Porträt

laut.de-Biographie

Sacrificium

Christliche Metal-Bands werden in aller Regel noch recht kritisch beäugt. Doch solange sie niemanden bekehren wollen oder großartig zu predigen anfangen, soll das eigentlich jedermanns privates Ding sein. Das denken sich auch Oliver Tesch (Gitarre), Sebastian Wagner (Bass/Vocals) und Markus Hauth (Drums) 1993 in Weinstadt bei Stuttgart und gründen ihre Band Corpus Christi.

Anfangs noch eher im Thrash-Metal verwurzelt, entwickelt sich ihre Musik immer mehr Richtung Death-Metal. Im Frühjahr '94 erscheint das erste Demo, doch als sich die Musik immer weiter ändert, benennen sie sich in Sacrificium um und fangen nochmal neu an. Sebastian verabschiedet sich bald danach aus dem Line-Up, weswegen Roman Wagner seinen Job am Mikro übernimmt. Im folgenden Jahr kommt es erneut zu markanten Wechseln im Bandgefüge, so besetzt Mario Henning fortan das Schlagzeug, Claudio Enzler unterstützt Olli an der Gitarre und Manuel Iwansky sorgt für die tiefen Frequenzen. In dieser Besetzung nehmen sie ein weiteres Demo auf und drücken es der Öffentlichkeit Ende '96 auf die Ohren.

Doch erst mit dem zwei Jahre später erscheinenden "Mortal Fear"-Demo finden sie auch in den einschlägigen Medien statt, wo sie durchaus positive Kritiken erhalten. So richtig mag der Stein aber nicht ins Rollen kommen. Daran ändert sich auch bis ins Jahr 2000 nicht viel, weshalb Roman auch seinen Hut nimmt. Mit diversen Notbesetzungen spielen sie auch weiterhin live und supporten dabei auch Bands wie Extol oder My Darkest Hate.

Schließlich übernimmt Claudio einfach den Gesang, was aber den Posten an der zweiten Gitarre verwaist zurück lässt. Diesen besetzt schließlich Ulrike Uhlmann, mit der sie auch ihre erste Scheibe "Cold Black Piece Of Flesh" einspielen. Aufgrund von Problemen mit dem Artwork, müssen sie die anschließende Tour mit brain[faq] (jetzt unter dem Namen Saphena unterwegs) jedoch ohne das entsprechende Album fahren. Im März 2003 verabschiedet sich Manuel und es dauert einige Zeit, ehe Samuel Herbrich den Bass übernimmt.

Da es sich bei Whirlwind Records um ein sehr kleines Label handelt, machen sich Sacrificium auf die Suche nach einem besseren Vertrieb. Den finden sie im griechischen Label Black Lotus Records, die eigentlich Ende 2005 das zweite Album Escaping The Stupor" veröffentlichen wollen. Es kommt aber zu leichten Verzögerungen und so erscheint die Scheibe erst Mitte Januar 2006.

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