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D'oh! Das ist ja alles so schön gelb hier! Wir zeigen euch Musiker zu Gast bei den Simspsons.
Springfield (laut) - Wenn die Simpsons einladen, sagt man nicht nein. Wer als gelbe Zeichentrickfigur verewigt wird, der darf dies mit Fug und Recht als ehrenvolle Auszeichnung ansehen. Künstlerisch auf jeden Fall bedeutender als jeder Grammy, MTV Award oder Oscar. Vom lumpigen Echo ganz zu schweigen. Wer bislang so alles in Springfield vorbei geschaut hat, seht ihr auf den folgenden Seiten. Hier sind sie:

Schlüpfrig gehts zu mit Katy Perry, die in der Folge "The Fight Before Christmas" als reale Person auftritt, während die anderen Figuren im Muppets-Style auftauchen. Katy ist die Freundin von Moe. Jener ist aber zu klein, um sie richtig zu küssen, so dass er lieber ihren Bauchnabel liebkost, was dann aussieht wie Oralsex ... d'Oh!

Homers zweitliebster, Moment: drittliebster Tenor der drei Tenöre hat einen kleinen Auftritt, attestiert dem Dicken Spitzenklasse-Qualitäten als Opernsänger und singt ihm einen "neuen Ton" vor. Homers Antwort: "Immer weiter nach den Sternen greifen, Junge!"

Was macht ein Schmusesänger eigentlich den ganzen Tag, wenn er gerade nicht schmusesingt? Simpsons-Folge "He loves to fly and he d'ohs" lüftet das Geheimnis: Lionel Richie steht in Mr. Burns Privat-Jet bereit, um die Wünsche von Fluggast Homer Simpson zu erfüllen. "Können Sie 'Say You Say Me' auch über 'Bier' singen?" Aber klar: "Hey you, beer me, beer us together, naturally." Und jetzt soll jedes Wort Bier sein!

"Der amerikanische Zahnarzt-Verbund präsentiert: Menace Tooth Society." Man möchte sich schon wegschmeißen, ehe Luda-Crest einer Horde Mundhöhlen-Gangster zuleibe rückt. "Dirty, dirty mouth, y'all!" Stimmt, Lisa. Irgendwie verherrlicht er sie auch. Herrlich.

In "Jazzy And The Pussycats" lernt Bart Schlagzeug - und die Katzen stecken sich Mäuse in die Ohren, um nicht zuhören zu müssen. In einer psychedelischen Sequenz stößt er während des Songs "The Hardest Button To Button" mit Meg Whites Drumkit zusammen. Jack faltet ihn mit den Worten "Watch where you're drumming" zusammen, ehe es zu einer bekloppten Verfolgungsjagd kommt.

Der arme Otto. Da hat der Band-Bus von Metallica vor seinen Augen eine Panne und er könnte sie mitnehmen, aber Bart klaut seinen Schulbus. Die Band kann sich aber immerhin an ihn erinnern. Kirk Hammett gesteht ihm: "Ich wollte die Band verlassen, dann hab ich dein Feuerzeug gesehen. Du hast mich an dem Abend gerettet." Bringt aber alles nichts, wenn man kein Fahrzeug hat, um die Jungs zu chauffieren. Schließlich brausen sie mit Hans Maulwurf, einem "echten Fan" ab.

Um ein Rap-Konzert zu besuchen, darf man schon mal seine eigene Entführung vortäuschen. Letzten Endes steckt in Bart Simpson dann aber doch ein verantwortungsbewusster Junge, der 50 Cent keinesfalls auf dessen Welt-Tournee begleiten kann - weil er am nächsten Tag in die Schule muss. "You're right. The more you know the further you go", so des Rap-Stars verständnisvolle Reaktion. Ist doch ein weiser Mann, unser Fiddy ...

"Wer sind Sie?" "Ich bin Michael Jackson von den Jacksons." "Ich bin Homer Simpson von den Simpsons."
Michael Jackson ist Leon Kompowsky, Leon Kompowsky ist Michael Jackson. Homer trifft in der Klapse auf Leon, der sich für den berühmten Sänger hält, führt ihm einige Moves vor und bringt ihm den Moonwalk bei. Zitat: "Wie machst du das denn bloß mit den Füßen?"

Eigentlich wollen die Jungs nur bei Moe abhängen und ein Bier trinken. Die Aussicht auf gratis Soleier treibt sie auf die Bühne, wo sie "Walk This Way" zum Besten geben.

Das Kind (Bart) ist in den Brunnen gefallen. Sting hilft Homer und Marge, einen Tunnel zu graben, um ihn dort heraus zu holen.

Wenn in einem Knaben nach dem Besuch eines Konzerts von Spinal Tap nicht der Berufswunsch "Rockstar" keimt, sollte man sich ernsthafte Gedanken über den Bengel machen. Im Falle Bart Simpson besteht keine Gefahr - durchaus gefährdet allerdings die Band, die man eigentlich mit einem "Heavy Metal-Umlaut" schreiben müsste ...

Der Titel lässt interessante Entwicklungen ahnen: "Marge Gets A Job". Tja, wenn das Geld knapp wird, müssen die Frauen weg vom Herd - und hinaus in die feindliche Arbeitswelt. Dort lauert neben Mr. Burns auch Tiger Tom Jones, glücklicherweise angekettet.

Am 10. Mai feiert Springfield den Whacking Day, an dem traditionell massenweise Schlangen in die Ortsmitte gekarrt und dort totgeknüppelt werden. Zur Eröffnung singt ... Larry White, so stehts auf dem Zettel. Klar, dass dessen "unlimited love" auch und ganz besonders den geschundenen Kreaturen gilt ...

Wie gemein! Stammsäufer Barney erledigt seine Morgentoilette in Moes Kneipe, aber die Red Hot Chili Peppers schnauzt der Kneipier an, wenn sie seine Kaschemme im Lieblingskostüm stürmen - in Unterhosen. Für extravagente Bühnenoutfits sind die Peppers immer gut (Socken am Gemächt oder überdimensionale Glühbirnen auf dem Schädel) und darum genau die richtigen Celebrity-Gäste fürs Krusty Comeback Special, nachdem die Show des Clowns zuvor gecancelt wurde. Dass er den Peppers nebenbei Nachhilfe in Sachen Lyrics ("Give It Away") gibt, versteht sich von selbst.
David Byrne spricht sich selbst. Bei Moe findet er Homer und produziert mit ihm den Song "Everybody Hates Ned Flanders". Das Ding wurde sogar für einen Emmy nominiert.

Was machen eigentlich Profi-Skater den ganzen Tag? In der Folge "Barting Over" wirds geklärt: Entweder sie skaten auf der Straße, liegen mit zerschmettertem Becken in der Klinik oder feiern den ganzen Tag Partys. Das zumindest behauptet Tony Hawk, als er Bart kennen lernt. Und was wäre eine Skater-Party ohne Blink 182? "Zerstören wir den Laden!" "Aber erst wenn wir bezahlt worden sind!" "Yeah!"

Mr. Burns hat Geburtstag und lädt die gesamte Belegschaft ein. Die Ramones sind auch dabei und spielen dem alten Monty ein kleines Punk-Ständchen. Burns grandiose Reaktion: "Smithers, lassen Sie die Rolling Stones umbringen!" "Aber Sir, das sind nicht die ..." "Lassen Sie die Rolling Stones umbringen!" Übrigens ist das die Folge mit Bobo, Mr. Burns' Teddybär.

Mit einem Trampolin fing alles an. Warum dann eine ganze Stadt die Sau, respektive das innere Kind rauslässt, verrät die Episode "Bart's Inner Child". Beim "Do What You Feel"-Festival bekommt Springfield vor Augen geführt, wer und warum "the hardest working man in show-biz" ist: 1993 war er noch quicklebendig - James Brown.

Homer schmuggelt Kartoffelchips an Bord eines Space Shuttles, mit dem er zu Forschungszwecken ins Weltall fliegt. Es kommt zur Katastrophe, als die Chips herumfliegen und Homer das Terrarium der Ameisen zerstört. James Taylor soll für die Jungs an Bord singen und hat die Lösung für die Probleme parat: Alles ins Weltall blasen.
Paul McCartney isst ja nur noch Blumen. Keine andere Folge wäre für ihn prädestinierter als "Lisa The Vegetarian".

Höflichkeit gewinnt: In einer längst vergangenen Folge erwähnte Marge beiläufig Paul Anka. Der freute sich und bedankte sich artig mit einem Schreiben bei den Produzenten. Der Lohn der Mühe: Ein Gastauftritt in einer der berüchtigten Halloween-Folgen. So macht man das!

