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Jux und Dollerei aus der laut.de-Redaktion. Außerdem: Today in Music-History, der Song der Woche und fünf Fragen an Monta.
Inside The Shit (mis) - Eigentlich dachten wir, dass die Guano Apes den Lacher der Woche gebracht haben. Aber auch unsere Woche endet eben immer noch mit dem Freitag und da stolzierte ein Beinahe-Redaktionsmitglied mit einem Jennifer Rostock-Shirt durch die Gänge.
Die "Loards Of The Boards"-Vollblutrocker diktierten den Fotografen ihrer Köln-Show kürzlich sinngemäß in den Block, dass ihre gewaltige Pyro-Feuer-3D-Future-Bühnenshow mit maximal 70mm-Brennweite in den internationalen Medien wohl am schärfsten zur Geltung käme.
Da waren wir natürlich entsprechend enttäuscht, dass unser Fotograf die Halle mit einem lauten "Dödel Up" verließ, hatten wir uns doch schon wie niedliche, kleine Zwergseidenäffchen auf fotografische Belege von Frau Nasic gefreut, die eventuell in Glitzer-Mini-Rock und Mega-High-Heels die Kack-Pose des aktuellen Albumcovers nachstellt.

Aber kommen wir zu Bands, mit denen man tagtäglich in Berührung kommt, zumindest was mich betrifft: Jennifer Rostock. Ohne Scheiß, total praktisch dieser "Jennifer Rostock"-CD-Plastikfolienöffner, der kürzlich der Albumbemusterung beigelegt wurde. Benutze ich täglich.
Seitdem ist mir die Band fast schon sympathisch, jedenfalls nehme ich es ihr nicht mehr übel, dass sie laut.de mal wegen "andauernder Negativkritiken" (Plattenfirma) in einem Atemzug mit dem Focus genannt haben (Zitat Band-Homepage: "Dein großer Bruder findet uns pipikacke, arbeitet für den Focus oder laut.de? Auch der soll nicht verschont werden von den neuen Merch Kollektion"). Den neuen Kollektion? Ach, pipikackegal, Alder.

Tatsächlich ist diese leere Drohung nun Vergangenheit. Denn unser Marketing-Chef lief kürzlich breit grinsend mit einem Bandshirt samt netter Aufschrift durch die Redaktion.

Trotzdem bleiben Fragen offen: Wieso bekommen wir Redakteure Jennys Musik und das Marketing ihre Shirts? Bekommen Focus-Redakteure die etwa auch? Jenny, darf man sich auch Shirtsprüche bei euch wünschen? Dann nehmen wir gern eins mit dem Aufdruck "laut.de - Es war nicht alles schlecht".
"Love Is The Drug" und ich haben den gleichen Jahrgang, aber ich gebe es offen zu: Mehr Funk haben Roxy Music.
Die Jahre gingen ins Land und es sah wirklich überhaupt nicht danach aus, als ob sich unsere Wege einmal kreuzen sollten, bis Depeche Mode-Sänger Dave Gahan den Song im "101"-Film beim Flipperspielen in irgendeiner US-Spelunke mitsang und ich meine halbe Jugend mit der Frage verbrachte, von wem das Original stammt. Ja, ohne Internet hielt das Leben noch Geheimnisse bereit.

Was war deine letzte gekaufte Platte?
Tobias Kuhn: "Bach: Goldberg Variationen" von Glenn Gould.
Nenne eine Zeile deines Lieblingssongs.
"The light was on but it was dim / Revolver's been turned over / And now it's ready once again / The radio was playing "crimson and clover" / London bridge is safe and sound".
Welchen Song hast du zuletzt nicht mehr aus dem Kopf gekriegt?
"Rumour Has It" von Adele.
Was war dein größter Spinal Tap-Moment bisher?
Immer und überall ... Wenn ich einen Proberaum oder den Nightliner betrete, wenn ich auf ne Bühne gehe oder vor nem Club stehe. Der Spinal Tap-Moment lauert überall und ich liebe es.
Welche Berühmtheit, die du persönlich getroffen hast, übte einen nachhaltigen Eindruck auf dich aus?
Joseph Needham.
Tobias Kuhn begleitet ab übermorgen als Gitarrist die Tournee von Thees Uhlmann und bestreitet unter seinem Band-Pseudonym Monta das Vorprogramm. Ein neues Monta-Studioalbum soll im Frühjahr 2012 erscheinen. Den Non-Albumtrack "Meet You On Bleecker Street" gibts bereits jetzt als Free Download.
Natürlich möchte ich mit diesem neuen Video eines alten Songs noch einmal explizit auf das wundervolle Metronomy-Album "The English Riviera" hinweisen. Done. Ansonsten gibt es keinen Grund, warum "Everything Goes My Way" nicht jedem Belle & Sebastian-Fan gefallen sollte. Den trocken punktierten Basslauf sowie den übermäßigen Gebrauch des Wortes "Love" wiederum hat die Nummer mit "Love Is The Drug" gemein. Mehr Gründe für die Großartigkeit des Songs fallen mir jetzt auch nicht ein.
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