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Wes Borland beweist Humor, Lana Del Rey zieht fast blank, Of Monsters And Men räumen ab, etc.
Inside The Shit (mis) - Aus aktuellem Anlass und weil wieder niemand Eis aus dem Haupthaus holen wollte, habe ich heute mal meinen Namen gegoogelt, um die Autovervollständigungen auf anstößige Begriffsvorschläge zu prüfen.
Michael Jackson, Michael Phelps, Michael Schanze: Noch bevor ich meinen Vornamen eingehackt habe, gehts schon munter los. Am Ende verortet mich Google zwischen Michael Schumacher und einem Michael Schuh Trompete.
Häh? Gehts um mein hoffnungsvolles musikalisches Vorleben in der Pubertät? Das war aber ein Flügelhorn, Herr Google! Achso, ein Trompeter aus Mainz. Alles klar. Am Ende heißt ein Treffer sogar Michael Schuh Laut, aber das sollte mich nun wirklich nicht wundern, schließlich besitze ich einen Googlemail-Account.
Vierter Autocomplete-Treffer bei Sarah Connor? Nationalhymne. Zweiter Autocomplete-Treffer bei Helge Schneider? Käsebrot. Erster Autocomplete-Treffer bei Steven Patrick Morrissey? Is ja wohl klar: Gay.
Auch ganz nett in diesem Zusammenhang: Die Ergebnisse der Bildersuche nach "Schuh-Plattler": Milli Vanilli, die New Kids Under The Block, Oberstdorfer Trachtler und ein guter Freund beim Anlegen des Sicherheitsgurtes nach willenlosem QOTSA-Konzert:


Wir wurden 2011 ja von einigen Lesern für unsere frühe Verkündung der Alben des Jahres gescholten. Seid froh, dass ihr nicht GQ lest: Die wissen im September schon, wer die Frau des Jahres ist, Lana Del Rey nämlich.
Da der GQ-Redaktion offensichtlich dämmerte, dass diese Wahl eventuell nicht ganz den Sensationsgehalt darstellt, der für einen reißenden Heftabsatz notwendig ist, legte das für David Beckham-Starschnitte bekannte Magazin noch einen drauf: Robbie Williams ist demnach die Ikone des Jahres (für was noch gleich? Ah, Babypause!) und Tinie Tempah wurde Solokünstler des Jahres (äh, ich kenne nur Tanita Tikaram). Sämtliche Preisträger kamen dann zu der Ehre eines eigenen Covers am Zeitschriftenkiosk, der Kunde darf also entscheiden. Ich prophezeie einen Start-Ziel-Sieg ...

(Courtesy: http://www.gq-magazine.co.uk)

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Jo, da hat die gute Frau Rey halt wahrscheinlich ein paar Video Games zu viel gezockt und schon wedelten die ollen GQ-Fotografen wieder mit ihren Timetables, ohne dass grade ein passendes Outfit zur Hand war. Da könnte man aber doch gleich ein paar Bilder mehr machen, oder Lana? Is that okay with you? Scheinbar schon ...

(Courtesy: http://www.gq-magazine.co.uk)

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Doch auch die weiblichen Leser dieser Kolumne sollen auf ihre Kosten kommen ...

Hier in DIN A1-Format bestellbar.
Jawoll, the one and only Robbie liefert wieder ab, gleich nach dem Baby soll am 2. November sein Album "Take The Crown" folgen. Das will man spontan eigentlich gar nicht hören, bis man hört, dass Jacknife Lee produziert hat (R.E.M., Regina Spektor, The Drums). Hätte ja auch Wyclef Jean werden können. Hands up fürs Cover!

Beim Durchblättern des Rolling Stone heute morgen kurz innegehalten: Ach was, sogar Eddy Grant hat ne neue Band? Nun, ich schiebe es mal auf meine defekte Autocomplete-Funktion ...

Einen der wenigen Gründe, sich das SAT.1-Frühstücksfernsehen anzusehen, gibts morgen: Of Monsters And Men sind eingeladen. Nein, nicht weil man inmitten all des verglühenden Trashs, wo man Sugarcubes für ein Waschmittel hält, plötzlich ein Faible für smarten Indie-Pop hegen würde.
Sondern weil die Gruppe des Inselstaats das Unfassbare geschafft hat: 100.000 verkaufte Einheiten des Debütalbums "My Head Is An Animal" (Gold) und 300.000 verkaufte Singles von "Little Talks" (Platin). Platz 3 in England, Platz 6 in den US-Billboardcharts, Top 5 der Single- und Albumcharts bei uns. Gratulation!
Auf dem Berlin Festival räumten Of Monsters And Men auch gerade heftig ab. Das dazugehörige Line-Up machte auch dem Außenstehenden klar, dass diese Gruppe ein paar Stufen auf der Karriereleiter nach oben gestiegen ist.
Vor nicht allzulanger Zeit spielten sie noch an idyllischen Plätzen wie dem Deep In The Woods-Festival in Belgien, von dem uns die Girls In Hawaii per Facebook einen Bühnen-Eindruck verschafften: "Kurz vor unserem Auftritt beim Deep In The Wodds".

Er liebt die Katzen und die Katzen lieben ihn. Und ich auch. Bis endlich sein neues Album, seine Autobiographie, sein nächster Vollausraster oder ein Smiths-Meilenstein auf laut.de in Gang kommen, erfreuen sich Mozzadelics an diesem feinen Tumblr-Blog.

Auch hier sind Katzen ein Thema. Neben Goldfischen, Schildkröten, Wellensittichen und sonstigem Getier, das prima Material hergibt, wenn es darum geht, sphärische Elektrostücke ohne Gesang zu bebildern. Sind halt große Jean Michel Jarre-Fans, diese trippigen Engländer, denkt man noch so bei sich, bevor man liest, dass es sich um eine Jarre-Coverversion handelt. Äh, okay, "Hypnose", "Aero", "Oxygene", hätte man auch alleine drauf kommen können.
Die Heerscharen von "The English Riviera"-Fans werden sich nun vielleicht wundern, wieso die Gruppe plötzlich Songs veröffentlicht, die klingen, als habe sie Joseph Mount mit einem Finger im Bett liegend eingespielt, während in der Glotze "Mad Men" lief.
Denen sei gesagt: Es ist einfach nur eine höfliche Hommage, die Teil der jüngst erschienenen Sampler-Reihe "Late Night Tales" ist, auf dem bereits diverse Künstler ihre Lieblings-Schlafsongs versammelten. Was Joseph Mount so hört (nämlich sowohl Checker-Scheiß als auch Alan Parsons Project) ist hier knackig zusammengefasst:
Welche Platte hast du als letztes gekauft?
"Highwire Poetry" von Karin Park. Sie ist eine skandinavische Sängerin, geht in die Richtung The Knife. Cooles Debütalbum, ich komme grade richtig rein. Mein Bassist Dennis brachte mich drauf. Ich bin ein großer Fan von The Knife und Fever Ray, von daher passt es wunderbar.
Welchen Song hast du zuletzt nicht mehr aus dem Kopf gekriegt?
An den letzten erinnere ich mich jetzt nicht, aber mich umgeben furchtbare Texte und miese Songs den ganzen Tag, je nachdem welcher banalen Alltagstätigkeit ich gerade nachgehe. Wenn ich zum Beispiel grade Milch aus dem Kühlschrank hole, kotzt mein Hirn irgendeine nervtötende Melodie aus. Vielleicht geht das allen Menschen so. Ansonsten lags wohl an meinem früheren LSD-Konsum.
Deine drei Platten für die einsame Insel?
"Fever Ray" von Fever Ray, "Necroticism, Descanting The Insalubrious" von Carcass und "Third" von Portishead.
Was war dein größter Spinal Tap-Moment?
Keine Ahnung. Ich bin von der Bühne gefallen, hatte Instrumentenausfälle und fehlerhafte Kostüme. Aber Spinal Tap-Momente? Weiß nich recht.
Welcher Musiker, den du in letzter Zeit getroffen hast, hat dich richtig beeindruckt und warum?
Ich habe eine Menge meiner Helden getroffen, aber meistens sind das total normale Typen. Ich versuche aber nicht, meine absoluten Alltime-Heroes zu treffen. Das würde die große Verehrung irgendwie untergraben. Vielleicht haut mich eines Tages irgendein Verrückter um, aber nach all meinen Jahren mit Manson ist es recht schwer, mich noch zu schockieren.
Limp Bizkit-Gitarrist Wes Borland veröffentlichte gerade mit seiner zweiten Band Black Light Burns das Album "The Moment You Realize You're Going To Fall".
Nach wie vor ist es traurig, dass man dieser großartigen belgischen Band hierzulande noch nicht Of-Monsters-And-Men-gleich den Teppich ausrollt. Kommt vielleicht noch. Ihre neue Single ist jedenfalls einer ihrer besten Songs ever.
Michael Schuh hört die ganze Woche lang Musik, beobachtet Kollegen, die Musik hören und plaudert an dieser Stelle aus dem Redaktions-Nähkästchen. Personen, Orte und Handlung sind definitiv nicht erfunden.
Wolfgang Wendland! Die Kassierer sind hier viel zu wenig vertreten. Ich hoffe aber, dass die weibliche Leserschaft tatsächlich auf ihre Kosten gekommen ist.
Ist das lächerlich; die Männer werden ganz seriös im Anzug präsentiert und Lana del Rey ist dann fast nackt... Am absurdesten ist doch dieses Busen-Grapsch-Bild.
Achja, danke für das Mozz-Blog: my new porn.
Oder hat sie einfach nur verstanden, wie man als Frau am leichtesten Erfolg hat und nutzt das System aus?
"Weil Sie ihre Weiblichkeit auslebt" Soso, und eine Frau, die sich nicht gleich der Menschheit als nacktes Wesen kredenzt, lebt also ihre Weiblichkeit nicht aus? Köstlich. Und ehrlich gesagt bezweifel ich, dass Madame del Rey da wirklich was in der Hand hatte. Dass wurde doch alles von den GQ-Fotografen gedeichselt und sie meinte halt, na gut, mach' ich mit. Und was das mit System-Ausnutzung zu tun hat, verstehe ich nicht? Wenn sie sich vollends auf ein Konsum-Objekt reduzieren will, ihre Verkaufszahlen noch etwas verbessen will, dann war es wohl clever, aber ansonsten...
Machen wir uns doch nichts vor; die GQ bildet Männer und Frauen ab, die sie für toll befindet. Die Männer sind seriös im Anzug (und als ob Williams jetzt weniger gepusht wird, weil er nicht nackt ist), Frau del Rey guckt uns verschüchtert un d nackt an. Wie sehr will man Menschen aufgrund ihres Geschlechtes eigentlich noch habitualisieren oder zumindest diesen Habitus suggerieren; also implizieren, dass eine Frau immer ganz schwach und zurückgezogen ist; man gucke sich doch nur mal die anderen Bilder an. Etwa dieses Grapsch-Bild... Absolute Besitzergreifung; teilweise ist dass vielleicht Lana Del Reys Image, aber im großen und ganzen wird die gleiche Chose gespielt wie eh und je.
Patriachale Strukturen sind da zu erkennen, wo man sich das Gegenteil nicht vorstellen kann.
'N nackter, verstörter Mann? Verstörtend-quetschender Griff an die Brust als realistisches GQ-Cover? Eben.
@creature
Die GQ verkauft an Männer und diese mögen es(die meisten jedenfalls), nackte Frauen anzusehen. Sexuelle Reize sind nun mal verdammt starke Reize. Sex sells. Das weißt du genauso gut wie ich, die GQ und Frau del Rey. Die GQ erhöht ihren Umsatz durch die Abbildungen (halb-) nackter, ansehnlicher Frauen. Und Lana del Rey spielt mit. Sie könnte auch jederzeit nein sagen und plötzlich anfangen, mit de Beauvoir-Zitaten um sich zu werfen. Tut sie es? Nein. Mag sein, dass sie mit diesem Verhalten dazu beiträgt, die von dir angesprochenen patriarchialen Strukturen zu zementieren, ein willenloses Opfer ist sie derweil bestimmt nicht. Sie erkennt die Gegebenheiten und nutzt sie zu ihren Gunsten. Nacktbilder für mediale Aufmerksamkeit.
Und was das mit der Weiblichkeit ausleben angeht: Begehrenswert zu sein und von vielen Männern begehrt zu werden soll doch tatsächlich für so manche Frau einen nicht geringen Teil ihres Selbstverständnisses von Weiblichkeit ausmachen. Ausschließlich wegen dem Geld allein würden sich bestimmt nicht so viele Frauen für diverse Magazine oder Filme zur Schau stellen.
Mal davon abgesehen dass Lana del Rays Körper nicht unbedingt die heutigen Otpimalvorstellungen repräsentiert hat sie nen schönes Gesicht und ist vom Typ her interessant weil sie nicht in der obersten Starliga mitspielt aber auch kein Nobody ist ähnlich wie Robbie derzeit. Die GQ zieht daraus wohl den Schluss dass es fast schon ein rebellischer Akt ist diesen beiden Randfiguren des Mainstream einen Platz in der Jahresbestenliste (und das im September!!!) zu offerieren und somit eigenständigkeit zu heucheln, WOW. Als Hipster wäre ich jetzt beeindruckt.
man kann nur hoffen das this beautiful creature nie in den süden fliegt. dort rennen die hoes ja halbnackt durch die gegend. ob das jetzt am klima oder eher an den patriachalen strukturen in südlichen gefilden liegt, das weiss ich nicht.
Lana ist ne hübsche, muss man schon sagen. Und tatsächlich bleibt die Frage ob ihrer Emanzipation VÖLLIG offen - heutzutage kann man nur ahnen, ob Mädels blank ziehen für Fame und Kohle oder weil sie sich als Frau selbstbewußt darstellen wollen, isso.
Was ist "GQ"? Haben die's nötig, irgendwelche Frauen auf dem Cover abzubilden, die nix zum Anziehen haben, und falls doch, dann nur so ungünstig geschnittene, daß eine Brust aus dem Oberteil wuppt und von einem hilfsbereiten Herren aufgefangen werden muß?
Gruß
Skywise
Tinie Tempah nackig auf dem Cover wäre mir ja lieber gewesen ...
Meine Fresse, musste das mit diesen nackten Fettsack sein?
Ist nicht witzig die Scheiße.
Format
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