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Der Ruf eines Seebären, Vogelgezwitscher und Kinderstimmen eröffnen das Instrumental "Good Morning Scarecrow"; der Synthesizer entwirft eine kauzig-kindliche Melodie, die von weichen Beats, Glockenspiel und Gitarre behutsam eingerahmt wird.
Guten Morgen , Island! Guten Morgen, Sindri Már Sigfússon! Er ist der Kopf hinter Seabear, der im weiteren Verlauf mit verträumt-melancholischen Liedern aufwartet, die sich zwischen flauschigem Indiepop und Lofi-Folk bewegen und mit naivem Blick Themen über die Natur, Vergänglichkeit und die Liebe abhandeln.
Unter anderem sorgen Mitglieder befreundeter Bands wie Benni Hemm Hemm und Sigur Rós für eine reichhaltige, aber behutsame Instrumentierung. Melancholischer, fluffiger Kammerpop aus der Holzhütte, eingesungen in englischer Sprache und eingespielt mit einem Lächeln auf den Lippen.
"Cat Piano" beginnt mit einem Glockenspiel, Piano und Mundharmonika springen auf, während das Banjo im Hintergrund zirpt und Sindri mit beinahe schüchternem und warmem Gesang eine wunderbar langsam dahinfließende Melodie anstimmt. In "Libraries" zieht das Schlagzeug unaufdringlich das Tempo an, ein entzückender weiblicher Backgroundchor schmückt die ebenso einnehmende Melodie aus. Geigen streichen das fantastische "Hospital Bed" ein, bevor sie nur gezupft die Basis bilden, auf der sich nun der Gesang entfaltet.
Mit der langsam geschlagenen Akustikgitarre wird das sich zart entfaltende "Hands Remember" instrumentiert. Und wieder ertönen eine sich sanft in den Hörgang schlängelnde Melodie und wunderbare Streicherarrangements. Fröhlich perlt das Piano in "I Sing I Swim" zur Akustischen und zum Glockenspiel. Weiche Beats und das Banjo geben den Walzer-Rhythmus in "Owl Waltz" an und wieder ruft Sindri mit einer unauffälligen Melodie große Gefühle ab, bevor das Stück mit einem hübschen Bläser-Arrangement ausklingt.
Sentimentaler kommt das langsame "Sailors Blue" mit Gitarre, Mundharmonika, Streichern und dem Piano daher, feinsinnig ordnen sich die Instrumente Sindris Gesang, der von einer weiblichen Stimme unterstützt wird, unter. Behutsam und ausgedehnt haucht er in dem melancholischen Liebeslied "Lost Watch" seinen Text, während "Summer Bird Diamond" mit kargem Banjo und gedoppeltem und gegenläufigem Gesang angenehm sphärisch aus den Boxen schwebt.
Mit "Seashell" schließt der dynamischste Track das Album ab. Die flott geschlagene Gitarre, eine Violine und ein vertrackter Schlagzeug-Beat strukturieren diesen Song, der schließlich dicht instrumentiert und mit einem finalen "Ah Ah"-Chor das Ende ankündigt.
Es ist der Wohlklang, das unaufgeregte Songwriting, die einfachen, aber ungemein ohrgängigen Melodiebögen und Harmonien und die liebenswerte Instrumentierung, die "The Ghost That Carried Us Away" einen zeitlosen Charme verleihen, der nicht auf ein Spektakel aus ist, sondern vielmehr die Gelassenheit ins Zentrum rückt.
Zwischen der Verspieltheit eines Sufjan Stevens, der Intensität von Sigur Rós und der kammermusikalischen Lofi-Arrangements einer Basia Bulat haben Seabear ihre Blockhütte ganz weich ausstaffiert und harren mit nordischer Geruhsamkeit der Dinge, die da kommen.
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This really is by far and away the finest thing Morr Music have released in a very long time and is, for our money, the label's best new signing ever. Lovers of Sufjan Stevens, Iron & Wine and classic skewed folkpop really owe it to themselves to check this amazing album out without delay - it's surely one of the year's best! Those good folk at Morr Music have always been quick to pounce on the finest talents to come from Iceland: both Mùm and Benni Hemm Hemm have benefited from the Berlin-based label's endorsement over the years, and Seabear look set to follow in that fine tradition with this totally gorgeous long-player. The band cut their teeth on a Tomlab split 7" they shared with Grizzy Bear, but "The Ghost That Carried Us Away" sees Seabear stepping out into the spotlight on their own terms with a lavish branch of folk-pop that just sounds classic from the first listen. Since the band's inception, Seabear has expanded from a solo project into a six-piece line-up, and while songwriter Sindri Mar Sigfusson is at the centre of the album, his band's ambitious arrangements lend an orchestral feel to proceedings. That's not to say Seabear are one of those epic post-rock troupes Iceland seem to be so good at producing, but they sure can step up their game when necessary. The effortless ensemble bliss of 'Cat Piano' benefits from glockenspiel, harmonica and a wealth of string instruments, all played with a heart-warming sense of team spirit, where nothing protrudes excessively from the mix. 'Libraries' is even better, boasting a female choir and a vocal melody that's somewhere between Elliott Smith and Dave Pajo. The album's unrelenting quality comes to a peak with 'Arms', a track that could have been taken from The Shins' "Chutes Too Narrow" album, such is Seabear's masterful knack with the poppier side of sophisticated Folk-Pop. Gorgeous stuff - ESSENTIAL PURCHASE!
...sollte man wohl unbedingt kaufen. nochmals DANKE an jacob, dass er mich auf die band aufmerksam gemacht hat...
sind die nicht auch support von mùm hier im herbst?
hatte sowas gelesen.
mein lieber, ich werde mit einem "k" geschrieben, okay? und nach der ein oder anderen hoerprobe, die ich schon so ergattern konnte kann ich sagen: es wird wohl ein ziemlich gutes ding - aber nicht mehr so offensichtlich melancholisch wie sin-ing-arc. mal sehen ob das gut oder schlecht ist... aber: weiterentwicklung ist zu erkennen.
[url=http://www.anost.net/filez/mm076_seabear/06-Sing-Swim.mp3]I sing I swim
nur mal so, ich bin dem album gerade wieder verfallen. erst die ganzen sommerferien durch... und jetzt im tiefen winter.
großartiges album, immmnoch. i sing i swin ist groß. wie schon beim "vorgänger" trifft mich einfach zu hart, wie gut die songtexte sind.
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