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Sie könnens einfach nicht lassen. Die Tatsache, dass sich Metal Blade dazu bereit erklären, diesen Krampf schon zum dritten Mal mitzumachen führt zu der bangen Annahme, dass sich der Scheiß tatsächlich verkaufen lässt. Schließlich geht "Big Brother" auch schon in die 10. Staffel ...
"Graveyard Classics 2" stellt für meinen Geschmack immer noch eine abgrundtiefe Beleidigung für AC/DC dar. Wie kann man solches einer legendären Scheibe einer nicht weniger legendären Band überhaupt antun? Vor allem, wenn man sich nicht als Fan outet?
Dieselbe Frage stellt man sich entsprechend auch auf dem dritten Teil dieser unsäglichen Reihe. Ich weiß nicht, fühlt man sich als Band von so etwas wirklich geehrt oder fragt man sich nicht eher: "Warum tun die uns, unseren Songs und ihren Fans das an?"
Ich finde, man sollte in so einem Fall auch mal das Label in die Pflicht nehmen und ganz direkt fragen: Was soll der Scheiß?!? Wo ist Eddie Van Halen, wenn man ihn mal braucht? Sonst klagt der doch auch zu jeder Gelegenheit. Aber das lässt er ungestraft durchgehen? Naja, zumindest musikalisch dürfte er an der Version nicht viel auszusetzen haben. Gitarrist Steve Swanson setzt die Nummer mehr als ordentlich um.
Genau wie auf Teil 1 und 2 der sogenannten Classics ist die musikalische Leistung auf der Scheibe über jeden Zweifel erhaben. Songs wie "The Frayed Ends Of Sanity" von Metallica oder eben Van Halens "On Fire" sind ja nicht ganz ohne. Aber wenn man nur ein sprechendes Sofa hinterm Mikro stehen hat, sollte man von Songs mit ausdrucksstarkem Gesang einfach die Finger lassen.
Entsprechend geht ein Großteil der Tracks kräftig nach hinten los. Von einem funktionierenden Ergebnis kann man hingegen bei Slayers "At Dawn They Sleep", Prongs "Snap Your Fingers, Snap Your Neck" und mit Abstrichen auch bei "Psychotherapy" der Ramones sprechen. Das ist es mir sogar wert, einen Punkt mehr als beim Vorgänger abzudrücken. Einen vierten Teil will ich aber trotzdem nicht hören.
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[quote:0fc46023c2=""]wenn man nur ein sprechendes Sofa hinterm Mikro stehen hat[/quote:0fc46023c2]
herrlich, made my day und so.
Gegen das normale SFU Programm habe ich nichts aber diese Covernummer lässt einen schalen Nachgeschmack zurück. Selten ist ein Cover gelungen und diese "Serienproduktion" scheint einfach nur Ausverkauf zu sein nachdem Motto "mit möglichst wenig Aufwand ein Album raushauen".


Naja finde auch, dass james hetfield als sänger nicht so der kracher ist. da gibts schon weitaus bessere.
verglichen mit Chris Barnes ist er schon ausdrucksstark...aber trotzdem
Der "sprechendes sofa" vergleich hat mich auch sehr amüsiert 
Mädels, ich würde auch nie behaupten, dass Hetfield einer der besten Sänger unter der Sonne ist. Ich meine nur, dass er vor allem auf den ersten Scheiben eine verdammt ausdrucksstarke, charakteristische Stimme hatte, die mittlerweile weitgehend flöten gegangen ist. Ich kenn zumindest keinen Sänger, der wie Hetfield zu "... And Justice"-Zeiten klingt.


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