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Wer an die Simple Minds denkt, meint noch immer zuallererst den Monsterhit "Don't You (Forget About Me)". Doch weshalb alten Zeiten nachtrauern, wenn Jim Kerr, Charlie Burchill und Co. kurz nach dem 30-Jährigen eine erstaunlich lebendige Scheibe hinlegen?
Sicher, New Wave Pop-Touch und eine gewisse Ähnlichkeit zu U2 (etwa bei "Stars Will Lead The Way") bleiben, punktuell denkt man auch an Wayne Hussey. Doch Kerrs in den Vordergrund gemischte Stimme ist voll auf der Höhe.
Musikalisch knüpfen seine Kollegen an die beiden Vorgängeralben an, klingen aber soundtechnisch irgendwie cooler. Gerade Burchills Werk beeindruckt (Kerr betont dessen harte Arbeit für "Graffiti Soul"): ein geschicktes Geflecht aus ausgesuchten Gitarrensounds und atmosphärischen Keyboardkonstruktionen prägt die Platte.
Die Songs sind von vorn bis hinten durchdacht, wirken aber weder besonders kopflastig noch überladen. Mit dem angezerrten "Blood Type O" dürften die Simple Minds gar ihren lässigsten Groove seit Jahren hingelegt haben. Der dunkel mäandernde Opener "Moscow Underground" (sphärischer Soundrahmen und gezähmt experimenteller Schlusspart) gehört gleichfalls zu den starken Tracks.
"Rockets" ist eine perfekte Radiosingle geworden, und Nummern wie "Light Travels", "Kiss And Fly" oder "This Is It" sollten die Fangemeinde überzeugen. Ob man allerdings Neil Youngs Hymne "Rockin' In The Free World" als einzigen Hardrock-Track der Scheibe braucht?
"Graffiti Soul" präsentiert sich als ausgefeilt instrumentierte Poprock-Produktion (Eddie Duffy spielt einen satten Rockbass, der sich technisch zügelnde Mel Gaynor ist eh als Topdrummer bekannt). Musik für den unbeschwerten Radiogenuss - und das ist positiv gemeint.
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Herzallerliebst, dass sich die Redaktion um solche Perlen wie das neue Album von Markus Medcock kümmert, einer Neuerscheinung wie dem neuen, sehr guten Album der Simple Minds jedoch keine Beachtung zu schenken scheint.
Die Deluxe-Edition (Cover-Versionen mehr oder weniger bekannter Songs auf CD 2) kann man sich übrigens mMn getrost sparen...
Ich werde mal reinhören. Waren ja in den 80ern einer meiner Superstars. Allerdings kommen mir ihre Platten immer überflüssiger vor. Alles schon gehört. Aber wie gesagt, solides Zeug vermutlich, aber eine Perle? Na ja ich werd ja sehen obwohl der Zweifel überwiegt.
Ich war auch sehr skeptisch, aber das Album hat mich voll überzeugt.
" ist ur
. schreib halt selber was zu dem album

Ich sage nur "New Gold Dream (81-82-83-84)" & "Sparkle In The Rain"
Und meiner bescheidenen Meinung nach schließt das aktuelle Album irgendwo in der Mitte zwischen diesen beiden Meisterwerken an.
" ist ur
.

hm, ... rezensionen über total indiskutable alben müssen eben sein ... des unterhaltungswertes wegen
ich habe nur keinen bock mehr, mich an diesen zu beteiligen, es sei denn, es gibt mal wieder einen green day oder tokio hotel fan zu verteidigen
und mein kollege hat schon jede menge überzeugende musik angeschleppt
zu simple minds:
new gold dream war mein aussteiger ... da waren die interessanten momente ihres könnens in meinen augen verbraucht 
Ja, ich hatte das Album auch über Jahre aus meinem Gedächtnis gestrichen, bis ich vor kurzem die neu angebmischte Version gehört und festgestellt habe, dass es eines derjenigen Alben aus der Zeit ist, die zeitlos schön sind.
Achja die Simple Minds. Die Best of leg ich hin und wieder gern ein. Aber irgendwie hab ich das Gefühl das sie einfach in ihrer Entwicklung am Ende der 80ziger stehen geblieben sind. Bei U2 ziehen sich da immer wieder neue Experimente durch die Karriere... bei den Minds... naja im endeffekt nach Alive and Kicking und Belfast Child nix wirklich neues. Ist das beim neuen Album auch so? Oder ist da wirklich was interessantes drauf? Sag mir mal zwei empfhelenswerte Songs, dann hör ich mir die mal bei Youtube an.

Na, also, schöne Rezension - passt!
Nur über die Anzahl an Punkten ließe sich streiten. Ich hab' schon ähnlich poitive Kritiken gelesen, bei denen zumindest 4 Points raus sprangen...naja, egal.

das neue album von den schlichten gemütern finde ich dennoch auch sehr geil, ästhetisch und mit viel warmer emotion plus leidenschaft in szene gesetzt.
die gitarrenarbeit allein ist schon 1a.
hätt ich denen nicht mehr zugetraut. stadionrock ohne schimpfwortkomponente.
geil!


nicht im techbnischen sinne.
aber die verschiedenen warmen sounds, mal verzerrt, mal eher pluckernd, geben dem ganzen einen farbenfrohen anstrich, der schon einladend wirken kann.
pathos mit stil

nein, nein, herr olsen!
bitte mal genau lesen!
es geht mir um folgendes:
wer musik erkennbar nur deswegen versucht objektiv (!) runterzumachen, weil er keinerlei offenheit für veränderungen hat - kein open mind - (und das kommt ja in diesen zeilen überdeutlich zum ausdruck), der muss schon im ansatz scheitern, egal ob er müll oder kunst vor sich hat.
diese hassenswerte veränderungsphobie gegenüber geschätzten künstlern, die jenen wie eine käseglocke übergestülpt wird. das ist einfach die falsche methode; führt lediglich zur polemisch clownesken abwertung der jeweiligen mucke.
und so gesehen hat der gute poster ja nun mal wirklich nix verstanden.
mir auch unverständlich.
bei depeche mode oder ketchup boys wird hinter jedem furz das heilige evangelium der popmusik vermutet - und zwar von millionen.
dagegen ist ja nichts zu sagen. ich frag mich nur, was haben die minds so derbe falsch gemacht, da so am ganz falschen ende der nahrungskette zu krebsen?
oder sind alle bono-risiert worden?
tja, an irgendetwas muss es ja liegen ...
50.000 oder ähnlich anfang der woche im berliner olympiastadion (fürchterliche atmosphäre)
und vermutlich 5000 oder vielleicht auch ein paar mehr heute abend in der zitadelle spandau ...
btw. vermute ich mal, dass ihr neues album, welches ich hoffentlich mal die tage zum probehören bekomme, nicht schlechter sein kann als das schwache letzte werk von dm.
[quote:7b880af0f3="1@teewars.org"]
Hallo!
Irgendwie war mir schon in Erinnerung, das da ein neues Album kommen soll, aber dann hab ich das ein bischen aus den Augen verloren, leider.
Dann hab ich aber gelesen, das SIMPLE MINDS am Samstag live bei Herrn Gottschalk spielen ... ähäm räusper
ja, ich habs mir dann doch angesehen, sehr schön der neue Song, fast wie früher und "Dont You" gabs noch obendrauf
Super und wie gut sie noch ausschauen die Jungs
Lautschrift

[quote:aa94ab33d7="1@teewars.org"]
one true hero![quote:6975f3fd15="1@teewars.org"]
Stadionrock war das doch nur in den übelsten Momenten! Was für Kakke schreibst du da eigentlich. Bubi du hast dir 87 wahrscheinlich noch Vater Abraham mit den Schlümpfen zappelnd reingezogen während ich unter 70000 Leute deren Glanzzeit miterlebt hat. Ich weis nicht wieviel Leute ich im Bekanntenkreis haben die nach Achtung Baby oder vielleicht nach Zooropa aufgehört haben ihre Alben zu kaufen. Ich weis schon das so manch pickeliger Teenager glaubt wenn er auf U2 steht - egal wie scheisse deren momentaner Sound ist, cool zu sein und sich zur Elite der U2 VIP´s zählen darf. Anhören darfst du dir natürlich alles, sei es Marianne Rosenberg oder Heintje, kanns dir nicht verbieten auf was du stehst. Hör aber auf den Klugscheisser zu spielen von einer Zeit die du nicht miterlebt hast.[/quote:6975f3fd15]
Okay, okay... verstanden. Du bist ein wenig rückständig und des Lesens offenar auch nicht mächtig(man beachte die Zeile in der ich Schreibe, dass ich Joshua Tree am liebsten mag). Ist angekommen. Kein Problem. Ich kenne übrigens viel mehr Leute, U2 Fans, von U2tour.de, die in Achtung Baby den absoluten Höhepunkt ihres schaffens sehen. Echte Fans. Leute wie du, nur vielleicht ein bisschen weniger prollig und primitiv, die genauso alt sind wie Bono, Edge, Adam und Larry. Stell dir vor, unter denen gibts sogar Leute, die Pop besser finden als den Joshua Tree.

one true hero!
[quote:cd3df77541="1@teewars.org"]
[quote:0ba2b6699c="1@teewars.org"]
Wow, ich verneige mich - unser Zahnspangen HANSI kennt Leute die älter als er sind, vor allem weil er sie von U2tour.de kennt. Die erzählem ihm im nächtlichen Chat das sie älter als Conny Francis oder Tony Marshall sind !! Rosamunde !! lässt grüssen. Stattdessen schreibt er mit pickelübersähten onanierfreudigen 14 Jährigen. Und die hören alle POP und veachten den Joshua Tree. Jetzt stellt sich nur die Frage, finden sie den Joshua Tree oder das Album nicht so toll. Meinst du das Album oder das Baum-Kaktusartige Gewächs das bevorzugt im südlichen Kalifornien oder Arizona aus dem Sand und Geröll wuchert.
Ich hab ohnedies festgestellt das du den Joshua Tree liebst. Die Empfehlung meiner Durchlaucht lautet - fahre er ins obengenannte Amerikanische Wüstenareal und umarme den Tree den du liebst - er wird es dir mit sicherheit nicht übel nehmen ;;;;;;;;-----------))))))))))[/quote:0ba2b6699c]
Ouch, wie unlustig bist du denn? Irgendwelche Tasten klemmen auf deiner Tastatur. Und wer mit solchen Klischees um sich schmeißt, macht eher den Eindruck überhaupt keinen Plan zu haben.
im übriegen ist die zweckentfremdung des freds ja nicht sinn der sache.
was bsagt 1@teewars.org denn zu dem aktuellen hier besprochenen werk?
1@teewars.org wird ja langsam eine echte konkurrenz für wigwag21
um mal zum thema zurückzukommen:
das neue album rauscht so ziemlich durch, ohne das nennenswert was hängen bleiben würde.
die band zitiert sich leider mit ihren schlechteren sachen zu oft selbst oder lehnt sich viel zu stark an andere bekannte bands an ... alles irgendwie ziemlich mau/lau.
wenn ich da an die zeiten von "real to real cacophony" oder "empires and dance" zurückdenke ... aber früher war eh alles besser
ps. das cover von neil youngs "rockin' ..." finde ich megapeinlich/grottenschlecht. wer es nicht kann, sollte es lassen.
das war jetzt natürlich vorhersehbar, larsi.
das war so verdammt klar, dassu das album kurz ancheckst, um hinterher den schon zum mantra gewordenen "real to real, cacophony" und "empires and dance" kram wieder auszupacken 
ich versteh dich ja schon irgendwie. wenn man die mit den radikaleren und experimentierfreudigen frühwerken aufgewachsen ist und eine persönliche stadionrock-allergie hat, dann ist das so.
schade ist es dennoch!
weil du dir die chance nimmst, ein starkes plus der band wahrzunehmen.
in den frühwerken haben sie trotz der obigen vorzüge ja noch nicht die richtig strukturell ausgereiften songs am start und stellen sich oft auch mit dem sehr kalten wavesound selbst ein bein.
die fähigkeit, warme ubnd dennoch klingenscharfe songs zu basteln, ein ästhetisches konzept des "schönklangs" zu liefern, ohne im rockkontext süßlich anbiedernd oder gar kitschig zu wirken!
so kommt das jedenfalls bei mir an.
aber da kommen wir wohl auf keinen nenner mehr. muss ja auch nicht.
aber:



da fällt mir eben noch ein, dass die/meine stadionrock-allergie mit den minds so garnichts mehr gemeinsam hat, denn diese zeiten sind für sie doch längst vorbei. remember zitadelle, ca. 5000.
@ olsen
ihre ersten alben halte ich nicht für billige "synthie-plastik-scheiße" sondern für extrem innovativ bis einschließlich "sons and fascination/sister feelings call".
@ ulfi
dein urteil über das neil young cover würde mich schon interessieren !
schlechtester song des albums. hat nicht das wildwuchernde des originals, nicht das eruptive.
einziger totalausfall auf dem album
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