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Es gibt diese Momente im Leben, die einem nur die Musik bereiten kann. Im letzten Sommer hatte ich so einen auf dem Berlin Festival. Die Shout Out Louds standen auf der Bühne, seit Wochen freute ich mich auf ihren Gig. Anfänglich lag ich noch im Gras, später fand ich mich glückselig tanzend mit den anderen Besuchern wieder. Es fühlte sich einfach gut an, dieser Band zu lauschen, und ich konnte nicht einmal sagen, warum.
Retten die Schweden dieses diffuse Gefühl der ruhigen Zufriedenheit auch auf den zweiten Longplayer? Der Opener "Tonight I Have To Leave It", gleichzeitig die erste Single, verspricht viel. Fröhlicher Indiepop mit jeder Menge Percussion animiert zum barfüßigen Hüpfen auf mit Gänseblümchen übersäten Wiesen. In der Folge zelebrieren die Shout Out Louds allerfeinste Popmusik zwischen bittersüßer Melancholie und sprühender Lebensfreude.
Zwischendurch bauen sie ganz unkompliziert, scheinbar beiläufig popkulturelle Referenzen ein. Eine Cure-Gitarre zum Beispiel bei "You Are Dreaming", verträumt-entrückte Popgesang von Bebban Stenborg, der Keyboarderin der Shout Out Louds, bei "Blue Headlights", die an die verletzliche Stimme von Annika Norlin erinnert. Bebban unterstützt Sänger Adam Olenius, dessen charmant-markante Stimme das Album dominiert, auch bei "Suit Yourself" und "Impossible" ganz hervorragend.
"Let's sail away to the beaches of Normandy", fordert Olenius, und man möchte trotz Unkenntnis seiner Segelkenntnisse sofort mit ihm Kurs nehmen auf Nordfrankreich. Was kann einem schon passieren, wenn man so wunderbare Musik an Bord hat? Von den geschichtsträchtigen Stränden am Ärmelkanal geht es weiter nach "South America". Der quasi-Titeltrack ist ein leisetreterisches Instrumental, das in das großartige "Time Left For Love" überleitet.
"Meat Is Murder" ist, wenn auch keine Coverversion, sicherlich ein gezogener Hut vor Morrissey und seinen großen Smiths. Ein akustischer Zweiminüter zum Niederknien, bevor das siebeneinhalb Minuten lange "Hard Rain" mit seinem lieblichen Backgroundgesang und der hypnotischen Gitarre den Hörer ganz sanft rauswirft.
"Our Ill Wills" betört, lässt träumen, weckt Hoffnung. Auf einen Sommer, in dem man auf Festivals im Gras liegend perfekte Momente erlebt. Oder auf einen schönen Abend zuhause.
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Tolle schwedische Band die mit dem Vorgänger und ihrem Debüt "Howl howl gaff gaff" eine meiner Platten 2005 rausgebracht hat.
Die neue Platte heißt "Our ill wills" und wird in 4 Tagen veröffentlicht. *freu*
Auf myspace kann man sich den Opener "Tonight I have to leave it" und "Time left for love" anhören.
Find ich beide recht in Ordnung, jedoch bisher beiweiten nicht so gut wie die Songs vom Debüt.
Werd die Platte aufjedenfall mal probehören.
Ganz groß!
Zumindest meiner bescheidenen Meinung nach.
Landet auf jeden Fall in der kaufen Liste.
tonight i have to leave it ist ein schöner pop-song!
da muss mal reingehört werden.
Nach den ersten zwei Durchläufen bin ich schon eigentlich eher enttäuscht.
Guter Sommerpop, mehr aber auch nicht. Aufjedenfall kein vergleich zum Debüt.
ja fantastisch! wenn das alte schon nach arcade fire und strokes klang wie ich es oft lesen musste, dann ist das jetzt eine Mischung aus the cure, U2 und the go! team...für mich auf jeden fall eines der interessantesten und hörenswertesten dieses jahres bis jetzt!
Hat nach mehrmaligen Hören bei mir immer noch nicht gezündet. Finde das erste Album um längen besser. 
Mal sone kurze Randnotiz zur Single von einem Außenstehenden (mir):
Hört sich meiner Meinung nach immernoch nach Arcade Fire an (auf eltrimbos Post verweis). Liegt wohl an der Stimme vom Sänger. Ansonsten recht nett anzuhören - für Indie-Radio-Gedöns. 
Arcade Fire.. nie im leben. o_0
Wie MiniMe schon erwähnt hat, Arcade Fire ist eher melancholisch während die Louds fröhlichen Indie-Pop machen. 
Ich steh auch total auf den Remix, aber das Normale ist auch schön. Wunderschöne Platte übrigens
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Hab es tatsächlich noch mal entstaubt und angehört und ja... komischerweise gefällt es mir nun sogar ziemlich gut. Aber noch immer nicht so gut wie das Debüt, jenes hatte einfach zu viele geile Lieder. 
beim ersten hören begeistert. schon beim zweiten durchlauf allerdings ernüchterung.
"tonight i have to leave it" hielt ich anfangs noch für einen super-opener. mittlerweile muss ich aber zugeben, dass der song mir etwas zu putzig ist, so wie die ganze platte. insgesamt baut das album einfach zu schnell ab.
faves: impossible, ill wills und hard rain.
3/5
Ich glaube auch 3/5 trifft es ganz gut.
Sind paar gute Songs drauf, aber auf Gesamtlänge fällt es mit der Zeit eindeutig ab.
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