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Regeners Shitstorm, Rammstein in USA, Olli Schulz disst Onkelz, Muse und Frusciante übertreiben und die Youtube-Hypes Lana und Fitti.
Inside The Shit (mis) - Bald können wir unter 2012 den Haken machen. Schön wars, lustig wars. Zumindest teilweise. Was mir wichtig erschien und woran ich mich noch erinnern konnte, habe ich hier noch einmal zusammen gefasst.

Machen wir uns nix vor, das Jahr fing geil an. Patrick Carney, Schlagzeuger der Black Keys, sprach aus, was viele dachten, aber nie zu sagen wagten:
"Rock'n'Roll stirbt, weil Leute sich damit abfinden, dass Nickelback die größte Band der Welt ist. Sie haben sich damit abgefunden, dass die größte Rockband der Welt scheiße ist. In Rock'n'Roll steckt meine ganze Leidenschaft und ich sehe es nicht gerne, wie es von diesem verwässertem Post-Grunge-Scheiß verdorben wird. Wenn man uns mit so etwas in einen Topf wirft, denke ich 'fuck you', im Ernst."

Nach seiner Ausbootung bei New Order geht Bassist Peter Hook mit Freunden und seinem Sohn als Peter Hook & The Light auf Tour und spielt die Joy Division-Alben "Unknown Pleasures" und "Closer" abwechselnd am Stück vor abwechselnd be- und entgeistertem Publikum. New Order treten im Sommer erstmals ohne Hook auf. Der zieht sich trotzig zurück und schreibt ein Joy Division-Buch. Coen-Brüder, schnappt euch endlich dieses geniale Skript.

Sven Regener erhält den Deutschen Hörbuchpreis als "Bester Interpret". Wir freuen uns, weil Regener ein Spitzentyp ist, und weil sein letztes Hörbuch "Meine Jahre mit Hamburg-Heiner" auch seinen laut.de-Blog beinhaltet.
Darin finden sich Sätze wie: "Das hier ist laut.de, Hamburg, da geht's um Rock'n'Roll, deshalb kommen hier Nightliner vor und Soundchecks und Charts und so." Was freilich niemand ahnen konnte: 2012 sollte für Regener noch ganz andere Überraschungen bereit halten.
Der MC Fitti-Knaller "Du willst so sein wie MC Fitti" knackt 10.000 Youtube-Klicks. Das Internet brennt, die Zeichen stehen auf Hype, der Bart ist echt. Wer ist Lana Del Rey?

Ach ja, sie hier. Kurz nach Erscheinen von "Born To Die" verwechseln gestresste Amazon-User die Sängerin beim Bestellen mit der völlig unbekannten US-Postrock-Band Del Rey, die daraufhin zeitweise bis auf Platz Sieben im Bereich Alternative Rock klettert. Sicher eine der schönsten Geschichten über Mediennutzung und ihre tückischen Hinterhalte in 2012.
Justin wird endlich 18.


Refused sagen zu, bei einem "Punkrock Special" der Telekom Street Gigs in Duisburg aufzutreten. Aufschrei im noch lebenden Fanlager. Wo sind die alten Ideale geblieben? Antikapitalistische Agitation? Inhalte der extremen Linken? Warum zur Hölle spielen die jetzt Shows "bei einem Konzern-Hurenfestival wie dem Sonisphere?" (Facebook-Kommentar)
Doch die Lästermäuler wurden bald gestopft, denn schon auf diversen Open Airs schickte Lyxzéns Starkstrom-Combo all die Grübler in den Pit und auf der anschließenden Herbst-Clubtour erst recht.
Die Arctic Monkeys spielen mit den Black Keys erstmals im New Yorker Madison Square Garden und haben einen neuen Spitzensong im Gepäck:
Eben noch bester Interpret beim Deutschen Hörbuchpreis, jetzt am Internetpranger. Wie mir Kollege Renz gerade am Wochenende auf der Weihnachtsfeier versicherte, wollte er für den BR-Zündfunk-Beitrag eigentlich nur ein paar O-Töne, aber dann hörte Sven Regener überhaupt nicht mehr auf und Renz tat das, was man in seinem Alter tun sollte: Er lehnte sich zurück und ließ den alten Mann schimpfen.
Heraus kam ein flammender Appell für die Künstlerverwertungsgesellschaft GEMA und eine saftige General-Ohrfeige an alle Downloader und Youtube-Fans. Regener ballerte auf alles, es ging um Google, um die Piraten und schließlich sogar ums Urinieren.
Frische Vibes aus Österreich: Hans im Glück forderten uns äußerst charmant auf, gefälligst mitzuschwingen. Taten wir.
Die Desertrock-Cool Dudes John Garcia und Brant Bjork gleichen langsam eher Statler und Waldorf - minus den Gags. Zwei Monate nach der eingegangenen Klage der Ex-Kollegen Josh Homme und Scott Reeder wegen Verbrauchertäuschung und Markenverletzung feuern Garcia und Bjork aus allen Rohren zurück. Tenor: Dem allgemeinen Missverständnis, Kyuss sei Josh Hommes Band gewesen, müsse entschieden entgegen gewirkt werden.
Denn: Der Erfolg der wiedervereinigten Kyuss Lives! habe Hommes Ego offenbar enorm beschädigt. Macht, Kontrolle, Geld und Habgier: Warum dachten wir bis dahin, das kalifornische Wüstenparadies sei frei von Schlangen? "Da ich der Meinung bin, dass sie nicht das Recht haben, unsere Band aufzuhalten, habe ich mich für einen langen Kampf gewappnet." (Brant Bjork) Nun, so lang war er offensichtlich nicht. Vor kurzem haben sich Kyuss Lives! still und heimlich in Vista Chino umbenannt.
Turbonegro veröffentlichen den Punkrock-Knaller "You Give Me Worms", der auf das erste Album mit dem neuen Sänger hinweist. Es ist Tony Sylvester, Vollbart, Ranzen, Tattoos, Schuhgröße 46. Also prinzipiell die richtige Wahl. Die Vorabsingle zählte zu den besten Neger-Nummern der letzten Jahre, dem Foto-Kollegen Haussmann gelang in Zürich einer der Live-Shots des Jahres.
Die deutsche Fußball-Nationalmannschaft verliert im EM-Halbfinale 1:2 gegen Italien.
Do it the Beatles way: Blur, einst Damon Albarns Karrieresprungbrett, kündigen zwei neue Songs an, die sie auf einem Dach in London live vorspielen. Damit das auch jemand sieht, überträgt Twitter den Livestream im Netz. Alle sind glücklich. Vielleicht ein neuer Anfang: Nächstes Jahr sind jedenfalls Festivals dran (zum Beispiel das Berlin Festival).

Als alle noch dachten, unter "Deutschlands größtem Missverständnis" verstehe man Jogi Löws taktischen Systemwechsel aus dem EM-Halbfinale (Kroos für Reus), titelt das SZ-Magazin damit plötzlich für ihre Rammstein-Sonderausgabe "Mit Deutschlands größtem Kulturexport auf Tour in Amerika". Angeblich sei es Zeit, ein Phänomen zu erklären, das man in der Heimat nicht verstünde, heißt es. Hofberichterstatter Alexander Gorkow und die Band "kennen sich seit Jahren", nur falls es jemanden wundert, warum die Berliner plötzlich ein so offenes Verhältnis zur deutschen Journaille führen, wo sie sonst gerne mal die Webseiten der eigenen Fans unkommentiert sperren lassen.
Gewinnbringend waren dennoch einige Stellen, etwa Flake Lorenz' Definitionsversuch der eigenen künstlerischen Leistung: "Alles, was aus Anstrengung entsteht, ist Scheiße. Hör dir die Musik im Radio an. Leiernder, wehleidiger, stumpfer Dreck. Entstanden aus Anstrengung. Gemacht von Leuten, die Häuser abbezahlen müssen. Kapitalismus macht stumpf. Ich habe mich noch keine fünf Minuten im Leben angestrengt. Man muss sich entscheiden. Gute Kunst entsteht nicht aus Anstrengung. Sondern absichtslos. Aus Lust."

