Porträt

laut.de-Biographie

Scratch Massive

So schwer es heutzutage selbst dem geschulten Journalisten fallen dürfte, den Genre-Terminus "Elektro" akurat einzugrenzen, so spielerisch geht mancher Act mit den Freiheiten um. Zum Beispiel Scratch Massive: Das französische Duo Sebastien Chenut und Maud Geffray findet 1999 zusammen - und veröffentlicht seither fortlaufend elektronische Musik, die sich keinerlei Genregrenzen unterordnen lassen möchte.

So wildert das Debüt "Enemy & Lovers" 2003 ausgiebig im Rockmetier, setzt neben dem Sequenzer vor allem viel Gesang und Rockgitarrenriffs ein. Für das Zweitwerk wiederum setzen sich Chenut und Geffray auf der Höhe der French Touch-Welle bewusst vom Mainstream ab und kooperieren mit Techno-Produzenten-Don Moritz von Oswald. Ihr resultierender Techno-Entwurf fällt entschieden dunkler, straight-tanzbarer und weniger verspielt aus als der Ton des Zeitgeists Mitte der Nullerjahre.

Auf "Nuit De Rêve" widmen sich die Elektroniker dann den vielzitierten 80er-Jahren. Das dritte Album taucht tief ein in die synthielastigen Heydays des Wave. Als Gastsänger treten unter anderem Bronski Beats Jimmy Sumerville, Gus Gus' Daniel Agust und Landsfrau Chloé auf den Plan.

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