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Türkei und Armenien draußen, Griechenland und Litauen weiter. Europa wählt komisch.
Düsseldorf (dtm) - Bis auf ein paar Überraschungen ging das erste Halbfinale recht vorhersehbar aus. Dass Finnland, Ungarn, Russland, Aserbaidschan, die Schweiz, Serbien und Island weiterkommen war eigentlich vorher schon klar. Litauen, Griechenland und Georgien kommen weiter, Favoriten wie die Türkei oder Armenien fliegen hingegen raus. Sehr seltsam.
Ebenfalls seltsam: Stefan Raab kackte gegen die großartige Anke Engelke und die höchst seriöse Judith Rakers ziemlich ab. Einen derart schüchternen Raab hat man so noch nicht erlebt. Vielleicht war ihm die Show einfach zu groß. Bis zum Finale kann er ja noch üben oder wenigstens seine englische Aussprache verbessern.
Peinliche Sound-Probleme
Aber wenigstens ist er nicht der einzige, der sich blamierte. Die Veranstalter schossen mit einer kaputten Leitung den Bock ab. Da verlegt man im Vorfeld kilometerlange Glasfaser-Kabel, macht alles doppelt, damit bei einem Ausfall nichts schief läuft und dann gibt es doch Probleme bei der Übertragung aus den Kommentatoren-Kabinen. "Nein wir senden nicht aus Kasachstan", kommentierte ein genervter Peter Urban über ein Telefon. Zudem mussten die Kommentatoren in Winz-Kabinen bei 40 Grad moderieren.
Das sollte bis morgen behoben sein, dann treten die nächsten 19 Länder im zweiten Halbfinale an. "Hoffentlich dann mit besserem Ton", verabschiedete sich Peter Urban.
Langweiliger Popdance-Song, gesungen von einer tanzenden Schönheit. Gab es noch öfters am Abend. Und auch wesentlich besser. Kein Wunder also, dass Polen nicht weiter kam.
Völlig zu Recht ist Norwegen abgestürzt. "Haba Haba" klingt wie "Waka Waka" mit Safri Duo-Beat. Davon hatte die Welt schon letztes Jahr genug.
"Sie sieht aus wie Pink", Behaupteten die Kommentatoren zum Albanischen Beitrag. Kann man so sehen, wenn man möchte. Rettet den grauenhaften Refrain aber auch nicht wirklich. Albanien, ihr seid so was von raus.
Optisch: Top! Musikalisch: Ganz gut. Lyrisch: Lassen wir das mal raus. Dafür war die Show klasse. Gereicht hat es seltsamerweise dennoch nicht. Übrigens ist Lena großer Fan des Songs. Hilft aber jetzt auch nichts mehr.
Das hätte wohl keiner erwartet. Die Türken fliegen mit einem Rock-Song raus. Einer der Favoriten ist damit draußen. Vielleicht hätten die Herren sich auch nicht in grüne Glitzer-Outfits kleiden sollen.
Dieser Auftritt war nix für Epileptiker. Während Nina im hübschen 60er-Stil ihren Song schmettert geht’s hinten an der Leinwand etwas zu farbenfroh ab. Hat trotzdem für das Finale gereicht. Geht in Ordnung.
Dieser russische David Hasselhoff hat es mit seinem grottigen Song ins Finale geschafft. Liegt höchstwahrscheinlich an seinem schiefen Grinsen, dem James-Dean-Image und der recht netten Bühnenshow.
Der Song ist zwar einer der besseren im Contest aber in seiner etwas biederen Darbietung kein typisches ESC-Lied. Dennoch: Anna Rosinelli singt sich vor fluffigen Wolken verdient ins Finale.
Mit einem Linkin Park/Oomph-Klon schaffen es Georgien trotz geschminkter Gitarristen, miesen Rap-Parts und grauenhaften Klamotten ins Finale. Immerhin kann die Sängerin was.
Der kleine Paradise Oskar mit seinem Weltverbesserer-Song lieferte eine angenehm unspektakuläre Show ab. War eigentlich schon vorher klar, dass der weiterkommt. Seinem Grinsen bei der Verkündung am Schluss war anzusehen, dass er es auch die ganze Zeit wusste.
Wenig überraschend. Glen Vella fällt durch. Und womit? Mit Recht und einem strunz-langweiligen Pop-Dance-Song.
Langweilige Pop-Ballade mit leichtem Country-Einschlag. Hätte ja durchaus klappen können. Hat es aber nicht. Gut so.
Da nimmt man sich schon einen Zauberer mit auf die Bühne, der dafür sorgt, dass man dreimal im Song das Kleid wechselt und dann kommt man dennoch nicht weiter. Ist doch gemein! Man sollte eben ab und an auch mal auf das Lied achten und das war wirklich unter aller Sau.
Auch die Isländer sind am Samstag mit dabei. Das Lied ist ganz nett, allerdings wird wohl eher die Geschichte dahinter für viele Stimmen gesorgt haben: Sjonni wollte eigentlich mit dem Song teilnehmen, starb aber Anfang des Jahres. Seine Freunde sind für ihn eingesprungen.
