laut.de-Biografie
Spineshank
Jonny Santos (voc), Tommy Decker D (dr9), Mike Sarkisyan (g) und Robert Garcia (b) legen 1996 unter dem Namen Spineshank los und möbeln die Musikszene in L.A. gleich mal kräftig mit Bands wie System Of A Down, Fear Factory und Static X auf. Roadrunner Records wird recht schnell auf die Band aufmerksam, und 1998 kommt auch schon das Debüt "Strictly Diesel" auf den Markt. Die Scheibe erinnert nicht nur dank des Gastauftrittes von Fear Factory-Shouter Burton C. Bell schwer an die Angstfabrik, auch der Rest des Albums ist doch ziemlich von Burtons Band beeinflusst. Mit "While My Guitar Gently Weeps" ist aber 'ne ganz coole Coverversion auf der CD vertreten.
Nachdem sie die Zeit nach der Veröffentlichung hauptsächlich auf Tour verbracht haben, verziehen sie sich dann mit Produzent Gggarth Richardson (Rage Against the Machine, Kittie) nach Vancouver ins Studio und tüten "The Height Of Callousness" ein. Die Industrial-Seite der Band rückt noch ein wenig mehr in den Vordergrund, was die Fear-Factory-Klon Rufe nicht unbedingt verstummen lässt. Das Album wird in den Staaten aber dennoch ein riesiger Erfolg, und auch in Europa mehren sich die Fans. Neben Touren mit Disturbed, Mudvayne oder Orgy steht auch die Ozzfesttour 2001 auf dem Plan.
Für die Arbeiten an "Self-Destructive Pattern" nehmen sich die Jungs ganze 16 Monate Zeit und kommen am Ende mit einem Album an, das noch facettenreicher als die beiden Vorgänger und gleichzeitig leichter zu konsumieren ist, was dem Erfolg der Scheibe sicherlich zuträglich sein wird.