- Top 100
- Redaktionsempfehlungen
- Zuletzt gehört
Format
Playlist
Aktuelle Sendung
SeitHomepage:
Spank Rock besitzen ja durchaus Rhythmen, die für ein bis zwei Minuten nach der ganz großen Clubzukunft klingen. Umso mehr scheint das auf Produktionen für andere Künstler zuzutreffen, erinnert man sich nur an Spank Rocker Alex Eptons grandioses Feintuning am The Kills-Album "Midnight Boom".
Ich also beim Namen Santogold vor Wochen gleich hellhörig geworden, da a) Kooperation mit Spank Rock, b) Platz zehn in der BBC-Liste "Sound Of 2008", c) bereits vor zwei Jahren Support von Björk im Madison Square Garden und d), ich gebs ja zu, das mighty mighty Kanye West-Zitat: "This may be the best thing ever".
Was nach dieser kleinen Hinführung zum Thema schwer nach Hip Hop klingt, outet sich auf Albumlänge als eher mühselig zu kategorisierender Dance-Melting Pot. Also wieder so ein Thema, bei dem schon die Einzelbestandteile der Geschichte mit der Groove-Signalleuchte am Helm auf die Party einfallen, bevor alle Elemente zusammen die Hüpfburg der akuten Explosionsgefahr entgegen treiben.
Trotzdem wird man auf Albumlänge das Gefühl nicht los, dass Kanye West, Björk und die anderen Hype-Mittäter ihre Begeisterung für die Leggins tragende Königin dieser Hüpfburg in erster Linie auf der Basis ihres großartigen "L.E.S. Artistes" in die Mikrofone bliesen. Santogolds in den Höhen schön schrilles Organ steuert dieses Stück Wave-Pop mit konnotierter Punk-Simplizität in den sicheren Hafen.
Anstatt nur auf den Killerrefrain zu setzen, spielt die New Yorkerin im weiteren Verlauf ausgiebig mit ihren zahlreichen Beat-Vorlieben, die in ihrer Jugend so unterschiedliche Lieblingsbands wie The Cure, Bad Brains und Burning Spear zu Tage förderte. Hier kommen nun Spank Rock ins Spiel, die im sphärischen Dub "Shove It" einen soliden Auftritt haben, dabei von Santogolds lässig-gedehntem Vortrag aber ausgestochen werden.
In ihrem Ansinnen, der gegenwärtigen Pharrell/ Timbaland-Produzentenallmacht im Pop eine eigenständige Note entgegen zu setzen, lässt Santi White im Verbund mit den befreundeten Switch, Bonde do Role und Diplo so gut wie kein Genre unangetastet.
Herausragend gelingen ihr dabei das ihre Indie Rock-Liebe gemahnende "I'm A Lady", die coole Verschnaufpause "Lights Out" und der eigentlich einzige an ihre Freundin M.I.A. erinnernde Banghra-Banger "Creator". Dazwischen offenbart sich jedoch immer wieder, dass Santogold für den ultimativen Killer-Absprung aus ihrer Hüpfburg noch ein wenig an der Federung drehen muss. Ein typisches Beispiel für ein ordentliches Album einer Künstlerin, das vor allem für dessen basslastige Live-Umsetzung konzipiert zu sein scheint. Vielleicht wissen Kanye und Björk da schon mehr.
| Shop | Titel | Info | Preis | Porto | Gesamt |
|---|---|---|---|---|---|
![]() |
Santogold - Santogold | Infos (Lieferzeit/Service) | €14,91 | €3,95 | €18,86 |
![]() |
Santogold | Infos (Lieferzeit/Service) | €16,99 | €3,00 | €19,99 |
![]() |
Santogold - Santogold | Infos (Lieferzeit/Service) | €16,95 | €3,90 | €20,85 |
![]() |
Santogold - Santogold | Infos (Lieferzeit/Service) | €20,99 | €0,00 | €20,99 |
![]() |
Santogold - Santogold | Infos (Lieferzeit/Service) | €17,99 | €3,95 | €21,94 |
also l.e.s. artistes ist schon mal exorbitant.
hones:" src="/grafiken/smiles/phones.gif" />
vor 6 tagen brauchte ich keine rezension, weil ich die platte schon längst hatte (ja, das kann man als kritik werten) - ich musste nur meinen unmut kundtun.
wer sie noch nicht hat und auf electro/punk/dub etc. steht, sollte im kopf haben, dass es reviews mit höchstpunktzahl zu santogold gibt, die schlüssiger sind und auch überwiegen. nebenbei ist sie auf commons nächstem album gefeaturet, was an sich schon ein qualitätsmerkmal ist.
Helo zusammen,
die Songs von Santogold sind in der Hammer, wenn man die RICHTIGE VERSION hoert!
In den diversen Tauschboersen kursieren ausschliesslich Versionen, die "geloooopt" sind, d.h. der Refrain wird permanent wiederholt. Allerdings sind diese Fakes derart gut gemacht, dass man es garnicht so einfach merkt.
Erst der Vergleich mit der Version auf z.B. Myspace deckt den Fake auf.
Ich wuerde mal schaetzen, dass die Fake Versionen wohl von der Plattenfirma selbst in die Welt gesetzt wurden (?!) ...
Zum anderen wurde das fuer mich auch erklaeren, weshalb die Meinungen in diesem Forum so auseinandergehen, denn in der Tat ist das Loop-Album innerhalb kuerzester Zeit recht langweilig :-) Andererseits sind die Original-Songs der Kracher (die sind allerdings im Netz auch kaum zu finden)!
Gruesse, bis denne,
sined.
nach der mörder-single "l.e.s. artistes" (video ist auch cool) hätte ich irgendwie mehr erwartet. 
stattdessen macht santi hier und da mal eine auf m. i. a., ohne allerdings an deren skills ranzureichen. der gesangsanteil ist dann doch größer, als vorher angenommen.
unausgegoren zwar, für ein debüt aber schon sehr ok.
3/5
Ich find die Platte super. Santogold hat auf albumlänge durchaus mehr zu bieten als einen Song. Vielleicht haben viele hier einfach etwas anderes erwartet. Den Vergleich mit M.I.A. fand ich schon immer schwachsinnig (auch wenn man ihn wirklich überall ließt und hört). Liegt wahrscheinlich daran, dass Beide einen ähnlichen Background haben und gut miteinander befreundet sind.
Format
Homepage: