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Lena Meyer-Landrut habe das Prinzip Castingshow auf den Kopf gestellt, sagt von Deylen.
Hamburg (joga) - Der Werdegang von Lena Meyer-Landrut, die übrigens ab sofort nur noch Lena genannt werden will, macht Schiller-Mastermind Christopher von Deylen Mut. Ihr Sieg in Stefan Raabs Grand Prix Vorentscheid 'Unser Star Für Oslo' zeige, dass man Erfolg eben doch nicht planen könne.
"Wenn man sie einer Plattenfirma oder einem sogenannten Fachmann vorstellen würde, hätte sie in deren Augen kein einziges Attribut von dem, was jemand als genormte Voraussetzung besitzen müsste, damit er ein Star wird", staunt Von Deylen. Obwohl er zugibt, sich über Lena noch gar kein abschließendes Urteil gebildet zu haben.
Plötzlich passiert etwas Ungeplantes
Lenas Erfolgsgeschichte sei aber nicht nur untypisch für die behäbige Musikindustrie. Die 18-Jährige stelle auch das Prinzip Castingshow auf den Kopf, in denen immer der Eindruck vermittelt werde, dass ein Künstlerdasein erlernt und Erfolg gecoacht werden könne.
"Dieser untypische Werdegang zeigt, dass offensichtlich noch nicht alles zu spät ist, in dem Maße wie alles oberflächlicher wird, bunter und gemachter, und damit auch unechter. Und dann kommt jemand einfach so daher von der Seite, und es passiert etwas Ungeplantes."
Das vollständige Interview mit Christopher Von Deylen folgt demnächst auf dieser Seite.
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