Porträt

laut.de-Biographie

Sizarr

Sie klingen hip und mondän, in ihren Songs laufen die Stränge von mehreren Jahrzenten und Kulturen zusammen. 2012 sind Sizarr das next big thing. Ausgerechnet aus dem von Harald Schmidt gern veräppelten Landau, einer Provinz in der Pfalz, stammen Deaf Sty, $P-Money$ und Gora Sou - oder etwas weniger aufregend: Fabian (Gesang), Philipp (Gesang, Gitarre, Synthies) und Marc (Drums).

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Etwas Neues liegt in der Luft, als Sizarr für den September 2012 ihr Debüt "Psycho Boy Happy" ankündigen, ein Album voller glühender Leidenschaft für ihre Sache. Die Platte wummert und schwummert um Afrobeats, Synthieflächen, Weltmusik und die Aufsehen erregende Stimme von Sänger Fabian herum. Lauscht man ihr, hat man einen ganz anderen Menschen im Kopf, als das Foto am Ende offenbart. Älter, reifer, verbrauchter irgendwie. Aber Fabian ist taufrisch. Auf der Bühne steht er noch beinahe wacklig, hält sich an seinen Percussions fest, während er die coming-of-age-Texte in sein Mikrofon krächzt - im besten Sinne.

Ihr Geschichte begann in "Landauuu Cityy", ihre Erfolgs-Geschichte - wie so oft - im Internet. Ein paar roughe Demos reichten, um einen Support-Slot für These New Puritans in Heidelberg zu ergattern. Damit fällt der Startschuss. 2010, nicht einmal das Abitur in der Tasche, spielen sie auf dem Melt! Festival, dann auf Hamburgs Dockville Festival, auf dem Berlin Festival, als Support für Danger Mouses Broken Bells, auf Einladung des Meisters höchstpersönlich übrigens, oder für Kele. Den Kampf um Fanbase, Label und musikalische Festigung fechten die drei auf den Bühnen Deutschlands aus. Und gewinnen.

2012 stecken sie mitten im Hype, der sogar den britischen Guardian erreicht. Der kürt ihr "Fake Foxes" zu einem der Songs des Monats Januar. Die Detailliebe von Caribou, der Hype-Aufschrei von James Blake und die Hitmelodien von Friendly Fires - so könnte es aussehen, wenn man versucht, Sizarr auf drei goldene Referenzen runterzubrechen. Aber eigentlich wäre das total unfair, weil Sizarr mehr sind als herangezogene Indiehelden. Sie sind jung, tatsächlich überdurchschnittlich neu und vor allem aufregend.

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