Mit einem riesigen Ring an der Hand und einem tierisch kurzen Kleid sang sich Kati Wolf ins Finale. Um ihre eigene Unbeweglichkeit zu kompensieren hüpften sich im Hintergrund drei Tänzer einen ab. Komische Show aber guter Beitrag. Zu Recht weitergekommen.
Das sollte ein Witz gewesen sein. Wahrscheinlich wollten die Portugiesen mit ihrer Spaß-Truppe gar nicht gewinnen. Wenn ja, waren sie sehr erfolgreich.
Eine der großen Überraschungen des Abends. Mit einer absolut lahmen Musical-Ballade kommt Litauen ins Finale. Völlig unverständlich.
Einer der großen Favoriten schafft es ohne Probleme ins Finale. War auch abzusehen, dass die beiden mit ihrer romantischen Ballade, den verliebten Blicken und der professionellen Produktion weiterkommen.
Der Rapper kann zwar überhaupt nix, dafür der Sänger und die Tänzer. Aber vermutlich hat es tatsächlich dank des Hip Hop-Parts für den Einzug ins Finale gereicht. Kommt genauso überraschend wie Litauens Einzug.
'Boom Boom Tschaka Tschaka' ist draußen, für mich hat das ganze jetzt keinen Sinn mehr. 
War der Sound irgendwie beschissen abgemischt, oder waren die "Künstler" so kacke?
Türkei war furchtbar und ist zum Glück nicht weiter gekommen. Schade, dass es den grausamen georgischen Evanescence-Klon und den russischen Justin Timberlake-für-ganz-Arme nicht auch erwischt hat. Die Beiträge aus Island und Finnland fand ich dagegen sehr sympathisch.
Raab-Diss scheint wohl aus Hater-prinzip zu sein. Fand zwar Frau Engelke auch am besten, aber alle 3 machten eigentlich eine gute Figur. Und sollen wir doch froh sein dass Kasper-Raab nicht soviel Redetext hat. Denn es liegt, wie oben behauptet, wohl kaum an Schüchternheit. Vielleicht ist dem Schreiber ja entgangen dass alles (auch die gesprochenen "Gags") so gut wie vor-geskriptet ist.
Okay, sowas kann man sich doch wirklich nicht antun. So abgeflachte Musik, dass man schon garnicht sagen kann, was schlechter ist. Ich bin zwar Kroate, aber ich kann nur sagen: Gott sei Dank, Kroatien ist mit dem Scheiß nicht weitergekommen!
Großes Lob an Anke, sie war für mich der Star des Abends, hoffentlcih geben sie ihr noch mehr Zeit und Text... Viel kann man ja nicht tun außer "hallo" und "die telefonnummer ist..." sagen, aber sie hats charmant gemacht und hatte noch ein paar Lacher auf Lager. Musik: hmm.. 3-4 OK Song, das wars... Türkei fand ich eigentlich OK, wundert mich das sie nicht weiter sind... Das Schweiz und Island weiter sind hätte ich auch nicht gedacht. Kroatien nicht dabei? Komisch... Georgien weiter? Seltsam... Jetzt hab ich richtig Lust auf den 2. Abend, vielleicht gibts noch die eine oder andere Überraschung... Und noch ein Lob an die Veranstallter, die Halle und die ganze Szenografie, als auch die schönen Filmmchen am Anfang von jedem Song sind richtig toll geworden!
Großes Lob an Anke, sie war für mich der Star des Abends, hoffentlcih geben sie ihr noch mehr Zeit und Text... Viel kann man ja nicht tun außer "hallo" und "die telefonnummer ist..." sagen, aber sie hats charmant gemacht und hatte noch ein paar Lacher auf Lager. Musik: hmm.. 3-4 OK Song, das wars... Türkei fand ich eigentlich OK, wundert mich das sie nicht weiter sind... Das Schweiz und Island weiter sind hätte ich auch nicht gedacht. Kroatien nicht dabei? Komisch... Georgien weiter? Seltsam... Jetzt hab ich richtig Lust auf den 2. Abend, vielleicht gibts noch die eine oder andere Überraschung... Und noch ein Lob an die Veranstallter, die Halle und die ganze Szenografie, als auch die schönen Filmmchen am Anfang von jedem Song sind richtig toll geworden!
nicht mal die Portugiesen lassen sie weiter....ALTER WIR BRAUCHEN KOHLE!!!!
Es war auch wieder mal klasse die geballte Musikkompetenz der Kommantatoren in den Gehörgang gewummst zu bekommen. So wie jedes Jahr musste natürlich ein Auftritt mit Linkin Park verglichen werden, diesmal traf es wohl den georgischen Beitrag. Und warum?
Na weil da abwechselnd gerappt und gesungen wurde, das muss als Vergleichspunkt genügen. VERDAMMT! Und dazu dieser unsägliche Peter Urban.
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