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"Wir Sind Am Leben" steht ganz im Zeichen der Genesung Peter Plates vom Burnout-Syndrom. Lange Zeit war nicht unbedingt gesichert, ob es auch in Zukunft ein Duo Rosenstolz geben würde. Wer nun befürchtet, das aktuelle Album fungiert womöglich als eine schwierig zu konsumierende, musikalische Therapie, liegt falsch.
Natürlich finden sich zuhauf Auseinandersetzungen mit der zurückliegenden, schweren Zeit. Doch Rosenstolz schauen unbeirrt nach vorn, begleitet vom Prinzip Hoffnung und der Lust aufs Leben.
Von vielen Fans heiß geliebt, von anderen bestenfalls ertragen: Plates Solosongs. Mit "Mein Leben Im Aschenbecher" gelingt ihm 2011 aber ein Toptrack, bei dem sein Nicht-Gesang einfach nur prächtig funktioniert. Oft lässt der Song jene willkommenen Ecken und Kanten aufblitzen, die besonders das Rosenstolz-Frühwerk auszeichnen.
"Jetzt lieg ich im Aschenbecher / mir ging es wirklich schon besser / doch was mir bleibt, ist die Glut / und was mich treibt, ist der Mut"", lautet die treffliche Umsetzung seiner Befindlichkeiten, und schließt mit der Erkenntnis: "Das Leben bleibt lebenshart". Musikalisch als gewitzter Pop-Schlager mit ernsthaftem Hintergrund konzipiert, hinterlässt die Nummer sattes Wohlgefühl im Bauch.
Die Vorabsingle "Wir Sind Am Leben" befasst sich ebenfalls mit der jüngsten Vergangenheit. Manchmal gehts eben nicht alleine, doch AnNa hilft: "Und hast du dich verlaufen / ich bin da / bring dich nach Hause". Dramaturgisch als klassischer Rosenstolz-Song gestaltet, catcht die Nummer dank effektvollem Aufbau, betörenden Harmonien und einer wohldosierten Prise Pathos. Die fröhliche "Überdosis Glück" erfährt eine willkommene Ergänzung mittels blitzsauberer Seeed-Bläsersätze.
"Irgendwo In Berlin" gerät nicht als weitere belanglose Hauptstadt-Beweihräucherung. Hier wandelt AnNa gefühlvoll durch die Nacht, mit stimmigen Piano- und Streicherparts und unwiderstehlicher Melodieführung. "Wir Sind Am Leben" fungiert in manchen Belangen gewiss als persönliche Therapie - für den Hörer erfreulicherweise aber über die komplette Albumlänge ohne zu dick und unglaubwürdig aufgetragene Betroffenheit.
Herz und Seele wollen gestreichelt werden, natürlich, und wie das am Besten geht, davon haben Rosenstolz eine Menge Ahnung. Lange schon hat AnNa nicht mehr so intensiv und mit Power in den Stimmbändern geklungen, wie beispielsweise in der glänzend strukturierten Ballade "Wir Küssen Amok".
Tatsächliche Ausfälle finden sich nicht, allenfalls nicht sonderlich wehtuende Mainstream-Beliebigkeiten wie "E.n.e.r.g.i.e." und "Flugzeug". Der ganz große Meilenstein ist Rosenstolz in der mittlerweile dritten Karrieredekade zwar (noch) nicht gelungen. "Wir Sind Am Leben" erweist sich jedoch als überdurchschnittliches Album, das viele geschätzte Qualitäten der beiden Berliner bewahrt.
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Ein paar schöne Hooks, ansonsten dünne Produktion auf Schlager-Niveau. Meine erste Rsnstlz-Erfahrung und auch meine Letzte. Da hat mir Uhlmann's Werk deutlich besser gefallen.
Uhlmann/Rosenstolz? Ist ja mal ein Vergleich wie EoC/Andrea Berg.
ich hatte gehofft, sie würden langsam zu echter songwriterischer tiefe finden, statt immer nur diesen 'humpe für arme' plus ein paar durchhalteparolen-schmand....och nö.....aber aus deiner sicht sehr treffender,angemessen menschlicher text, artie.
ich bewundere deine geduld mit denen.
Eine sowieso etwas überbewertete Band, die quälen den selben Sound seit 10 Jahren ohne irgendeinen Schritt nach vorne.
Überbewertet würde ich nun nicht sagen, Rosenstolz und ihre Fans haben doch ein Standing wie dereinst die Kelly Family. Sicher nicht ganz zu unrecht, aber wenn man sieht, wie im Vergleich dazu "Wir sind Helden" vom Feuilliton abgefeiert werden...
noch eine deutsche band die niemand brauch. obwohl ich mich fuer schuldig bekannen muss. habe mal den song ich bin ich vor mir hergesungen. die beiden sind schon i-wie sehr merkwuerdig.
Warum hat das absolute Gros der Deutschen zu so einen grauenhaften Geschmack? Solche Poesiealbumsmusik mit Allerweltsweisheiten und dümmlichen Durchhalteparolen kommt bei praktisch jedem gut an. Warum? Weil sie keinen Inhalt hat. Aber wir lieben ja auch Merkel...
Kitsch und Pathos stören mich längst nicht so wie der ständige Sexismus bei vielen deutschen Rap-Acts.

Ei ei ei. Mal wieder so eine Band die polarisiert. Ich bin kein Fan aber ich geb Arthur trotzdem zu grossen teilen Recht was seine Rezi betrifft. Das Album ist ganz ok auch die Single kommt gut und bleibt im Ohr. Soweit zum Sachlichen.
Allerdings ödet es mich regelrecht an dass immer wieder Postings auftauchen in denen der Geschmack des Gros kritisiert wird. Der eigene Geschmack scheint bei einigen der einzig beste zu sein. Die meisten anderen haben ja schliesslich keine Ahnung von Musik und sind ja sooo Mainstream. Das ist alles gequirlte Kacke.
Es ist wie bei einem Buffet. Der eine mag dies der andere eher jenes. Da ruft auch keiner "Wie kannst du den Mist nur essen". Man muss den allgemeinen Geschmack persönlich ja nicht gut finden sollte aber den nötigen Respekt aufbringen es anderen zuzugestehen ihn ok zu finden.
Es ist ja fast schon Gruppenzwang gewisse Bands gut oder schlecht zu finden. Oft wird man angepöbelt weil dem anderen dein Plattenregal nicht passt. Diese Art des Mobbings ist in der Laut Community leider leider gang und gebe.
Es bleibt immer noch ein Unterschied ob man seine Meinung äussert oder sie anderen aufzwingen will. Mehr Toleranz wäre schon angebracht.
Das wollt ich einfach mal los werden...

Oh Mann Swingmaster, wenn ich gewusst hätte, dass meine Sprüche bei der Alice Cooper-Rezi Dich nachts nicht mehr schlafen lassen, hätt' ich vorher die Samthandschuhe angezogen. Und der Vergleich mit dem Büffet hinkt, da sollen doch alle anderen den Mist fressen, dann bleibt für mich mehr vom Guten - und Musik wird ja irgendwie nicht weniger, wenn's mehr Leute kaufen.
Und jemandem, der Miracoli toll findet, dem kann man doch guten Gewissens sein Küchenregal als Mainstream-Bullshit und Geschmacksverirrung unter die Nase reiben.
Ich bin ja kein Rassist aber das wird man ja wohl noch sagen dürfen wo kämen wir denn dahin wenn das jeder so machen würde und denkt eigentlich jemand mal an die Kinder.
@Sancho: Ich glaube der Graf ist nicht mehr wirklich unheilig. And One haben das erkannt und die Tour abgebrochen.
Swingmaster's Kommentar kann ich so unterschreiben.
Mit welcher Selbstverliebtheit manche User hier lediglich den eigenen Musikgeschmack als "gut" bezeichnen grenzt schon an unfreiwillige Komik.
Ich würde meinen Musikgeschmack nie als "gut" bezeichnen. Als "unantastbar" oder "über jeden Zweifel erhaben" vielleicht, aber nie als "gut".
Das würde der Sache nie gerecht. Nie und nimmer.
RS sind klasse, einmalig und jeden cent wert. die rezi von herrn schulz ist sachlich und völlig in ordnung. daumen hoch für rs und herrn schulz.
