Porträt

laut.de-Biographie

Soma

"Unser Ziel ist es, gute Songs zu schreiben, und nicht in erster Linie darauf zu achten, ob wir auch alle wichtigen Punkte abgehakt haben", sagt Soma-Sänger Lionel. Die französischen Indie-Popper musizieren aus dem Bauch heraus. Dabei entsteht eine opulente Mixtur aus kratzigem Alternative und eingängigem Dreampop.

Lionel (Gesang, Gitarre), Sébastien (Gitarre), Thomas (Drums) und Xavier (Bass) stammen aus Istres, einer französischen Kleinstadt an der Cote d'Azur. Schon als Kinder sind sie unzertrennlich und verbringen nahezu jede freie Minute miteinander. Auch musikalisch entwickelt sich das Quartett kongruent zueinander, und so gründet man im Jahr 2001 die Band Soma.

Den Proberaum zugepflastert mit Postern von Blur, Supergrass, den Smashing Pumpkins und den Beatles, tüfteln die Franzosen in der Folge an dutzenden Songideen. Der Zusammenhalt ist ihnen ungemein wichtig; man will wachsen und sich kontinuierlich weiterentwickeln, ohne auf äußere Einflüsse zu achten. Das hat zur Folge, dass die Band in den folgenden Jahren zwar hunderte Konzerte spielt und diverse EPs unters Volk streut, sich aber mit dem ersten großen Schritt in die Öffentlichkeit - in Form des Debütalbums "Jewel & The Orchestra" - bis zum Jahr 2010 Zeit lässt.

Doch die Geduld zahlt sich aus, denn der ausgereifte Sound auf dem von Regler-Legende Dave Sardy (Oasis, Nine Inch Nails, Red Hot Chili Peppers) produzierten Erstling verhilft der Band zu nationalem Ruhm. Die Presse ist begeistert und die Zahl der Anhänger wächst. Vor allem freut man sich in Frankreich darüber, dass das Debütalbum auch außerhalb der Landesgrenzen für Aufsehen sorgt. Die einsame, internationale Regentschaft von Phoenix naht sich dem Ende. Mit Soma präsentieren die Franzosen voller Stolz ihr zweites Indie-Flaggschiff.

Angestachelt und euphorisiert von der durchweg positiven Resonanz auf ihr Debüt, ziehen sich Soma zwei Jahre später für mehrere Monate in das Heimstudio von Drummer Thomas zurück, um am Nachfolger zu basteln. Auch diesmal findet sich in Gestalt von Mixer Tony Hoffer (The Kooks, Beck, Depeche Mode) ein etablierter Fachmann für die Arbeiten im Background: "Wir lieben seine Sachen. Also folgten wir seinen Hinweisen, steckten noch mehr Energie in die Livetakes, anstatt endlos Sounds auf immer weitere Sounds zu türmen", erklärt Lionel. Das Ergebnis heißt "Nobody's Hotter Than God", erscheint im Januar 2013 und präsentiert die Band um einiges eingängiger als auf dem Debüt.

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