein bewegendes Lied zum Abschluss hatte so wohl keiner absehen können. Und dann dieses traumhafte Gitarrensolo in „Drive Home“...
      Ich würde gerne mal hören, an welchen Alben sich Wilson spezifisch bedient haben soll, weil man hört seitens der echten Progkenner-Skeptiker immer nur „King Crimson, Yes und Genesis“ aber gibt es da auch etwas konkretere Beispiele anhand einzelner Lieder?

    • Vor 2 Jahren

      Bei "The Raven" verarbeitet Steven so viele Ideen und Stile das es für mich noch etwas zu überfrachtet und nicht ganz so schlüssig wirkt. In 6 Songs prasselt das dann auf mich ein und ich bin manchmal etwas überfordert. Die Qualität leidet darunter natürlich in keinster Weise und machen wir uns nichts vor...auch the Raven ist richtig gut!

    • Vor 2 Jahren

      Meiner Meinung nach beinhaltet das neue Album noch mehr Ideen und sicherlich mehr Stile als “The Raven“. Ist aber wirklich großartig, wie das auf der neuen Platte alles zusammenfließt und wie aus einem Guss wirkt. Ich brauche noch etwas, um die Platte einordnen zu können. Ist für mich aber wie bei allen vier Wilson Solo Alben bisher: Überwiegend finde ich es großartig und wenige Sachen sagen mir nicht so zu.
      Deswegen würde ich beispielsweise auch “The Raven“ nicht als uneingeschränktes Meisterwerk bezeichnen, da es mit “Holy Drinker“ und “Pin Drop“ in der Mitte leider schwächelt aber die vier anderen Songs auf dem Album sind für mich Geniestreiche.

    • Vor 2 Jahren

      Dieser Kommentar wurde vor 2 Jahren durch den Autor entfernt.

    • Vor 2 Jahren

      An Raven ist nichts kopiert. Dieses dämliche Gelaber, von wegen SW kopiere auf The raven.. sämtliche Prog Legenden. Das ist so unsinnig. Man wirft ja auch in Sachen Intertextualität kaum einem Autor vor, Bezüge zu lyrischem Grundwissen aus der Vergangenheit vorzunehmen und ebenso wenig wirft man im Rap/HipHop Bereich Jmd. vor, zu samplen. Da gehen die Streitigkeiten dann z. B. eher um in die Tage gekommene VSTs. Was Wilson in seinen Werken macht, ist schlicht, sich die Freiheit zu nehmen, auf einem extrem hohen Niveau das zu machen, worauf er Bock hat. Und glaub mir, ich habe sowohl King Crimson, als auch Porpupine Tree, als auch Steven Wilson gesehen und Steven Wilson hat einen festen Stand innerhalb der Prog-Schiene, was auch unstreitbar ist. Die Sparte, die er belegt hat er nicht dadurch belegt, dass er sich Motive zusammenklaut, sondern dass er melodiereiche, abwechslungsreiche Klangräume konstruiert und diese seinen persönlichen Stil entsprechen. Man erkennt Wilsons Arbeiten beispielsweise stets an bestimmten Soundelementen (z. B. das Mellotron), sowie an dem transparenten Sound wieder. Spätestens, wenn man die Band auf der Bühne sieht, wird einem klar, dass all diese Vorwürfe Schwachsinn sind.

    • Vor 2 Jahren

      Wenn man Herr Wilson mal zuhört dann sagt der andauernd woher seine Inspirationen kommen und woran sich das entsprechende Material orientiert. Jeder kann sich dann ein eigenes Bild machen in wie weit der Künstler eigenständig kreativ war. Da gibt es auch schlechte Beispiele seine Quellen nicht als Fußnoten zu bennen wie z.B. bei solch Größen wie Led Zeppelin

    • Vor 2 Jahren

      c452h mal wieder mit einer schwachen Vorstellung.

      @bigfoofightersfan:
      Led Zeppelin sind da echt ein gutes Beispiel. Ich glaube, keine andere Band hat sich dermaßen schelmisch bedienen können und ist dabei trotzdem so gut weggekommen.

    • Vor 2 Jahren

      Schwache Vorstellung? Du kannst noch soviel über Wilson reden wie Du willst. Ist eh alles nur eine Frage des subjektiven Eindrucks, ob seine Musik nun toll, scheisse oder langweilig ist. Und wen interessierts, ob Wilson einen festen Stand in der Prog-Schiene hat? Was soll das aussagen?

    • Vor 2 Jahren

      Außerdem schreibst Du doch selbst, dass sich das Album an den älteren Sachen orientiere. Vielleicht habe ich es mit der Verwendung des Wortes "kopieren" auch ein wenig zu hart ausgedrückt.

    • Vor 2 Jahren

      Schwache Vorstellung deswegen, weil du hier die ganze Zeit nur behauptest, er würde “dreist kopieren“ und unterschwellig anklingen lässt, jeder der sich mit trven Prog auskenne, müsse das doch zum Gähnen finden aber du gibst keine konkreten Anhaltspunkte und stellst nur Thesen auf und versuchst nicht mal irgendwie, diese zu begründen oder zu verdeutlichen, was du damit genau meinst. Also wenn das nicht schwach ist, dann weiß ich auch nicht mehr. Für mich ist das halt eher leeres Phrasengedresche aber klar, wenn du das so empfindest und das deine Diskussionsweise ist, ist es ja völlig legitim.
      Denn dass Musik letztendlich eine Frage des subjektiven Eindrucks ist, da stimme ich dir natürlich zu.

    • Vor 2 Jahren

      Von Gähnen habe ich doch nie etwas geschrieben. Ich höre das Album doch selbst und finds nicht schlecht, nur ists mir einfach zu retro. Da kann ich keine Höchstwertung zücken.

    • Vor 2 Jahren

      Zu “TRTRTS“ hattest du ursprünglich geschrieben, dass das Album ein “zusammengesuchtes prog-zitate aneinanderkleben“ sei und daraus habe ich geschlossen, dass es für dich langweilig ist.
      Ist auch nicht so wichtig, freut mich, dass dir das neue Album jetzt doch ein wenig gefällt.

  • Vor 2 Jahren

    wow, muss gestehen, kann mittlerweile bigfoofightersfans orgiastisches erleben dieses albums nachvollziehen. was für ein teil..

    • Vor 2 Jahren

      und Du glaubs ja gar nicht wie sehr ich mich auf die anstehende Tour freue :)

    • Vor 2 Jahren

      kann mir ehrlich gesagt nur schwer vorstellen, auf nem prog-konzert richtig abzugehen. fühl mich eher auf bestimmten metal- und post-rock-konzerten (wie mein name verrät) zuhaus. so sehr ich porcupine tree, blackfield und mr. wilson himself auch feier.. haste schonmal was von ihm live erlebt? bin halt nich der technik-freak

    • Vor 2 Jahren

      + wilsons musik verfehlt live vielleicht ihre wirkung, wenn sie aus dem zusammenhang der komposition gerissen wird, oder? würd ihn so gern mal live sehen, befürchte aber eine entzauberung :/

    • Vor 2 Jahren

      Die zwei Porcupine Tree Konzerte, die ich erleben durfte, gehören zu den besten Konzerten, auf denen ich je war und Wilson Konzerte stehen diesen kaum nach. Vor allem das Konzert zum letzten Album war neben Biffy Clyro mein Konzert des Jahres 2013. Grandios abgestimmter und druckvoller Livesound, unfassbar präzise zusammenspielende Band und Steven weiß auf jeden Fall, wie er seine Musik stimmig auf die Bühne bringt, ohne ihr etwas zu nehmen oder Kompositionen aus dem Zusammenhang zu reißen. Durch passende Visualisierungen ergänzt er diese meiner Meinung nach teilweise sogar noch.
      Einzig der geniale Guthrie Govan darf sich beim wunderschönen Gitarrensolo in “Drive Home“ live gerne mit seinen sicher anspruchsvollen Jazz-Fusion Skalen zurückhalten und mehr Gefühl und Melodie kredenzen.
      Aber wenn du auf dem Konzert “richtig abgehen“ willst, ist es vielleicht wirklich nichts für dich, da das Publikum während der Konzerte sitzt :)

