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Das Stühlerücken im Hause Soilwork hört einfach nicht auf. Zwar kehrt zur Abwechslung einmal wieder jemand in den Schoß der Band zurück. Da die Schweden aber nicht einen auf Iron Maiden machen, muss entsprechend ein anderer den Platz räumen.
Beim Rückkehrer handelt es sich um Gitarrist und Gründungsmitglied Peter Wichers, der nach dreijähriger Auszeit nun wieder für seinen Ersatzmann Daniel Antonsson die Klampfe schwingt. So ganz frisch ist die Meldung also nicht mehr, aber ein Album mit Peter und seinem neuen Sidekick Sylvain Coudret (Scarve) stand bislang noch aus.
Es wird immer wieder gern behauptet, man habe die melodischen Aspekte verstärkt, ohne dabei an Härte einzubüßen. Bei den meisten Bands kommt dabei nur noch Lala-Mucke mit ein, zwei Riffs raus, doch Soilwork machen in der Beziehung keine Gefangenen.
Melodie gewährleistete schon allein die variable Stimme von Fronter Speed. Was sich Peter und Sylvain an Riffs und Leads aus den Ärmeln schütteln, kann sich schon hören lassen.
In Sachen Härte führen der Opener "Late For The Kill, Early For The Slaughter" und "King Of The Threshold" die Liste an. Beide brechen mit einer Urgewalt über den Hörer herein und lassen auch in Bezug auf das Tempo kaum Wünsche offen.
In diese Geschwindigkeitsbereiche stoßen Soilwork auf dem Rest der Scheibe nicht mehr vor, aber ihre Mischung aus Härte und Melodie beherrschen sie natürlich nach wie vor.
Erinnert "Two Lives Worth Of Reckoning" in der Strophe noch schwer an Pro Pain, gibt es im Chorus wieder klassischen Soilwork-Stoff. In die gleiche Ecke gehen "Night Comes Clean" oder "The Akuma Afterglow", die mit sehr eingängigen Melodien arbeiten und zum Teil auch leicht poppig geraten. So kommt die melodischste Nummer "Let This River Flow" auch nicht ganz ohne den beklagten Lala-Faktor aus.
Zwar leistet sich das durchgehend starke "The Panic Broadcast" keine Aussetzer. Ein absoluter Überhit fehlt der Scheibe aber leider auch. Eine neue große Livehymne kommt wohl frühestens mit dem nächsten Album.
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Die im Vorhinein erschienenen Ausschnitte waren (wie auch schon bei STAGD) besser als das Album letztlich geworden ist. Nicht schlecht, in etwa auf einem Level mit Stabbing The Drama. Was ja auch nicht die schlechteste Referenz ist...
Ich weiß nicht, nach dem was ich bisher gehört habe, gefällt mir "Sworn To A Great Divide" deutlich besser. Hoffentlich sind wieder ein paar Grower dabei... Two Lives Worth of Reckoning scheint mir schon mal einer zu sein. Meinem Ersteindruck nach jedoch eines der bisher schwächsten Soilwork-Alben. Naja, erstmal ein bisschen rotieren lassen, mal sehen :-)
Update: Okay, nach mehreren Durchläufen kann ich mein Bild nun etwas geraderücken. Deliverance Is Mine gefällt mir ganz gut, King Of The Threshold ist herrlich dynamisch und mit einem schönen Solo versehen, das fast ein bisschen an die guten alten Zeiten (APP) erinnert und wäre da nicht der in der Review angesprochene Lala-Faktor, wäre Let This River Flow eine Bombe: die Bridge verpasst mir eine derbe Gänsehaut. Epitome hat einen großen Wiedererkennungswert und ist durchweg gelungen, The Akuma Afterglow ist für Bandverhältnisse relativ komplex gehalten, verfügt über einen schönen Spannungsbogen und klingt bei der ansonsten eher steril wirkenden Produktion zwischendurch richtig dreckig. Enter Dog of Pavlov stellt dann einen epischen Abschluss der Platte dar.
Damit ist insbesondere die zweite Hälfte des Albums ziemlich stark ausgefallen. Zwischendurch gibt's allerdings auch immer mal wieder relativ austauschbare Refrains und akustische Durchhänger, die das positive Bild etwas trüben. Was mir insgesamt fehlt, ist etwas "Rotzigkeit". Für mich wirkt das Ganze insgesamt leider etwas zu glattgeschliffen.
Aber ich sehe schon, ich muss meine Meinung wenigstens teilweise revidieren. Ein anfangs ungewohntes, aber gutes Album mit Mehrfachhör-Potenzial nach oben :-)
gutes Album,aber mann sollte es öfters abspielen. Anfangs etwas Ungewohnt,aber später gut zu hören.
Ich muss sagen einige parts bei manchen songs nerven auf dauer, jedoch ist das album KEIN REINFALL. Es hat seinen eingenen stil und der ist NICHT schlecht. 3,8/5 oder 7/10
... um es pragmatisch auszudrücken: The Soilwork Gents did prefer a kinda Pop-"y" sounda
this time... Dennoch ein gelungenes Album - unbedingt!
... um es pragmatisch auszudrücken: The Soilwork Gents did prefer a kinda Pop-"y" sounda
this time... Dennoch ein gelungenes Album - unbedingt!
Ein Hammeralbum, ich hör's mir schon das Xte Mal an! Die Präzesion der Instrumente ist der Hammer. Der Frontschreier ist 'ne Rampensau, der eben nicht nur einen Ton crawlt. Was etwas gewöhnungsbedürftig ist sind wie immer die poppigen und seichten Refrains. Meine Meinung ist: Warum nicht groovende Dream Theater anhören wenn man Soilwork hören kann!
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