Ehre, wem Ehre gebührt: Sonic Youth lärmen auf Wunsch von Matt Groening das Simpsons-Theme quasi im Grunge-Style zum Abschluss der "Homerpalooza"-Folge runter. Peter Frampton spielt ebenfalls eine entscheidende Rolle (No Doubt stehen auch mal im Hintergrund rum). Für Serienschöpfer Groening gehört das Sonic Youth-Cover zu den besten Versionen, die es vom Simpsons-Theme gibt. Das Stück findet sich übrigens auf der von Groening kompilierten CD "All Tomorrows Party 3.1."
Homer schleppt seine Kids auf ein Alternativerock-Festival, um zu beweisen, dass ers immer noch drauf hat. Zuvor musste er sich von Bart belehren lassen, dass seine Lieblingsmusik nun mal wirklich nach Vorgestern klingt. Homer schafft es tatsächlich in den "Hullabalooza"-Tourtross und hängt unter anderem mit Oberkürbis Billy Corgan und seiner Truppe ab, die mit "Zero" zu sehen sind. Natürlich wurde Homer nur für die Freak-Show des Festivals engagiert: Er lässt sich Kanonenkugeln in den Ranzen schießen - und dafür genießt er endlich wieder Barts Respekt.
Für die Simpsons macht es die Weed-Vernichtungscrew aus L.A. nicht unter dem Londoner Symphonie Orchester. Wobei DJ Muggs, B-Real und Sen Dog ehrlich gesagt gar nicht mehr genau wissen, ob sie die Klassiker tatsächlich einbestellt haben - "Insane In The Brain" eben. Andererseits hat man beim "Hullabalooza" einen Ruf zu verlieren und kollaboriert spontan. Bei der ersten Probe kommt das schon ziemlich fett - Marge und Homer gefällts. "Throw Your Set In The Air" gibts ebenfalls zu hören.
Irgendwie gemein: Johnny Cash wurde nie als Figur in einer Simpsons-Folge geehrt, wenigstens aber seine Stimme. Nun ja, er war ja auch sowas wie "The Voice". Diese ertönt ausgerechnet in Gestalt eines sprechenden Koyoten, der Homer erscheint, als der ein paar Chili-Schoten zuviel einwirft und schwer halluziniert. Gar keine so schlechte Wahl: Der "Man In Black" zog sich 1967 schließlich auch einmal zum Sterben mit massig Drogen im Schädel in eine Höhle zurück. Exakt 30 Jahre vor der Erstaustrahlung dieser Folge.

In der 200. Jubiläumsfolge "Trash Of The Titans" kamen endlich auch die Rock-Titane von U2 zu Ehren. Homer kandidiert da als Müllbeauftragter und kommt auf die gar nicht so doofe Idee, zum Stimmenfang ein "Popmart"-Konzert der Iren zu sabotieren. Nachdem er beim Song "Pride (In The Name Of Love)" die Bühne stürmt, wird die Show abgebrochen. In der Originalversion sprachen sich die Bandmitglieder selbst, sogar ihr Manager Paul McGuinness.

Wenn in der Grundschule randaliert wird, liegt nahe, die Kinder zu verdächtigen. Doch die waren ausnahmsweise einmal unschuldig - was sich Chief Wiggum natürlich nicht im entferntesten vorstellen kann. Ein Kampf der Generationen entbrennt, und mittendrin singt Cyndi Lauper die Nationalhymne - zur Melodie von "Girls Just Want To Have Fun".
Die Liebe ist ein seltsames Spiel - und seltsame Umstände zwangen ein Flugzeug mit Elton John an Bord, in Springfield notzulanden. Überaus praktisch, brauchte Apu doch dringend Hilfe, seiner frisch Angetrauten den Valentinstag zu versüßen. Ein Ansinnen, das die übrigen Männer der Stadt unter Zugzwang setzt und entsprechend scheel beäugt wird ...

Britney Spears tritt als Host einer Award-Show auf, bei der der älteste Mann der Stadt gekürt wird. Die Trophäe geht an Cornelius Chapman, der auf der Bühne stirbt, nachdem Spears ihn knutscht. Danach wandert der Preis zu Mr. Burns.

Wie das Leben als Rockstar sein soll, erfährt Homer im Rock'n'Roll-Camp, wo ihm Leute wie Mick Jagger erzählen, was man so treibt. Bei einem Konzert mit den oben Genannten bricht ein Aufruhr aus.
Die deutsche Mauer hat bekanntlich The Hoff niedergesungen, wissen wir alle. In "A Tale Of Two Springfields" reißen The Who mit "Won't Get Fooled Again" die Mauer ein, die Alt-Springfield von Neu-Springfield trennt. Das geht natürlich erst, nachdem Pete Townshend die Regler am Verstärker auf "Wuuh-oh!" stellt.

Für die Band Party Posse castet der dubiose L.T. Smash Bart, Milhouse, Ralph und Nelson, um mit ihnen Werbung für die Navy zu machen. Das verläuft mittels geheimer Botschaften in den Texten. So müssen sie Sachen singen wie "Yvan Eht Nioj", was rückwärts "Join the navy" heißt. So was! 'N Sync versuchen, den Wahnsinnigen L.T.Smash zu stoppen.

Refenrenzen an die Beatles gibt es zuhauf bei den Gelben.

Homer hat einen Zusammenbruch und muss einen langen Urlaub nehmen. Was würde sich da besser eignen, als zum Spring Break zu gehen? Nackte Bräute, viel Bier und Rock'n'Roll. Klar, dass sich Homer hier wohl fühlt. Der Auftritt vom "Pimp Of The Nation" Kid Rock ist der Höhepunkt der Folge. Vor allem Homers völlig taktloses und falsches Geplapper zu "Bawitaba".

Homer gewinnt in "Million Dollar Maybe" bei einer Lotterie und gönnt sich daraufhin eine Privatvorführung von Coldplay.
Die Liste ist recht nett ja, aber die die Texte verfasst sind ist tw. recht peinlich, allen voran bei Paul Mc Cartney
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