John Frusciantes EP "Letur-Lefr" erscheint. Ich kritisiere das Beat-Verständnis auf Basis seiner scheinbar neu gewonnenen Drumcomputer-Fähigkeiten und verteile 3/5. Natürlich gibt es nur zwei Meinungen: 1. John Frusciante kann keine schlechte Musik machen. 2. Der Reviewer hat keinen Plan. Mein Lieblingssatz: "Der Rezensent repräsentiert alles, was ich am Musikjournalismus hasse." Das spätere Album war leider auch keine Offenbarung.
Die Gemüter kühlten bald ein bisschen runter, dafür sorgte auch dieses Foto:

Olli Schulz räumt bei Roche und Böhmermann mit Deutschlands zweitgrößtem Missverständnis auf. Im eigenen Land! Grundsympathischer Auftritt: "Wenn du nur einmal sagst: Die Böhsen Onkelz, das ist der dümmste Rotz an deutscher Musik - 'Geh deinen Weg / bleib immer stolz' und so - dann schreiben dir gleich 50 Leute auf Facebook 'Hey, die haben auch andere Texte' und 'Die warn nich immer rechts' - aber mir ist das egal, ob die mal rechts waren oder nicht, denn die Musik ist einfach scheiße. Und sobald du sowas sagst, kommen gleich 150.000 Assis."
Everybody's Darling Dave Grohl beschließt, etwas zu tun, das sonst nur gewöhnliche Everybody's Darlings tun: Was Uncooles. Der alte Punkrocker tritt mit seinen Foo Fighters bei einer Produktmesse (Betonung liegt auf Messe) für das Apple iPhone 5 auf. Völlig ironiefrei, dafür kaugummikauend und mit hohlen US-Politikerphrasen ("This is an amazing day"). Sein Spiel auf der kommenden QOTSA-Scheibe sowie seine Studio-Filmdoku "Sound City" sollten exorbitant ausfallen, um diesen unrühmlichen Makel vergessen zu machen.
Das Muse-Album "The 2nd Law" erscheint. Kollege Kabelitz hört die neuen Black Eyed Peas des Alternative-Rock und vergibt 2/5. Er erntet 271 Kommentare, nicht alle wohlwollend. Kollegin Locker kanalisierte die Emotionen der zerstrittenen Lager mit weiblichem Einfühlungsvermögen und größtmöglicher Weisheit: "Is doch geil! Eine Dubstep-Operette über Energieverschwendung, instrumentiert wie ein alter Bond-Film. Muss irgendwie lustig gemeint sein. Ich freue mich schon auf das Parodiefestival Rock am Arsch im Kölner Musical Dome mit The Darkness, Steel Panther, Excrementory Grindfuckers, J.B.O. und Muse als Headliner, moderiert von Thomas Herrmanns in Federboa."
HGich.T veröffentlichen den Goa-Kracher "Die letzten Titten von Betlehem" und kündigen ihr Album "Lecko Grande" an. Bereits hier beschließt die Redaktion, ein Interview anzufragen, das im November unter der Headline "Deichkind haben bei uns abgekupfert" erscheint.
Fortuna Düsseldorf spielen 2012 endlich da, wo Die Toten Hosen seit Jahren auf sie warten: In Deutschlands oberster Liga, da wo die Luft dünn und der Feind Bayern München ist. Endstand 0:5. "Tage wie diese" will selbst der Hosen-Frontmann wohl nie mehr erleben.

Selbst wer Bakkushan nicht mochte oder gar kannte: In Kollege Langemanns Interview mit deren Gitarrist Robert Kerner kamen Themen zur Sprache, die jeden interessierten. Etwa Streamingdienst-Modelle: "Ich glaube nicht, dass da letztendlich auch nur irgendwas beim Künstler ankommt. Vielleicht noch ein bisschen was beim Label. Das System funktioniert nicht. Es ist schön, dass es das gibt. Und natürlich ist es tausendmal angenehmer, als im Netz auf YouTube irgendwas zu suchen und herunterzuladen. Da kann man dann die Dienstleistung auch nutzen und das Zeug streamen. Aber ich glaube nicht, dass da irgendwas bei uns ankommt.
Ich hab mal eine Abrechnung von einer bekannten amerikanischen Künstlerin gesehen. Es war lächerlich, was da letztlich für einen Megahit ankam. Ich gehe auch nicht davon aus, dass wir jemals eine Abrechnung von einem dieser Streaming-Dienste bekommen. Und wenn, dann wäre sie lächerlich klein. Es hat ja auch was, man findet da neue Sachen und ich will das gar nicht verteufeln. Aber es muss halt keiner denken, dass da irgendwelche Kohle ankommt."

Barack Obama gewinnt die amerikanische Präsidentschaftswahl zum zweiten Mal. Viele freuen sich. Auch Gossip: "Feiern gerade in Paris! Das Gute hat die Oberhand behalten! Obama gewinnt! Gesundheitsvorsorge! Grundrechte! Feminismus! Danke. PS: Gossip haben gewählt." (Foto: facebook.com/gossipmusic)

Dave Grohl wird neuer Drummer der Queens Of The Stone Age. Alle jubeln. Fast noch schöner als ein EM-Finalsieg.
Foals veröffentlichen den Funk-Prog-Brocken "Inhaler". Das dazugehörige Album "Holy Fire" erscheint am 8. Februar.

Sein Film "Fraktus" ist noch nicht in allen Kinos angelaufen, da reüssiert Rocko Schamoni mit seinem Coup: Eine Scheiße-Kollektion in gold.
"Ich beschäftige mich als Mensch und Künstler schon seit Jahren intensiv mit dem Thema Scheiße. Nur fehlte mir die zündende Idee diesem faszinierenden Sujet einen wertigen und glamourösen Rahmen zu geben. Erst die Idee und das Grunddesign zur original "Scheiße Kette" führte zum entscheidenden Schritt in Richtung der Kollektion. Jetzt in den Zeiten der Krise aus Gold Scheiße zu machen und damit den herkömmlichen Produktionszyklus umzudrehen ist nicht nur ein künstlerisches sondern auch ein politisches Statement. Wir freuen uns im übrigen mit dem gleichen Inhalt schon bald im Bereich der Patisserie und der Welt des Parfüms aufwarten zu dürfen. Mit vorzüglichem Gruß Rocko Schamoni."
"The Smiths" von The Smiths (Santigold)
"Greatest Hits" von The Shangri-La's (Marina And The Diamonds)
"Exile On Main Street" von den Stones und das "White Album" von den Beatles. Mehr brauche ich nicht. (Jack Black, Tenacious D)
"Power Corruption And Lies" von New Order (Light Asylum)
"Straight Outta Compton" von N.W.A. (Stone Gossard, Pearl Jam)
"Blue Train", John Coltrane (Brant Bjork)
"Computer World" von Kraftwerk (Jon Spencer)
"Mutations" von Beck (Biffy Clyro)
Das Hip Hop-Album von Shaquille O' Neal. (Foals)
Michael Schuh hört die ganze Woche lang Musik, beobachtet Kollegen, die Musik hören und plaudert an dieser Stelle aus dem Redaktions-Nähkästchen. Personen, Orte und Handlung sind definitiv nicht erfunden.
Ja, irgendwo schmeißt jeder "authentische" Rockstar seine Vorbehalte der Kohle wegen über Bord. Bestes Beispiel ist ja immer noch Lemmy. Aber sofern das ein Ausrutscher bleibt und er mit QotSA so richtig die Kessel rockt, verzeiht man ihm das.
Dulf
Wie redest Du Mutti mit mir?
Dieser Schulz stellt inno-like seine Meinung als Konsens dar und stellt sich über alle die Onkelz gut oder ok finden oder zumindest nicht großartig schlecht, wer meint er ist er?
Olli Schulz ist, egal was er selbst für Musik macht, ein super Typ. Das, was er da sagt, stimmt doch... und es gibt wahrscheinlich auch hier bei laut.de viele Rezensionen, die das noch unterstreichen können. Diese Empfindlichkeit gg. Kritik, das ersatzreligiöse Gebaren von Fans...
Warum Konsens? Er findet's halt scheiße, so what?! Ich kann nicht erkennen, dass er das als Allgemeingültigkeit verkaufen will. Was mich betrifft trifft es gerade der Punkt "ob rechts oder nicht"... Mit der kurzfristigen und anscheinend auf eine persönliche Umstand gemünzte Provokation haben die doch unter'm Strich doch alles Kontroverses verschossen. Was die Onkelz seit 1987 fabriziert haben, war doch stetig das selbe. Solider Hardrock von tätowierten Männern mit rührseligen Wir-gegen-alle-Anekdoten in der Dauerschleife. Dass Schulz dem nix abgewinnen kann ist doch legitim und allein steht er mit dieser Meinung sowieso nicht da.