    • Vor 2 Jahren

      Na das mit dem sitzen hat er bei der Raventour angefangen...nach 20 Minuten standen alle und Steven meinte nur das gefällt ihm auch...jetz sitzen wir wieder^^ Ich hab bis jetz PT 4 mal gesehen, davon ein mal in der royal albert hall & alle Blackfield und Wilson Solo Gigs in Berlin. Das Publikum war immer ziemlich bunt gemischt und eher nich zum tanzen aufgelegt...gut so, denn man kann die musik so viel besser für sich wirken lassen... wenn ick pogo will geh ick zu converge usw.

    • Vor 2 Jahren

      Du hast Porcupine Tree 2010 beim Royal Albert Hall Konzert gesehen?
      Du Glückspilz.

    • Vor 2 Jahren

      Jo es war ein sehr interessantes Konzert...nicht das beste PT Konzert weil irgendwie die Location nicht zu PT passte und es nicht knistern wollte zwischen Band und Publikum.

    • Vor 2 Jahren

      jo, auf jeden fall danke euch beiden für die antwort! "abgehen" ist bei mir nicht gleichbedeutend mit pogo, @bigfoofightersfan. das sollte allein aus meinem user-namen ersichtlich werden.. auf konzerten möchte ich mich nur halt so wenig wie möglich disziplinieren müssen, denn das tut der alltagsmensch ja tag für tag, sondern ich möchte den gefühlen, die musik in mir auslöst, freien lauf lassen, und da lassen sich körper und geist nunmal nicht voneinander trennen. dennoch nehm ich immer zu 100% rücksicht auf die bedingungen von veranstalter, band und mitmenschen.
      @radiohead9: danke für deine ausführliche und anschauliche beschreibung. denke aber tatsächlich, dass ein konzert von steven wilson dann nichts für mich wäre, denn sitzen bleiben könnte ich, wie im obigen absatz beschrieben, bei mich mitreißender musik einfach nicht^^

    • Vor 2 Jahren

      Glaub mir, niemand schaut Dich schräg an wenn Du etwas tanzt aber dabei immer saft mit den Ellenbogen arbeiten ;)

  • Vor 2 Jahren

    Hervorragend. Mehr gibt es da nicht zu sagen. Alles andere ist haarspalterei. Ich frage mich auch wie man das schlechtreden kann. Lieber sollte man froh sein das es künstler gibt die solch Quälität regelmäßig abliefern können und noch atmen.

    • Vor 2 Jahren

      In den weiten des Internet gibt es durchaus auch die Meh-Fraktion und die, die sich manisch PT zurück wünschen.

    • Vor 2 Jahren

      Warum sollte es die auch nicht geben. Musik ist schließlich reine Geschmackssache. Das Album ist typischer Wilson-NewArtRock. Dass da nicht jeder "Jahrhundertalbum" schreit, sollte verständlich sein. Immerhin besser als "The Raven", das schamlos von Allem klaute, dass der Prog Ende der 60 bis Mitte der 70er zustande brachte.

    • Vor 2 Jahren

      Hab ich behauptet, die hätten keine Daseinsberechtigung?

    • Vor 2 Jahren

      Lieber c452h, anstatt wiederholt nachzuplappern, was dir irgendein Progopa mit zerfranst-ausgeleiertem King Crimson oder Gentle Giant Shirt erzählt hat, könntest du doch gerne mal (weil du der oben geschriebenen Bitte noch nicht nachgekommen bist) ein paar KONKRETE Beispiele nennen, an welchen Stellen Wilson sich bei welchen Liedern welcher Band KONKRET bedient haben soll.
      Dann könnten sicher einige Menschen, die ebenfalls gerne Prog der besagten Jahre hören und diesen gerne hervorgebrachten Vorwurf nicht so ganz verstehen können, dieses vielleicht etwas besser nachvollziehen.
      Ich fände es nett.

    • Vor 2 Jahren

      Ich glaube ja nicht das wir nie wieder ein PT Album zu hören bekommen. Ich könnte mir vorstellen, das die Zeit kommt wo Wilson, PT wiederbelebt. Man kann einem Künstler ja auch prinzipiell nicht vorwerfen das er sich verändern möchte. c452h kann wirklich mal ein paar Alben aus den 70ern nennen wo bei Raven abgekupfert wurde. Dann hätte ich ein paar neue Alben auf der Liste die ich mir kaufen kann. Bin da leider nicht so bewandert.

    • Vor 2 Jahren

      maaann nach dem lesen von Federico Chavez Pseudo-Agro Kritik habsch kein Bock mehr das gewäsch weiter zu lesen...klingt so als würde der Herrn nen Nickelback-Werk zerlegen. Sorry aber wer auch immer das ist hat die Alben davor nicht gehört...da setzt Herr Wilson nen Haufen auf die Erwartung der Hörer und wenn mann dann irgendwelche Schablonen bei Raven ansetzen möcht dann guten Nacht ich geh kotzen.

    • Vor 2 Jahren

      :koks: ruhig brauner! :D

    • Vor 2 Jahren

      Zu den Reviews: wenn man will, kann man das so sehen, sicher, aber das Gemäkel kommt mir mitunter so vor, als ob da Leute zwanghaft gegen die Mehrheitsmeinung anreden müssen. Nach dem Motto: "Die meisten finden es gut, dann MUSS es ja scheiße sein!". Einer gibts ja sogar zu: "Ich gebe zu: Ich wollte Steven Wilsons neues Album schlecht finden."

      Die Argumentation läuft bei den Kritiken oft so ab:

      - ist ja alles super produziert
      - handwerklich tadellos
      - er weiß, was er macht

      und dann kommt das große ABER!!!!!elfhundertelf!!11!

      und:

      "The pin drop"? Hatten wir das nicht eben schon? Stilistisch kaum ein Unterschied zu "Drive Home"."

      Das ist natürlich vollkommener Mumpitz. Und wenn da von "kaputtproduzieren" salbadert wird, schmerzt es mir in der Hirnrinde. Sätze wie "Für den Progrock ist das Album ohne Belang." gehören in die selbe Kategorie. Mal ehrlich: selbst wenn man es scheiße findet, kann man ja wohl nicht wegdiskutieren, dass Wilson den Prog ein Stückchen weiter in den Fokus der öffentlichen Aufmerksamkeit gebracht hat. Relevanz besteht da sehr wohl.

      "Lest doch die passenden Rezis dazu"

      Hab ich gemacht. Die "KONKRETEN BEISPIELE", die Radiohead9 oben erwähnt, finde ich auch da nicht. Die Rezis sind nur mit Allgemeinplätzen vollgestellt.
      Ist aber auch halb so wild, denn wer danach sucht, wo die Einflüsse eines Künstlers liegen, wird immer fündig werden. Wenn man Wilson dies negativ ans Bein binden möchte: gerne. Macht die Musik an sich aber nicht schlechter. Mir ist es ehrlich gesagt auch völlig wumpe, ob er sich bei Stilmitteln von wemauchimmer beeinflussen lässt. Wenn das Ergebnis so klingt, wie es hier und in der Vergangenheit klingt, werd ich ihm auch in Zukunft noch ein paar Euro in den Klingelbeutel werfen.

      ;)

    • Vor 2 Jahren

      Ah jetzt! Ich sehe es gerade. Du meinst die Rezi von Nik Brückner, oder? Ja gut, da heißt es: "Da wird in "Luminol"s Flötensoli schon eher Ian McDonald, in den Gitarrensoli eher Robert Fripp gechannelt". Das als Beweis dafür heranzuziehen, das Wilson klaut, ist natürlich großes Argumentationskino, denn die Soli sind alle auf dem Mist der einzelnen Instrumentalisten gewachsen. Was dann noch auf der Habenseite des Gemeckers übrig bleibt, sind

      "Anspielungen wie die auf Yes' "On the silent Wings of Freedom", "Tempus Fugit" und "Heart Of The Sunrise""

      So. und das soll jetzt an allen Ecken und Enden geklaut sein? *hüstel*

      ;-)

    • Vor 2 Jahren

      Jede Meinung zu akzeptieren kann echt ziemlich nervig sein...nichtwissen/ignore kann sehr heilsam sein

    • Vor 2 Jahren

      „selbst wenn man es scheiße findet, kann man ja wohl nicht wegdiskutieren, dass Wilson den Prog ein Stückchen weiter in den Fokus der öffentlichen Aufmerksamkeit gebracht hat. Relevanz besteht da sehr wohl.“
      Dem ist nichts hinzuzufügen!
      Das Album ist, wie “The Raven“ bereits auch, auf Platz drei der Albumcharts eingestiegen :)
      Für mich unglaublich, dass solche Musik heutzutage derart erfolgreich sein kann.
      Nur Nena und Wolle Petry sind diese Woche auf den Plätzen vor ihm.

    • Vor 2 Jahren

      Das Thema Charts sollten wir bitte ausklammern weil das keine Aussagekraft hat über nix...für Platz 3 verkaufst Du heute nich viele Platten und nen Grammy bekommen auch nur Arschgeigen.

  • Vor 2 Jahren

    Ich beschreibe die Qualitäten dieser CD mal anders:

    Als großer Verehrer von PT und Blackfield war ich über die letzten Jahre extrem enttäuscht von Mr. Wilson. Um ehrlich zu sein, ich hatte ihn total abgeschrieben. Waren früher seine Veröffentlichungstermine Geburtstag und Weihnachten zugleich, nahm ich sie mittlerweile allenfalls gelangweilt zur Kenntnis. Dieses alberne Solo-Artistgehabe, ohne wirklich je überzeugendes Material abzuliefen, das wurde schon grotesk. Insurgentes und Grace for Drowning - alles weitestgehend lose Ideensammlungen. Immer dieselben ausgelutschten Gesangslinien, immer derselbe Pseudo-Jazz, ... alles klang merkwürdig breiig und seelenlos, nichts passt zusammen, nichts nimmt Dich wirklich mit. Intellectual posing par excellence.

    The Raven zeigte die richtige Richtung auf, litt aber noch sehr an der Findungsphase der neuen Band. Man konnte regelrecht spüren, wie Wilson frischen Wind atmet, aber noch nicht so richtig mit den neuen Möglichkeiten umzugehen weiß. Also geschah mal wieder die bei Wilson übliche Verzettelung in technische Details, die die Stimmung der meist recht guten Songideen total zerhackstückten.

    Und dann kommt Hand.Cannot.Erase - was für ein Wahnsinn! Wilson transportiert endlich wieder Themen, mit Raum für Emotionen, Wärme, Nachdenklichkeit, also mit all dem was die früheren Großtaten mit PT auszeichnete. Und das auch noch gepaart mit einer fantastisch frisch klingenden Instrumentierung und einer großartig klingenden Produktion. Ich bin tief berührt und beeindruckt, das hat in den letzten Jahren kein einziges anderes Album geschafft.

    • Vor 2 Jahren

      Fass wir mal zusammen Steven hat vor seinen Solowerken immer alles richtig gemacht und dann war plötzlich alles Mupitz. Sicher man kann seine ersten Schritte ab Insurgentes als Freakouts abtuen und man kann ihm eine gewisse Monotonie vorwerfen. Aber dies liegt immer an den Erwartungen der PT Gewohnheitstiere. Diese noch düstere Seite schlummerte halt in Steven und er konnte das nicht unter PT vermitteln. Ich persönlich fand es immer spannend weil es mich forderte drann zu bleiben...hab keine Zweifel weil da schimmert immer das Licht durch die Werke :)

    • Vor 2 Jahren

      Wir reden bei "Grace For Drowning" immerhin von einem Album mit Songs wie "Sectarian", Poscard", "Deform To Form A Star", "Raider II" und "Index". Was an solchen Songs ausgelutscht klingen soll, erschließt sich zumindest mir nicht so ganz.

    • Vor 2 Jahren

      @ Alex: Seh ich.

    • Vor 2 Jahren

      @Alex: Wilson hat eine Stimme, die gefühlt gerade mal sieben Töne umfasst. :-)) Da kommt bei seinem Songwriting-Durchsatz leider schnell der Tausenmal-Gehört-Effekt auf. Beispiel: "Index"="The Incident"="Strip the Soul"="Bonny the Cat"=...? Sicherlich nicht von den Arrangements her, aber was das Songaufbaukonzept betrifft, war "Index" sicherlich schon der x-te Griff in dieselbe Schublade. Ebenso ist der Chorus auf "Deform" ein x-ter Abklatsch von Elementen auf "Drown with Me", "Trains", "Glass Arm Shattering". Bitte einfach nur mal unvoreingenommen vergleichen!

    • Vor 2 Jahren

      @bigfoofightersfan: Es gab meiner Meinung nach kein "vor seinen Solowerken", denn auch PT bestand eigentlich nur aus SW und drei weiteren namenlosen Statisten für einen fetteren Sound. :-)) Daher muss sich Steven selbstverständlich an seinen besten Leistungen messen lassen... Gewohnheitstiere? Keine Ahnung wo die angesichts der vielen Stilwechsel von PT herkommen sollten. Ich bin auch der Meinung, dass er ein ganz erhebliches düsteres Potential zu bieten hat, gerade das war ja das tolle an PT. Und gerade das funktionierte in seinem Solowerk einfach nicht. Schwierig zu sagen warum. Wahrscheinlich zu viele Baustellen gleichzeitig...

    • Vor 2 Jahren

      "namenlosen Statisten" ja klar Herr Wilson trichtert den Hüllen einfach ein was Sie spielen sollen. Der Mann mag zwar weitreichende musikalische Fähigkeiten haben aber PT ist in keinster Weise nur Steven Solo Show. Das unglaublich filigrane und facettenreiche Drumming von Harrison kann niemand programmieren und Steven hat dem Können solcher Instrumentenmeister viel zu verdanken. Wenn dann noch ein Barbieri die Songideenen mit Leben ausmalt erstrahlt jede Produktion und eine Liveshow wird zum Event. Steven hat jetzt immer öfter den Bass in der Hand aber das safte aber immer zielführende Spiel eines Edwin bedarf noch langer Übung

    • Vor 2 Jahren

      Barbieri, Edwin und Harrison als "namenlosen Statisten" zu bezeichnen, ist grotesk.
      Nicht nur beim Songwriting haben diese Herrschaften bedeutend mitgewirkt (“Start Of Something Beautiful“,“Way Out Of Here“, “Halo“), um hier nur mal drei Meisterwerke der Band zu nennen, die drei haben ebenfalls einen dermaßen einzigartigen Stil an ihrem Instrument, dass ihr Einfluss auf den Sound von Porcupine Tree nicht hoch genug eingeschätzt werden kann. Zudem haben sie Wilson songwritingtechnisch wohl auch oft gebremst, wenn dieser zu frickelig werden wollte, was er dann aber bei seinen ersten drei Soloalben in Vollendung nachgeholt hat.

    • Vor 2 Jahren

      @bigfoofightersfan, @radiohead9: Freunde, bitte erst mal lesen und interpretieren bevor man sich künstlich aufregt. Im Internet platziert man Smileys, wenn man eine Aussage nicht ganz so ernst meint. Und in meinem Post steht einer drin!
      Niemand hat die Fähigkeiten der PT-Herren angezweifelt, wohl aber ihren Beitrag zum eigentlichen "Soul" der Songs. Kein einziger Song von PT ist jemals in Kooperation entstanden. Der Begriff "Band" definiert sich in meiner Vorstellung nicht darüber, welcher Weltklasse-Drummer am Ende meinem Song noch den Feinschliff gibt. Übrigens gibt Wilson sein "nothing-left-to-add"-Problem in diesem Interview https://www.youtube.com/watch?v=SQU6ekkYabI bei (Minute 2:40) klar zu! Verifizieren kann das jeder, der sich mal Wilson-Vorabdemos und das zugehörige Endprodukt angehört hat - oft fragt man sich da fast schon: Einfach das Demo gemastert und fertig? Cool!
      Natürlich wird in der Promophase dann nimmermüde heruntergebetet, wie wahnsinnig unersetzbar doch der Einfluss der Mitkumpanen war. Und hat das große Idol auch nur drei Gitarrentöne zu "Anesthetize" beigesteuert, der Beitrag war schier unermesslich! :-) Das konspirative Geblubber und Gebauchpinsele gehört nunmal zum Geschäft, insbesondere wenn Legenden wie Barbieri beteiligt sind. Es ändert aber nichts daran, dass die drei Herren Topmusiker ohne Mr. Wilson ganz offensichtlich keinen einzigen gemeinsamen Ton Musik verfasst bekommen. Und nein, es ist nicht selbstverständlich, dass eine Band so schnell zusammen bricht. Siehe Spocks Beard.

  • Vor 2 Jahren

    Steven Wilson CDs bestelle ich immer vorab direkt bei Burningshed in UK und freue mich dann riesig auf die Lieferung. So auch diesmal.
    Der erste Abschnitt in diesem Artikel bringt es auf den Punkt:
    "Bewusst entzieht sich Steven Wilson, nach dem großen Erfolg des Vorgängers, mit "Hand. Cannot. Erase" den an ihn gestellten Erwartungen."
    Auch nach mehrmaligem hören, kann ich dieser CD nichts abgewinnen.

  • Vor 2 Jahren

    Ich kann mich fünfsaiter nur anschließen. Ein Hammerteil!

  • Vor 2 Jahren

    Bin gespannt, muss ich mir mal reinziehen. Vor allem, weil er "The Dreaming" der von mir verehrten Kate Bush als Inspiration nennt.
    Etwas offtopic, aber fällt mir gerade ein: Steven hat schon 1997 am Fish-Album "Sunsets on Empire" mitproduziert und das merkt man dem Album auch an - sehr empfehlenswert. Gleich der Opener "The Perception Of Johnny Punter" ist ein Hammer-Gitarren-Track.

  • Vor 2 Jahren

    Höre gerade die Luxusvariante mit Blueray und 96khz und 24bit. NuPro 30 am iMac: GROSSARTIG!!! Schon bei der schlappen iTunes-Qualität sind die Songs bzw. eigentlich sind es ja eher Werke genau der Rezension entsprechend.
    SW übertrifft sich selbst. Ja das gelegentlich jazzige von Raven ist weg, dafür haut er Progmäßig voll rein und hat seinen 70er Sound, der ja auch auf der vorletzten Platte von Opeth - Heritage (produziert von SW) da und auf der anschließenden Pale Communion (wieder mit SW) weg war.
    Hier auf Blueray haut der Sound noch mal voll rein und man hört, was die Band wirklich kann und ich bin überzeugt, dass er das auch live zum Ausdruck bringt. Auf der Raven-Tour habe ich das beste Konzert meiner langen Besucherkarriere von Rockkonzerten gehört.
    Musikalisch gibt es nicht das geringste auszusetzen!
    Die "Werke" haben Tiefe, Abwechslung, gute Songstrukturen mit Wiedererkennungswert. Und: Produktionstechnisch ist es absolut überirdisch - man hört, das SW viele, viele Platten ins Digitalzeitalter transportiert hat - so wie er da (zB bei King Crimson) behutsam vorgegangen ist, so wenig klaut er für seine eigenen Werke, sondern transformiert es so, dass es in 2015 passt.
    Für mich ist SW DER Musiker des 21Jh. Hand.Cannot. Erase. läuft bei mir rund!