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Schon der Titel des neuen Epos "A Hundred Million Suns" lässt erahnen, dass Snow Patrol-Kopf Gary Lightbody und seine Patrouille diesmal buchstäblich den Schnee zum schmelzen bringen wollen.
Die Glasgower haben daher im Studio wieder alle Regler auf Atmosphäre gestellt. Das Ergebnis klingt erneut nach Breitwand-Indie-Kino, vorgeführt mit ausladendem Gestus und epischem Sound.
Gleich im Opener spannen Snow Patrol den Bogen von sich leise aufplusternden Synthies hin zum gefühlsechten und mitreißenden Stadionpop à la Coldplay. Die erste Single "Take Back The City" stimmt euphorisch und lädt dazu ein, sich Hals über Kopf ins Nachtleben zu stürzen.
Die schottischen Schneemänner haben 2005 bei der Pop-Geschichtsstunde anlässlich ihres Stadion-Supports für U2 scheinbar gut aufgepasst. Davon zeugen die beiden Hits "Shut Your Eyes" und "Chasing Cars" ihres 2006er Albums "Eyes Open". Dass Lightbody das große Einmaleins des Indie-Songwritings beherrscht, stellte er bereits 2001 während der Kollaboration mit Kollegen von Idlewild, Mogwai, Belle und Teenage Fanclub auf dem Album "The Reindeer Section" eindrucksvoll unter Beweis.
Auf "A Hundred Million Suns" pendeln Snow Patrol abermals beständig zwischen aufrichtig gemeintem Indiepop und Feuerzeugballade. Sie begeben sich bei diesem Spagat jedoch häufig auf gefährlich dünnes Eis und riskieren wie bei "Lifeboats" oder "The Golden Floor", ihre Songs mit einer Lawine aus Kitsch und Pathos zu überfrachten. Die Band steht also mit zehn Beinen samt Moonboots immer noch fest im Mainstream. In diesen Breiten müssen sie sich vor der Konkurrenz keineswegs verstecken.
Wenn dieses Album auch nicht gerade die Strahlkraft multipler Sonnen besitzt, ist es doch ein kleiner Lichtblick. Gerade jetzt, wenn die Tage wieder kürzer und dunkler werden. Wer sich am letzten Album des Fünfers erwärmen konnte, wird auch an "A Hundred Million Suns" Gefallen finden.
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hab auch mal reingehört. kommt nicht ran an den guten vorgänger. im prinzip haben sie an ihrem stil nichts großartiges verändert, knüpft also nahtlos an an den vorgänger. der schlusssong ist mit 16 oder 17 minuten etwas monumental geraten, kann aber trotzdem nicht beeindrucken.
lieblingssong: "please just take these photos from my hands".
zum nebenbei hören ganz nett.
Finde die Review nicht gerade sehr aufschlussreich... die oben genannten Zitate von Screwball haben mir auch nicht gefallen, dass sie überhaupt wenig Informationen hergeben.
Außerdem wurden gerade mal 4 Songs "beschrieben" was einfach zu wenig ist.
Crack The Shutters z.B. was für mich der beste Song auf dem Album ist oder Please Just Take These Photos From Me oder gar das tolle 16 minütige Schlusslied (was eigentlich aus 3 Liedern besteht) werden kaum beschrieben bzw. näher darauf eingegangen.
Es kommt mir so vor, als wolle der Autor die Review noch rechtzeitig vor 18 Uhr rausbringen, damit er/sie nach Hause gehen kann ...
Ganz schwach.
Album gefällt mir sehr gut, vor allem zu der Jahreszeit Herbst. 4 von 5 Punkten würde es von mir bekommen!
naja das album finde ich ok, aber der vorgänger war besser, zum nebenbei hören eignet sich beides fantastisch.
Die review finde ich dagegen sehr schwach, zu kurz und undetailliert geworden, wirkt irgendwie bestellt und nicht abgeholt, außerdem finde ich es schade, dass auf zu wenige songs gesondert eingegangen wurde und das der 16 minütige track am ende nicht erwähnt wird.
ich hab mir grad ma die andern reviews des autors angeguckt, habe sie allerdings nicht gelesen, aber sie sahen alle reltaiv kurz aus, ich hoffe, dass sich der inhalt in den nächsten reviews verbessert, oder der ganze stil neu überdacht wird und man es auch mal in betracht zieht einen längeren text zu schreiben.
Finde die Review ehrlich gesagt enttäuschend, es kommt mir so vor, als hätte sich der Autor die CD nur einmal angehört, und das auch nur bis zur Hälfte...
Ich muss sagen, beim ersten Hören hat mich die CD auch nicht wirklich beeindruckt, aber dann beim zweiten oder dritten Mal konnte mich eigentlich jedes Lied überzeugen
Favoriten: Crack the Shutters, Take Back the City, Set down your Glass
Wertung: 4/5
Gz,
DooM

bin ich hier die einzige, die lifeboats supertoll findet
??
ach und zu der frage nach der stilistischen ähnlichkeit: am ehesten noch wie final straw, meiner meinung nach ...allerdings etwas relaxter.
von mir klare 5/5 Punkte
Ist die Single, Take back the City, repräsentativ? Wenn ja müsste ich mal über einen Kauf nachdenken. Ist zwar einfach aufgebaut, zündet aber auf atmo/emotionaler Ebene aufjedenfall, zumindest bei mir. Außerdem ist die weniger weinerlich als die alten Sache von SP.

gestern kam es endlich an. feine scheibe, dieses album. vieles ging gleich beim ersten hören ins ohr.
ja, nennt mich ruhig den king of easy listening ... ich liebe dieses album vom ersten hören an !
coldplay vs. snow patrol = the winner is sp 
generell ... nö, kann man nicht behaupten, rein auf die jeweiligen letzten alben der bands bezogen.
Jeden Song einzeln zu beschreiben ist mienr meinung nicht sinnvoll, wenn ich wissen will wie das Album ist, schlage ich unetschlossenen vor einfach bei youtube rein zu hören oder in den Musikfachmarkt des Vertrauens zu gehen um dort einfach mal reinzuhören...
Coldplay vs. Snow patrol Kein direkter vergleich möglich, ich habe beide Alben und höre sie rauf und runter, Coldplay ist einfach rockiger, bei sp lässt sich besser chillen...
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