- Top 100
- Redaktionsempfehlungen
- Zuletzt gehört
Format
Playlist
Aktuelle Sendung
SeitHomepage:
Es ist keine Seltenheit, dass ein Star aus Film und Fernsehen in die Musikbranche wechselt, doch nicht jeder besticht dabei mit so viel Elan und Herzensgüte wie Spongebob Schwammkopf. Kein Wässerchen kann ihn trüben, kein Ozean ist vor ihm sicher.
Und nun schleicht er sich zu zweiten Mal mit seiner "Bob-Musik" in unsere Ohren. Was man von den Schlümpfen bereits gewohnt ist, treibt Spongebob mit "Das Blaue Album" auf die Spitze: er nimmt einfach bekannte Songs, die ohnehin schon Ohrwurm-Charakter haben und verpasst ihnen das beliebte Bikini-Bottom-Flair.
Ob Culcha Candela, Hurts oder klassische Komponisten wie Edvard Grieg - jeder nimmt Teil an dem famosen Feuerwerk der Tiefseecoverversionen. Besonders heraus stechen Hits wie "So Ein Schwachkopf" (Duck Sauce) und "Seetangsalat" (Milk & Sugar). Doch auch Gefühlvolles kommt nicht zu kurz.
Einziges, aber großes Manko des blauen Albums ist die Abwesenheit von Spongebobs besten Freund Patrick Star. Der sonst so wortgewandte, wenn auch nicht sehr clevere Seestern lässt den einen oder anderen Einwurf wie wir ihn bereits aus dem "Lagerfeuerlied" gewohnt sind, vermissen. Lediglich Sandy Cheeks (das Eichhörnchen aus Texas) und Thaddäus Tentakel (der griesgrämige Nachbar) sind auf der CD zu hören. Wenn auch nicht immer ganz freiwillig.
Bereits vor der Veröffentlichung feiert die große Fangemeinde des kleinen quasselnden Schwamms bereits seine musikalischen Erfolge. Ohne natürlich zu vergessen, was ihr noch ein Stückchen mehr am Herzen läge: ein Album mit selbst verfassten Stücken. Die grundlegende Affinität bewies Spongebob bereits mit Hits wie "Ich Bin Ein Taubes Nüsschen" oder "Riss In Der Hose". Wir bleiben gespannt.
| Shop | Titel | Preis | Porto | Gesamt |
|---|---|---|---|---|
![]() |
SpongeBob-Das blaue Album | €9,99 | €3,00 | €12,99 |
Ich denke mal, dieses Album kann man eigentlich auch gleich in die Meilenstein-Kategorie packen. Zumindest würde es der Nachwelt zeigen, was genau mit der Musik zu Beginn des 21. Jahrhunderts schief gelaufen ist.
@JamesD: Ich möchte Deinem Kommentar 5 von 5 Sternen geben. Die Leute müssen über Crippled Black Phoenix bescheid wissen.
Vielleicht als Kompensation diese Seite anschauen und dann CBP hören.
http://www.musikreviews.de/artikel/Crippled-Black-Phoenix-Mankind-The-Crafty-Ape-Massen-Review-36/
Angesichts der bisherigen Alben von Spongebob Schwammkopf stellt diese Veröffentlichung sicher keine erhebliche Weiterentwicklung dar, eins kann man jedoch ohne Zweifel konstatieren: Das musikalische Niveau, auf welchem sich der junge Ausnahmekünstler aus Bikini Bottom bewegt, ist über alle Zweifel erhaben. Kritiker werden ihm wieder mangelnde Experimentierfreude vorwerfen. Schwamm drüber! Was einem einem hier auf 14 Tracks geboten wird, ist nichts weiter als der Seelenstriptease eines zutiefst verletzten Unterwasserlebewesens. Die Poesie, die uns in den Texten dargeboten werden, trifft einen wie mit Überschall abgeschossene glühende Sicherheitsnadeln direkt in die Ohrläppchen. Die Textzeilen geraten stumpf wie eine gerichtsmedizinische Akte auf dem Krematoriumstisch, indes gerade deshalb schockierend realistisch in Text und Vortrag. Schwermütig setzt Thadäus diesmal im Hintergrund melancholische Akzente mit seiner ewig schwermütigen Klarinette. Die Töne erscheinen tonnenschwer wie ein Bagger an Karfreitag, gerade deshalb jedoch akkurat in seiner Bedrohlichkeit. Spongebob Schwammkopf hat sich anno 2012 von allen Fesseln befreit und macht Musik, die von Herzen kommt und dabei mitunter so düster ist, als käme sie vom Grund des Pazifiks.

Sponge ist kult und wer über DSDS ellenlange Rezis schreibt kann seine Zeit auch sinnvoller gestalten in dem er dieses Album abarbeitet.
Man muss es in der Redaktion langweilig zugehen.
Sancho, BdB ist bei seinem aktuellen Output völlig irrelevant geworden. Zwar kommt Sponge nach seinem Nickelodeon-Signing nicht mehr an die großartigen Zeiten von SRTL ran, doch überragt er die kika-crew um einiges!
Format
Homepage: