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Dave Grohls Promi-Promo, Postal Service, Strokes, Yeah Yeah Yeahs, Joy Formidable, Bukowski, Dinosaur Jr. und ein New Order-Gewinnspiel.
Inside The Shit (mis) - Alle Augen auf "Sound City: Real To Reel": Zwar weiß noch immer niemand, wann Dave Grohls Regiedebüt nun in unsere Kinos kommt, der Soundtrack zum Doku-Großereignis erscheint aber am 8. März. Das ist doch mal eine brauchbare Information.
Doch selbst ein Mann von Grohls Kaliber muss für seine Projekte noch selbst die Werbetrommel rühren, weshalb er jüngst beim Sundance Film Festival ein Line Up präsentierte, das man sonst eigentlich nur von Charity-Veranstaltungen her kennt.
Während Foo Fighters-Fans wieder beruhigt zu Bett gehen können, da Mr. Superstar netterweise auch an seine Normal Life-Spießgesellen Nate Mendel und Chris Shiflett gedacht hat, betraten am Freitag u.a. noch Krist Novoselic (Nirvana), Pat Smear (The Germs), Corey Taylor (Slipknot), Stevie Nicks (Fleetwood Mac), John Fogerty, Alain Johannes (Eleven, Desert Sessions), Chris Goss (Masters Of Reality), Rick Springfield, Rick Nielsen (Cheap Trick) und Brad Wilk (Rage Against The Machine, neuerdings Black Sabbath) die Bühne. Wer außer MC Fitti hat eigentlich dickere Star-Connections?
Wie das dann so geklungen hat, lässt sich an einer ganzen Anzahl an Clips nachfühlen:
Und weiter gehts:
Dave Grohl ist sebstverständlich lässig genug, glaubhaft zu beteuern, dass auch für ihn als Musik-Fan ein Projekt dieser Größenordnung hin und wieder surreale Momente bereit hielt. Was die Riege seiner Interviewpartner im Film angeht (ursprünglich wollte er nur Material zum 20. "Nevermind"-Jubiläum sammeln), berichtet er der L.A. Times: "Logistisch war das alles eigentlich überhaupt nicht zu stemmen. Aber jetzt, wo es geklappt hat, bin ich einfach nur völlig begeistert."
Die Dokumentation über das Studio, in dem Nirvana 1991 besagtes Kultalbum einprügelten, hat Rick Springfield von den 1981er Sessions zum Album "Working Class Dog" ebenfalls deutlich in Erinnerung behalten: "Das Ding sah im Grunde aus wie eine White Trash-Bude. Wenn du auf die Toilette gegangen hast, hattest du Schiss, dir irgendwas einzufangen."
Wie gesagt: Wir freuen uns hier alle aus den verschiedensten Gründen auf den Kinostart dieser ungeschminkten Dokumentation.
Mein guter Freund und Ex-Kollege Mathias Möller ist keiner, der in Skype-Chats mit fünfzehn Emoticons auf die Dringlichkeit seiner Aussagen pocht, aber heute war die Botschaft unschwer zu entziffern: "Äh, shit: THE POSTAL SERVICE". Ein anderer Skype-Teilnehmer antwortete darauf übrigens mit "Nie gehört (shame on me)" und dabei wollen wir es aus Goodwill zu ihm auch belassen.
Falls auch ihr euch gerade fragt, wer das sein soll: Laut Möller haben Postal Service 2003 den besten Song der Nullerjahre verfasst. Ein Album, Schluss, vorbei. Sämtliche Details zur Reunion findet ihr hier. Vielleicht verrät Benjamin Gibbard ja bald mehr.
Gerüchte um ein neues Strokes-Album kursieren bereits seit einem halben Jahr, letzte Woche brachte ein Radiosender aus Seattle wieder Bewegung in die Thematik. Angeblich habe man den Song namens "All The Time" vom Label RCA zugespielt bekommen, bei dem es sich um einen "klassischen" Strokes-Track handele.
Auf einem weiteren Song würden Synthies das Klangbild dominieren. Offizielle Statements hierzu gibt es nicht. Wenig Zweifel bestehen jedoch daran, dass der "Angles"-Nachfolger 2013 erscheinen wird.

Und noch eine Ankündigung: Interpol-Drummer Sam Forgarino tritt in die Fußstapfen von Kumpel Paul Banks und veröffentlicht im April sein Soloalbum "Snakes/Vultures/Sulfate". Das Projekt nennt sich EmptyMansions und mit dabei sind die bekannten Herren Brandon Curtis (Secret Machines) und Duane Denison (Tomahawk). Unter den acht Tracks befindet sich das Neil Young-Cover "Down By The River" sowie der folgende Track "Lyra".
Eine unserer Lieblingsrockbands aus Schottland steht kurz vor der Veröffentlichung ihres neuen Albums "Opposites" (ab Freitag erhältlich). Klar, dass wir da jeden Schnipsel im Netz in uns aufsaugen wie ein ausgetrockneter Schwamm. Bei "neoParadise" gaben Simon Neil und Co. den neuen Song "Stingin' Belle" zum Besten. Feines Ding.
Wunderschön, oder?

Und das sind die ersten Töne:
In gewisser Weise ja auch ein Popstar, der Charles Bukowski. Als Besitzer der Vinylausgabe seiner Hamburg-Lesung von 1978 lebte ich viele Jahre recht glücklich, doch am 25. Januar ändert sich dies mit Erscheinen der DVD "Charles Bukowski in Hamburg". Der pöbelnde Dirty Old Man live und direkt vor dem pöbelnden Volke, angereichert mit Privataufnahmen. Fan-Stoff für Genießer.

2005: gute Zeiten. New Order hatten sich noch lieb und überraschend gute Songs auf Halde, die sie für ihr damaliges Album für unpassend betrachteten. Sieben Jahre und ein hässlicher Gerichtsstreit später erscheint dieser Tage "Lost Sirens" mit acht Outtakes.
Zu diesem Anlass verlosen wir drei Vinyl-/CD-Pakete von "Lost Sirens" sowie drei T-Shirts. E-Mail mit dem Betreff "Heulende Sirenen" an gewinnen@laut.de. Viel Glück!
Was mich letzte Woche bei der Bowie-Thematik ja etwas gestört hat, war das fehlende aktuelle Foto des Meisters. Seine Facebook-Seite hat nun eines veröffentlicht und auch 2013 bleibt alles wie gehabt: Wir alle altern, David Bowie reift.


Was war deine letzte gekaufte Platte?
Ritzy: "Tacla", die neue EP von We Are Animal, einfach großartig.
Welchen Song hast du zuletzt nicht mehr aus dem Kopf gekriegt?
Bruce Springsteens "Badlands". Singe ich schon den ganzen Tag.
Deine drei Platten für die einsame Insel.
"The Queen Is Dead" von The Smiths
"Pet Sounds" von den Beach Boys
"Close To The Edge" von Yes.
Was war dein größter Spinal Tap-Moment bisher?
Wir haben Probleme, das Wort Scherbe auszusprechen. Es erinnert uns an unser Stonehenge-Disaster.
Welcher Star, den du persönlich getroffen hast, hat dich richtig beeindruckt und warum?
Dave Grohl und die Foos. Wir begleiteten sie auf Tour und sie kümmerten sich sehr um uns und es herrschte ein tolles kameradschaftliches Verhältnis. Viel Spaß, gute Gespräche. Es sind einfach gute Typen und eine gute Band. In diesem Geschäft ist es unheimlich wichtig, nie deinen Anstand zu verlieren.
The Joy Formidable veröffentlichten gerade ihr Album "Wolf's Law" und sind ab 3. Februar auf Tournee.
An eine güldene Wahrheit erinnern uns Dinosaur Jr. im Video zum "I Bet On Sky"-Track "Pierce The Morning Rain": Guter Sound ist das halbe Leben. Gerne auch laut und im Auto. Henry Rollins findet das auch empfehlenswert und ließ sich daher gerne für einen Backpfeifenauftritt begeistern.
Michael Schuh hört die ganze Woche lang Musik, beobachtet Kollegen, die Musik hören und plaudert an dieser Stelle aus dem Redaktions-Nähkästchen. Personen, Orte und Handlung sind definitiv nicht erfunden.
Das Cover von Mosquito sieht etwas trashig aus. Hoffe nicht, dass das auf die Songs zutrifft....
Video der Woche gefällt sehr gut. Henry Rollins is eh ne coole Sau.
Die neue Joy Formidable, für mich jetzt schon eine der Enttäuschungen des Jahres.
Wenn man einfach keine guten, mitreißenden Songs mehr schreiben kann, und das war auf "The Big Roar" an vielen Stellen anders, dann kann weder ein Steve Albini als Teilzeitproduzent noch ein Andy Wallace am Mischer da groß was ausputzen.
The Postal Service hätte ich aber auch lieber als "One-Album-Wonder" in Erinnerung. Tolle Platte, kann eh nicht getoppt werden... ist außerdem auch schon 10 Jahre her, da könnte es heute doch reichlich altbacken klingen, sowas zu wiederholen.
anwalt - Bowie und der Boris Bukovski? echt? hab denn unlängst mal getroffen, (ist zwar schon ein alter Opa aber hat noch was jugendliches an sich), werd im das nächstemal gratulieren, dasser mal mit dem bowie was gemacht hat....
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