@stummerzeuge: Also eine derart starke Zuneigung zu bravem, dümmlichen Geseiere, das auch ja nirgendwo Ecken und Kanten, Inhalte oder Ehrlichkeit aufweist, habe ich im Ausland noch nie so erlebt. Das ist auch mit ein Hauptgrund, weswegen es in Deutschland zum Beispiel kein ernsthaftes Gernekino gibt. Die anerkanntesten und beliebtesten Produktionen sind doch solche, die von Produzenten in Auftrag gegebn wurden, vollkommen auf Nummer sicher gehen, ja niemanden verstören dürfen und auf jeden Fall von Mathias Schweighöfer, Til Schweiger oder Moritz Bleibtreu gespielt werden. Äh, wo war ich?
Ja, bei Musik sieht es hier doch ganz ähnlich aus. Gibt es bei einem Rosenstolz-Text etwas zu interpretieren, zu erfassen, zu verarbeiten? Ist musikalisch etwas gewagteres dabei, etwas nicht-beliebiges, etwas magisches? Bei Herbert Grönemeyer? Bei Klee? Bei Lindenberg? Bei Xavier Naidoo?
Klar gibts auch Lady Gaga in den USA oder Chris Norman in GB. Eine derartige Selbstverliebtheit, wenn man eigentlich im größtdenkbaren Tran der Gefälligkeit versinkt, ist mir aber noch nicht untergekommen. Und alle klatschen mit.
@ragism: yeah babe, RAGE....RAGE against the dying of the light!!!
mensch digger, du kommst mir in den letzten wochen so derbe kulturpessimistisch rüber. was ist denn da passiert?
aber eine antwort auf swings kritik ist das ja nicht. ihm ging es um umgangsformen.
zu dir: den spruch mit den ecken und kanten bzw das wort "befindlichkeit" bringst du zuletzt fast immer, um deine verachtung auszudrücken. aber bedenke dabei bitte: es könnte auch mal die falsche stelle sein. ein beispiel: du kitisierst lindenbergs mangel an ecken/kanten. nur: ein unplugged gig ist doch auch etwas wie eine rauschende ballnacht; eine ehrung. da sehe ich bei einem fast 66 jährigen pionier, der f d freiheit der kultur, und gegen rassismus etc schon immer flagge gezeigt hat (noch dazu greifen songs wie vakuum genau jene oberflächlichkeit, die du kritisierst....und zwar seit 1974) auf. maw: dein vorwurf geht manchmal doch ins leere, obwohl du mit den aufgezeigten verbödungsstrukturen der nivellierenden industrie recht hast. da bin zumindest ich ganz bei dir. wenn du jetzt noch einen weni9ger verletzenden weg fändest, den rest der welt aufzuklären, könnte es ja klappen..... 
ich falle jetzt in ein tiefes, tiefes loch und wahrscheinlich stirbt gerade alles, was ich je an ernsthaftigkeit rübergebracht habe (auch wenn es nur ein bisschen war) ABER:
ROSENSTOLZ *oberlehrerhafteposeeinnehm*
hatten anfangs durchaus eine art berechtigung, eine art tiefe vielleicht sogar?
vielleicht nicht für jeden erfassbar, sehr polarisierend.
angefangen haben sie anfang der neunziger, in einem umfeld, in dem grunge zum guten ton gehörte.
da platzten sie in die kleinen clubs der gegend mit einer kunterbunten mischung aus schlager, chanson, pop, rock und klassich versuchtem gesang.
das war anders, unvonfentionell, gab es zu der zeit nicht. es hinterließ verdutzte gesichter.
auf eine komische art und weise hat eine band, die so gegen den zeitgeist geht und ihren eigenen stil hat, in meinen augen, durchaus eine daseinsberechtigung.
NUR *brilleoberlehrerhaftzurechtsetz*
ab ca. 2000 ersetzten sie all dies mehr und mehr durch diesen für sie jetzt bekannten schlagersound. jede ecke und kante wurde weggeschliffen (abgesehen von diesen schrecklichen liedern, die plate selbst sing). sie merkten, dass man damit viel geld verdienen kann und blieben diesem sound bis heute, ohne große variation treu.
und das kreide ich dieser band an. und das nehm ich ihnen übel. und das finde ich viel schlimmer, als wenn sie schon immer so eine fotzologie des deutschen musikschlagers über uns gebracht hätten.
mittlerweile hat diese band keine daseinsberechtigung mehr, ausser die deutsche wirtschaft durch den tausch geld - musik aufrecht zu erhalten. meine fresse, den ihre fans kaufen doch noch cds! und zwar bei real!
Zitat: "Dein_boeser_Anwalt 27. September 2011, 12:55 Uhr
ich hatte gehofft, sie würden langsam zu echter songwriterischer tiefe finden, statt immer nur diesen 'humpe für arme' plus ein paar durchhalteparolen-schmand....och nö.....aber aus deiner sicht sehr treffender,angemessen menschlicher text, artie.
ich bewundere deine geduld mit denen."
Ach, mit Geduld hat das nix zu tun! ;-) Rosenstolz machen halt - wie alle anderen auch - in ihrem jeweiligen, ureigenen Metier mal bessere, mal schlechtere Musik (es findet sich z. B. auch ein Verriss von mir auf dieser Seite).
Das meiste dazu hat der Swingmaster ja schon prima erläutert. Da ist ein gewachsener Background, die haben sich ihren (mittlerweile jahrzehntelangen) Erfolg hart erarbeitet, und ich gönnen JEDEM Künstler, der sich den Arsch aufreißt, dann auch die Möglichkeit, irgendwannein paar Mark zu verdienen. Vorausgesetzt, es finden auch weiterhin gute Songs statt. Natürlich sind Rosenstolz heute nicht mehr so 'ungehobelt' wie noch auf den allerersten Alben. Allerdings finde ich, dass viele der frühen Alben insgesamt nicht unbedingt durchweg sooo stark waren - aber sie hatten immer einzelne, sehr starke Songs dabei. Heute gestaltet sich das ausgewogener. Bin auch nie der Plate-Sing-Fan gewesen, aber sein "Aschenbecher" dudelt bei mir seit dem Wochenende ständig ... und dann dieses "Berlin"-Lied, haaach!
Es gilt, wie immer: man muss auch eine Ader für so einen Unsinn haben. Der eine hat sie dafür oder dafür, bei mir ist da (auch) eine für die beiden Rosenstolze. ;-)
Nachtrag: und so die unantastbare Lichtgestalt, als die Frau Humpe neuerdings läuft, ist sie für mich auch nicht. Aber damals wie heute mitunter durchaus nett. Man darf Geduld mit ihr haben. ;-)
@artie: bin anderer ansicht, verstehe deine sicht a d band aber. zur humpe: lichtgestalt? neee...war nur keine andere da. humpee sound find ich mittlerweile ähnlich penetrant und kreativ so wie timba. das war kein kompliment für rs.
Ja, die Geschmäcker ... davon abgesehen: ein Wetterchen draußen wir gemalt für mit LaFee in die Badeanstalt. Spätfrühling, die Hormone kommen wieder zurück! 
Moment lieber Swingmaster. Das Problem am Mainstream ist eben, dass man von DENEN immer eingetrichtert bekommt was man mögen muss und was nicht (Radio, TV, Charts) nur weil hinter diesen Bands meist grosse Plattenfirmen stehen die sich halt mehr Werbung leisten können. Und der 08/15 Hörer ist dann so bequem und kauft das was er auch kennt. An sich ja noch verkraftbar wenn darunter nicht andere Musikhörer leiden würden für die es immer schwerer wird Clubs, Disco´s oder was auch immer zu finden wo auch mal ihre Musik gespielt wird. Denn die Clubs wollen für viele Besucher sorgen also was spielt man da wohl?
artie, wenn dich lafee (l a f e e???) in verbindung mit einer badeanstalt in irgend einer form animieren sollte, bleib mir bloss mit deinen hormonen weit weg 
und was, wenn mir jetzt eben doch mal was Mainstreamiges gefällt?
Es ist dann eben sehr schwer zu sagen, ob es jetzt MIR gefällt, oder ob ich nur vorgebettelt bekomme, das es mir zu gefallen hat. Jedes mal aufs neue eine kleine Herausforderung. Aber es wäre sehr schade, wenn man kategorisch "alles aus dem radio" streicht (hab ich lang gemacht). Man sollte auch dem Zeug wenigstens mal ne Chance geben.
Ein Beispiel, das eine Lied da von Rihanna ... Rude Boy glaub heissts. Ich find das ganz lässig, hat irgendwie was, weiss nicht. Ich würd mir jetzt nie ne CD von der kaufen, weil mir für alles andere das Geld zu schade wär, aber dieses eine Lied find ich wiederum gut, Mainstream hin oder her.
Quintessenz, hört auf musik in Metal (wo ich Black / Death eh nie auseinander halten kann, bzw. die Definition) Hip Hop, Techno, Schlager, