Porträt

laut.de-Biographie

Sinch

Sinch sind eine dieser Bands, in der sich die Mitglieder schon seit Ewigkeiten kennen und die irgendwann anfangen, zusammen Musik zu machen. Diesen Entschluss fällen Jamie Stem (voc), Tony Lanutti (g), Mike Abramson (b) und Dan McFarland (dr) 1994 kurz nach Beendigung der High School in Philadelphia, Pennsylvania. Ein Jahr nach der Gründung stehen sie zum ersten Mal auf der Bühne und spielen auch ein Demo ein. Dieses Teil setzt sich ausgesprochen gut ab und '96 gehen sie daran, ihr Debütalbum "Strychnine" aufzunehmen. Die 1000 Kopien sind längst an den Mann gebracht.

Sinch - Sinch Aktuelles Album
Sinch Sinch
Emotionale Rockmusik amerikanischer Prägung.

Wie jede anständige Undergroundband tingeln sie in alten Vans durch die Lande und spielen in jedem zweiten Schuppen. 1998 produzieren sie wieder im Alleingang "Diatribe" und setzen auch die 500 Kopien des Albums recht leicht ab. Bald gelingt es ihnen, eine Eröffnungsshow für Korn und Rob Zombie abzuziehen. Das verhilft zwar auch nicht direkt zum Durchbruch, doch sie bleiben ihrer Linie treu und machen sich 2000 an die Aufnahmen zur "Projekt: Bluebird" EP.

Der nächste größere Event für Sinch findet statt, als sie im Dezember des Jahres für Linkin Park eröffnen. Auch das folgende Jahr bietet eine angenehme Überraschung, denn Roadrunner Records nehmen das Quartett unter Vertrag. Der erste Song "The Silent Acquisition Of Millions" landet prompt auf dem OST zum Film Ginger Snaps und auch auf dem Roadrunner Sampler 2001. Im August ist das Album eigentlich fertig, aber die Veröffentlichung verzögert sich. Zunächst bringt Jamie noch seinen alten Kumpel Jay Smith in die Band, der kein Instrument spielt, sondern seine eigene patentierte Erfindung, die Ocular Noise Machine. Dieses Gerät ähnelt vom Aussehen einer Gitarre, durch unzählige Knöpfe am Hals können aber verschiedene Midi-Sequenzen abgerufen werden, die auf Monitoren und Leinwänden für's Publikum sichtbar werden und die Musik perfekt abrunden.

Die Single "Something More" kommt im Juni 2002 raus und steigt recht erfolgreich ein. Einen Monat später erscheint die selbstbetitelte Scheibe in den USA. Unterdessen gehen Sinch mit Stone Sour (Band vom Slipknot-Sänger) und Chevelle auf eine Tour durch die Staaten. Auch "Tabula Rasa" erscheint noch als Single, ehe "Sinch" ab Ende Februar 2003 in Deutschland erhältlich ist.

Interviews

Alben

Sinch - Sinch: Album-Cover
  • Leserwertung: 5 Punkt
  • Redaktionswertung: 3 Punkte

2003 Sinch

Kritik von Michael Edele

Emotionale Rockmusik amerikanischer Prägung. (0 Kommentare)

  • Sinch

    Solide und informativ.

    http://www.sinch.net

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