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Die neueste Gaga-Idee: Auf dem Cover der japanischen "Vogue Homme" trägt die Diva Schwein. Morrissey dürfte das gar nicht gefallen.
Japan/China (anu) - Lady Gagas Fleischeslust kennt keine Grenzen: Die Popdiva ziert das aktuelle Cover der japanischen "Vogue Hommes" in rund drei Kilogramm Schweinekotelett gekleidet.
Schnitzel statt Kegel-BH
Eine Hand in der Hüfte, die andere an der Stirn, der blutrot geschminkte Mund weit geöffnet: In solch lasziven Posen kennt man die Provokateurin. Doch statt Kegel-BH oder Lackoutfit bedeckt nun Schweinefleisch spärlich die intimsten Zonen.
Anstatt sich das tote Tier um Hals und Hüfte zu hängen, hätte man Gaga gewünscht, dass sie mal ordentlich zulangt. Immerhin ließ ihr ehemaliger Tourmanager kürzlich verlauten, dass die Dame krankhafte Hungerkuren einlege, um sich in ihre hautengen Bühnenoutfits zu magern. Gesund ist jedenfalls anders.
Schon zuvor posierte Gaga für das Magazin als Mann verkleidet. Doch das Schnitzelkostüm übertrifft die bisherigen Gaga-Auswüchse bei weitem. Das übliche Bashing aus Richtung besorgter Elternverbände, Katholiken oder Katy Perry blieb bisher allerdings aus.
Morrissey vs. China
Zumindest einem aber dürfte Gagas Auftritt ganz und gar nicht gefallen: Morrissey, ehemals Smiths-Kopf und seines Zeichens Veteran des schwermütigen UK-Indierocks, erregte sich erst neulich über die grausame Behandlung von Tieren in China.
Der passionierte Tierschützer, der zuvor die Queen in einem offenen Brief dazu auffordert hatte, die Bärenfellmützen der britischen Garde abzuschaffen, sagte dem Guardian in einem Interview: "Haben Sie diese Sache in den Nachrichten über den Umgang mit Tieren und Tierschutz gesehen? Absolut entsetzlich. Man kommt nicht umhin zu denken, dass die Chinesen eine Unterart sind."
Nun sieht sich der Sänger erneut mit Rassismusvorwürfen konfrontiert. Derweil warten wir darauf, dass sich jemand mit ähnlichem Starappeal genauso leidenschaftlich über die zahllosen Menschenrechtsverletzungen in China beklagt - ohne rassistische Kommentare.
Sind der Redaktion soche News nicht peinlich? Ich würd mich nicht mehr auf die Straße traun, wenn ich über so einen Müll schreiben müsste.
Was sind eigendlich Kegel-BHs? So ne Art Sport-BH für Kegeln? Ich kann mir da irgendwie keinen Reim dauf machen.
@mobeat
Das sind Kegel BHs:
http://bilder.bild.de/BILD/unterhaltung/musik/2010/05/17/kylie-minogue-madonna/mfbq-madonna__16175982__MBQF-1274098766,templateId=renderScaled,property=Bild,height=349.jpg
Zum Bild der Vogue selbst: Wem's gefällt.
Ich würd sagen wir hauen die Alte auf den Grill. Dann isse wenigstens weg!
Mozzer kann sagen, was er will - irgendeine Abnormalität wird ihm immer vorgeworfen. Und dass sich ein Tierschützer nunmal über Tierschutz äußert und nicht über Menschenrechte, daraus kann ihm doch wohl kein Strick gedreht werden.
Dieses Fleischshooting finde ich sowas von unerwähnenswert. Selbst die Tussis bei Germanys next Topmodel haben sich schon mit Schweinebindegewebenetzen behängt.
Fleisch ist als Nahrung ganz natürlich, Raubkatzen töten auch bspw. Gazellen und über die regt sich kein "Tierfreund" auf
wiederwärtig wird's nur wenn man sich das Fleisch um den Körper baumelt, als würde die Raubkatze die Gazelle in Scheiben schneiden und sie auf den Rücken mit sich rumtragen, allerdings hat die Raubkatze keinen Nutzen davon außer das andere Raubkatzen vom Fleischgeruch angelockt werden, die Raubkatze bekommt also Aufmerksamkeit, diesen Trick aus der Natur hat sich Lady Gaga nun abgeuckt um selber Aufmerksamkeit zu bekommen, alternativ zur Musik wollte sie wohl ihr Biologie studium beenden :P
Erinnert mich verdammt an ein Plattencover aus den 80ern.
Da ist eine Frau mit Schinken eingewickelt und um den Schinken herum nochmal Frischhaltefolie.
Ich komme nur beim besten willen nicht mehr auf den Namen der Band bzw des Albums.
@Phoenix: Schon mal daran gedacht, daß diese Nahrung mal ein Tier war, das sich mit Sicherheit nicht freiwillig selbst geschlachtet hat? Die Beschreibung "blutige Gewalt an Tieren" ist definitiv zutreffend. Ich möchte kein Werturteil darüber sprechen, ob es nun richtig oder falsch ist, Fleisch zu essen. Man sollte sich nur darüber klar sein, daß diese Art von "Nahrung" unter den grausamsten Bedingungen "hergestellt" wurde.
@Sancho: Die Peta war schon von Anfang an gegen die grausamen Zustände der Massentierhaltung. Es ist ein Fakt, daß unser Billigfleisch in KZ-artigen Zuständen gemästet wurde und die Tiere in den Betrieben ein absolut unwürdiges Dasein fristen müssen. Insofern ist es gar nicht so weit hergeholt, auch ein normales Schnitzel zu verurteilen.
Noch einmal: Ich möchte niemanden verurteilen. Jeder sollte nur wissen, was er isst und welchen Betrieben er sein Geld zukommen lässt.
o gott. nicht schon wieder die vegetarierdiskussion. diskutiert doch warum so ein begabter mensch wie morrissey so eine strunzdumme sau ist.
@PhoenixXx: da kann man sich ja echt net zurückhalten bei dem gelaber. beschäftig dich einmal mit der evolution des menschen und du wirst schnell feststellen, dass ohne den fleischkonsum deiner vorfahren in deinem gehirn nicht viel mehr vorgehen würde als bei einem schimpansen...
@topic: wenns schee macht :-D
@Haddo: Das ist längst widerlegter Unsinn. Fleischkonsum hatte keinen bevorteilenden Einfluss auf das menschliche Gehirn. Arten, die sich schon sehr viel länger und zusätzlich auch noch ausschließlich von Fleisch ernähren, müssten uns in diesem Fall intellektuell schon längst überholt haben.
@ Sancho: PeTA ist keine Tierschutz-, sondern eine Tierrechtsortganisation. Ist ein großer Unterschied 
Übrigens werden praktisch alle Rinder, Schweine, Hühner etc. wegen des Geldes getötet und nicht, damit wir was zu Essen haben. Der Schlachter schlachtet für sein Einkommen.
@ topic: Ich hör lieber Morrissey.
verfickte Veganer-Pseudogutmenschen können auf ihren Tofu-Burger beißen und hier mal die Fresse halten. Esst eben kein Fleisch, ist mir recht, solange ihr mir mein Roastbeef nicht schlecht macht.
"Übrigens werden praktisch alle Rinder, Schweine, Hühner etc. wegen des Geldes getötet und ..."
ja und ... dein Gemüse finanziert den ganzen Cropsciene-Unternehmen oder denkst, deine Bio-Kartoffel wird nicht gespritzt? Schon klar, Biofeld liegt schon ungespritzt zwischen allen gespritzen Feldern und dann mal überlegen, wo dann der Kartoffelkäfer sitzt, wenn man das so belassen würde.
@JaDevin: Wow, der Beitrag ging mal volle Kanne am Thema, an der Diskussion und jedem inhaltlichen Zusammenhang an sich vorbei. Wenn Du nicht wissen willst, wo das herkommt, wovon Du Dich ernährst, dann überlies es doch. Es gibt eine Menge Menschen, die sich für ihre Lebensweise sehr viel mehr interessieren als Du es scheinbar tust.
Mit "verfickte Veganer-Pseudogutmenschen können auf ihren Tofu-Burger beißen und hier mal die Fresse halten. Esst eben kein Fleisch, ist mir recht, solange ihr mir mein Roastbeef nicht schlecht macht" hat er Recht? Interessant.
Und der Punkt, ob Gemüse nun gespritzt oder gentechnisch verändert ist, hat doch mit dem Thema Fleisch absolut nichts zu tun. Es gibt weder wissenschaftlich, ökonomisch, gesundheitlich oder ökologisch irgendwelche Argumente, die für einen derart exzessiven Fleischkonsum sprechen, wie wir ihn heute haben. Ich will niemandem sagen, daß er sein Steak nicht genießen darf. Aber den guten Argumenten der Gegenseite nur "haltet doch die Fresse" entgegenzuhalten, ist dann doch etwas beschränkt.
Ich persönlich interessiere mich dafür, was ich esse und welche Betriebe ich für welche Taten bezahle. Wer das nicht tut, muss doch nicht unbedingt pauschalisierend und beleidigend werden.
Wer sich mal ansieht, was da in China abgeht, vor allem auf den Pelzfarmen, wo Tiere bei vollem Bewußtsein gehäutet werden, weil's einfach billiger ist und dann sterbend im Müllcontainer landen, der kann Morrisseys Aussage 100% nachvollziehen.
Die haben einfach null Bewußtsein für Tiere und die Natur da unten. Ganz schlimmes Volk. Leider.
JaDeVin:
Verfickte Pseudogleichgültige können die Finger stillhalten und hier mal die Fresse halten. Habt halt keine Meinung, ist mir recht, solange ihr mir mein Gutmenschentum nicht schlecht macht.
Mal ganz abgesehen, dass du dich mit deinen ersten beiden Worten ohnehin schon disqualifiziert hattest und danach eklatante Schwächen in der Anwendung der deutschen Sprache offenbarst, zeigt dein Beitrag nur deine eigene Inkonsequenz.
Wer das Verhalten anderer Menschen ändern möchte, sollte erstmal sein eigenes Verhalten den Standards anpassen, die er von anderen erwartet. Jemand, der von anderen erwartet, "dies und das nicht zu tun" und seine Erwartung auch äußert, sollte auch ertragen können, dass diese ihre Erwartungen an einen selbst ebenso artikulieren.
Damit du's auch verstehst: Wenn du nicht damit einverstanden bist, dass andere Leute dein legales Verhalten (Fleischkonsum) anprangern und willst, dass sich das ändert, dann solltest du deinen eigenen Standards erstmal selbst genügen und nicht das legale Verhalten anderer Menschen (beispielsweise 'Gutmenschentum' [wer den Begriff Gutmensch ernsthaft verwendet, zeigt ohnehin seine Argumentationslosigkeit]) schlecht machen.
Wenn du nun der Ansicht bist, dass es dein Recht ist, andere Leute zu kritisieren, dann solltest du auch akzeptieren, dass diese auch dich kritisieren dürfen und ihnen nicht etwas zum Vorwurf machen, dessen du dich in gleicher Weise schuldig machst.
"Die machen das nur weil WIR den Dreck kaufen..."
"Verallgemeinerungen tun keinem gut."
Na, fällt was auf?
ICH kauf' das jedenfalls nicht - bei "Made in China" und verarbeitetem Pelz (und sei es nur oben an der Kapuze vom Anorak so ein paar Streifen) sollten eigentlich bei jedem die Alarmglocken schrillen!
Subtrendence hat die beste Aussage diesbezüglich gesprochen, die es überhaupt je geben wird. Glückwunsch und Dank!
Die Debatte mit den verschiedenen Ansichten von Fleischgegnern vs. Carnivore ist m.E. auch schon etwas mehr als nur 3-Tage-bebartet. Und ein Ende ist da auch nicht in Sicht, da wird eine laut.de-batte nichts dran ändern, pardon.
Ud wenn Herr Morrissey nur gesagt hätte, dass er das nicht so in Ordnung findet, das mit den Tieren in China, dann hätte das evtl. nichtmal Platz im Guardian gefunden, sprich: Wäre nie zu einer Debatte geworden. Und da er ja nun nicht eben ungelernt im Umgang mit Medien ist, hat er eben ein wenig an der Aussagehärteschraube gedreht. Der Thilo Sarrazin des "UK-Indierock"?
Und dazu, dass die Gaga sich mit Felischfetzen behängt fällt mir nur ein: Ihr Pseudoschockmöglichkeitenguthaben dürfte langsam aufgebraucht sein. Wenn die ihr bescheidenes Liedgut zu 'ner Madonna-artigen Karriere aufblasen möchte, braucht sie schon noch Ideen für 20 Jahre, die sie möglichst nicht in Wochenfrist verballert.
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