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Sido hat seine Fans lange auf dieses Album warten lassen. Während sein AIDS-Partner B-Tight die Hip Hop-Stores schon um zwei Solowerke bereicherte, beschränkte sich das Super Intelligente Drogen Opfer bislang auf ungezählte Collabos und seine durchaus produktive Crew. Doch seit sich AggroBerlin mit seinem Labelsampler in das Bewusstsein der Öffentlichkeit katapultierte, wurden auch die Rufe nach einem Sido-Soloding immer lauter.
Westberlin, Märkisches Viertel, Analsex, Rap und Drogen - die Thematik ist dieselbe wie eh und je. Ganze zwei Songs, "Mama Ist Stolz" und "3 Leben" kratzen dieses festgefahrene Sektenschema wenigstens an. Von 'Durchbrechen' kann bei Zeilen wie "Ich weiß dass wenn ich alt bin, und Mama noch älter, sie immer noch zu mir hält als wär' sie mein Zuhälter" keine Rede sein. Schade, denn dass Sido auch durchaus in der Lage ist, seine Texte weniger prollig zu servieren, hat er bereits in Tracks wie "Relax" auf dem zweiten Aggrosampler unter Beweis gestellt.
Eines der großen Mysterien an der Sekte ist, wie die Beats trotz billigster Produktion derart überzeugen können. Und hier fügt sich "Maske" in die Liste der AIDS-Veröffentlichungen bis zurück zur "Wissen, Flows, Talent" nahtlos ein. Als Gastproduzenten waren unter anderem die Beathoavenz und B-Tight am Werk, so dass Sido neben der gewohnten Elektrountermalung in "Fuffies Im Club" über einen direkt innovativen Beat rappt, das Mission Impossible-Theme vermischt sich dabei mit einer Trompete und einer stakkatohaften, Knight Rider-artigen Melodie. "Was Hat Er?" weiß durch seinen souligen Funkbeat zu gefallen, der Text, als Diss gegen Eko konzipiert, geht allerdings voll in die Hose bzw. ziemlich auf Kosten Olli Banjos, der die peinliche Hookline singt.
Ebenso zweifelhaft übrigens die Grüße im Booklet: Neben seinen Sekte-Homies grüßt Sido die Stuttgarter Rapper Tim X-Treme sowie Franky Kubrick, Urgestein Spax, DJ Tomekk und, man höre und staune, Brosis. Auch in andere Richtungen schießt Sido in Texten und Booklet. Royalbunker-Chef Staiger muss ebenso herhalten wie die Industrialtruppe Oomph!. Eimsbush-Mitglied Charnell hat wegen Zeilen wie "Wir könnten uns auch Mafia nennen, Armee oder Kartell, denn wir ficken jeden, hör gut zu Charnell" schon den Fehdehandschuh zum offenen Battle in Richtung Berlin geworfen.
Außer Olli Banjo, der in "Taxi" eine gute und in "Was Hat Er?" eine unglückliche Figur macht, durften die übrigen Sektenmitglieder und Harris von den Spezializtz ans Mikrophon. Und diese Stücke sind es auch, die neben "Mein Block" die Höhepunkte des Albums darstellen. "Aus'm Weg", "Steig Ein" und "Maske" kommen zwar mit fetten Beats an, spätestens nach dem dritten Durchhören weiß allerdings wirklich jeder, dass Sido aus dem Ghetto, welches da im Märkischen Viertel in Westberlin (Achtung: West!) liegt, kommt. Da kann ein wenig Abwechslung nur gut tun.
Die Droge, die in knapp einer Stunde Spieldauer nicht verherrlicht wird, wurde noch nicht erfunden. Ob B-Tight in "Die Sekte" stolz verkündet, inzwischen lieber ein Näschen zu ziehen als zu kiffen, oder Sido ausschweifend von seiner Liebe zu kleinen Pillen erzählt, der Gedanke, dass das Album jeder Altersgruppe zugänglich ist, ruft ein mulmiges Gefühl im Magen hervor. Auch die mittlerweile standardisierten Anleitungen, wie Frauen zu behandeln sind, verpackten andere Rapper wenigstens humorvoll in Worte. Andererseits sind AIDS auch nicht gerade bekannt dafür, in ihren Stücken Moral vermitteln zu wollen.
Den Abschluss eines insgesamt zufriedenstellenden Albums bildet "Sido Aus'm Block", einer witzigen Version des J-Lo-Klassikers, die ausschnittweise auch schon in dem "Mein Block"-Video zu hören ist. Der erhoffte (und proklamierte) Meilenstein des Deutschrap ist "Maske" nicht, aber ein solides Solodebüt, das sich vor den Projekten seiner Kollegen B-Tight und Bushido nicht zu verstecken braucht. Egal, die Gangsta-Rap-Mode hat ihren neuen Messias gefunden, aus dessen Mund selbst Zeilen wie "Auch wenn ich jetzt das Land rock, ich bin immer noch sido aus'm Block" credibel klingen.
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1. Die Review stammt nicht von Dani.
2. Dieses Album war schon ein wenig mehr Streetrap-angehaucht als alles davor oder danach. Hör dir mal Knast oder Taxi an oder Steig Ein. Ein Bombenalbum bleibt es natürlich trotzdem.
3. Wenn ich mich zwischen den Selbstgesprächen und den Doppelposts entscheiden müsste, nehme dann doch lieber das zweitere 
Die Grenzen sind da fließend, ich persönlich mache da auch nicht so einen großen Unterschied... Was du wem für eine Verantwortung zuschreibst, interessiert keinen. Ich bilde mir ein, dass Gässlein sogar schon vor freddy für laut.de geschrieben hat
Steht doch da. Ich wollte nach der Soundtrack-Review fragen und laut.de anprangern, dass sie - wie viele der großen Medien auch - Sido völlig fälschlicher Weise als Gangster-Rapper darstellen. Und Danny soll es bitte richten. Whut.
sagt der depp (stummerzeuge), der bis heute die schreibweise von dani nicht richten kann. 
Bla. Du hast mal wieder vergessen, was ich dir vor gerade erst 3 Posts gesagt habe. Das Album, um das es hier geht, war schon in Ansätzen Gangstarap. Und wieso sollte laut.de eine Review nachträglich korrigieren, nur weil ein dahergelaufener Neu-Fan mit einem einzigen Wort nicht einverstanden ist und sonst nicht mal in der Lage ist, die Review an sich zu kommentieren??
respekt? buahahaha. warte mal..
ne, eigentlich muss ich gar nicht lachen, weil du so eine traurige figur abgibst.
immer wenn man dachte, man hätte bei dir den tiefpunkt schon erreicht, setzt du so was wie die letzten tage drauf. meine fresse.
InNo: Nein, es war immer nur "Junge von der Straße"-Rap, nie Gangster-Rap. Auch bin ich nicht dahergelaufen, sondern eine Institution hier, ich bitte Dich. Und freilich bin ich in der Lage die Kritik an sich zu kommentieren, mache ich vielleicht noch irgendwann, glaube aber eher nicht. Bodi: die letzten Tage? Was ist mit den letzten Tagen?
wie kann man sich über eine überschrift zu einem sieben jahre alten album so aufregen?

InNo: Taxi ist ganz klar eine fiktive Geschichte, Sido erzählt da amüsant eine Geschichte aus seiner Umwelt. Dafür muss er selbst kein Gangster sein. Auch der Knast-Track ist nicht seine Erfahrung. Aber weißte was, ich habe nix dagegen, wenn Du sagst das Album wäre "Fast-Gangsta-Rap", ich seh das halt nur anders und bin von meiner Sichtweise überzeugt, so sehr, dass ich Danny bitte das zu korrigieren.
Ich wüsste nicht, dass die Fiktivität oder Realness darüber entscheidet, ob es nun Gangstarap ist oder nicht... Ich habe im Prinzip ja auch kein Problem damit, dass du die beiden Tracks eher für Halli-Galli-Rap hältst, aber deswegen gleich aufschreien, dass die Kritik geändert werden soll, schießt weit über das Ziel hinaus
Halli-Galli-Rap? Sagte ich nirgends. Straßen-Rap war mein Begriff dafür, den Begriff den Sido für sich selbst seit Ewigkeiten verwendet. Und sooooooooo wichtig ist die Überschriften-Änderung natürlich nicht, würde laut.de nur angenehm von Spiegel, Stern, Zeit, Welt etc abgrenzen.
und ich dachte metaller wären lächerlich penibel bei der genrebezeichnung
"Straßen-Rap" stammt eigentlich von Azad, nicht von sido. Rap an sich in einige Subgenres zu unterteilen, macht schon Sinn, aber die Abgrenzung zwischen Gangsta- und Straßenrap ist doch künstlich und eher so ein Imageding von den Leuten, die nicht mit den ganzen neumodischen Gangstern in eine Schublade gesteckt werden wollen
Da muss ich Sati aber mal zustimmen, im Prinzip sind Genre-Bezeichnungen ziemlich latte, sieht eh jeder ein wenig anders als der nächste. Aber Sido ist und war nie Gangster und auch kein Gangster-Rapper, von daher war es mir doch ein kleines Anliegen.
11:58 hast du noch geschrieben, dass die änderung eine verdammte pflicht wäre, also versuch dich nicht rauszulauchen.

Sido ist eine coole Socke, ist unlängst beim Kratky aufgetreten, mit Doreeen...(also die ist ein ganz Hübsch, also wenn die den Sido mal verlässt, ich würde mich da anbieten zum Trösten..), aber Sido ist auch recht cool, hat ein Würstlgulasch sich dort bestellt....
Sido ist eine coole Socke, ist unlängst beim Kratky aufgetreten, mit Doreeen...(also die ist ein ganz Hübsch, also wenn die den Sido mal verlässt, ich würde mich da anbieten zum Trösten..), aber Sido ist auch recht cool, hat ein Würstlgulasch sich dort bestellt....
oomphie, warum willst Du denn dann den Sido trösten? Die Doreen ist bestimmt hübscher als Du 
@Diskussion: Ich würde das Album ja unter "True Norwegian Melodic Death Rap" einordnen.
Aber wobei ich mir ganz sicher bin: Frauen kriegen von solchen Diskussionen garantiert keine harten Nippel in Berlin.
Auch wenn man sich damals fuer Aggro Berlin geschaemt hat, Maske ist bis heute eines der coolsten deutschen Rap-Alben.
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