jenzo
Nein, ich finde nicht dass das stimmt. Die Onkelz sind handfeste Musiker, wenn auch natürlich keine Genies. Die Landser-Lyric kann auf den Geist gehen und so manch einer stört sich tatsächlich an den rechts gelagerten Ausfällen in der Spätpubertät, aber die haben schon über die Dekaden solide abgeliefert, waren immer wieder 2-3 schöne Gröhl- oder Trauer-Tracks dabei auf jedem Album.
Und ja, die Masse der Fanschaft der Onkelz ist Fremdscham pur, das steht natürlich völlig außer Frage, da gebe ich Dir und diesem Oli Recht.
Also seinerzeit war ich mit dem Onkelzzeug bestens vertraut. Alles, was die von 1984 - 1997 auf den Markt geschmissen hatten oder vobeigeschleust wurde, war in meinem Besitz. Daher halte ich meine Meinung zwar nicht für Konsens, aber fundiert... Als ich dann so 17 wurde, ging's mir auf den Sack. Wie gesagt, gerade was in den 90ern ab "Wir ham noch lange nicht genug" abgeliefert wurde, war solide Hardrock-Kost. Textlich immer wieder das gleiche, stark limitiert, nur anders verpackt. Was die Medien daraus gemacht haben... ein Bärendienst für diese Band, die letztlich so viele Fans um sich scharen konnte, weil sie dieses Outsider-Ding so konsequent durchgezogen haben und die Medien zu dämlich waren, mit der Onkelz-Biographie gescheit, reflektiert und fundiert umzugehen.
Du magst das anders sehen, das ist für mich aber auch ok...
Die Ersatzreligion bezieht sich ja auch nicht nur auf die Böhsen Onkelz, das wollte ich damit nicht sagen. Jede Band, die hier mal so richtig weggedisst wird, zieht so beinharte Lurche an, die dann völlig verklärt dem Rezensenten an die Wäsche wollen, daher mein Verweis auf diverse laut-Rezensionen.
Leben und sterben lassen.
Den Onkelz kanns egal sein (bis auf diesen Kevin).
Die haben mehr Kohle geschaufelt als es dieser Olli Schulz je tun wird und Konzerte gefüllt, die sich in der Größe mit den Hosen und Ärzten vergleichen ließen.
Alles andere, so auch der Geschmack, ist relativ.
Klar, dieser Kevin ist ein Depp, aber schwimmen im rechten Fahrwasser kann man denen seit Anfang der 90er zumindest offiziell nicht mehr nachweisen, auch nicht in den Texten.
Ach ja, und Jack Black hat Recht mit dem weißen Album (der Beatles).
Im guten alten Laut-Forum gabs doch mal eine Anleitung woran man den Onkelz-Fanboy erkennt. Naja, Geduld die kommen noch. Aber klar, das HHardcorefantum gibts auch bei anderen. Bei den Söhne Mannheims sind da auch so Kandidaten.
Cycl
Na "Türkenfotze glattrasiert", etc. Und die Landser-Lyric mit dem ständigen "lieber stehend sterben als knieend leben"-Kram ist ja wohl mehr als deutlich.
wenn du schon diese beliebte gemeinsamkeit/parallele erweiterte onkelz vs naidoo/pelham etc aufmachst, kann ich nur sagen:
der stets gescholktene ex onkel w entpuppt sich als differenziert denkender mensch mit humor; kriegt aber immer die scheiße der ihrerseits ewig gestrigen hexenjägerpenner ab....und die andere seite - zumindest pelham - ....na, ihr kennt ihn ja....seltsame welt....seltsame feindbilder
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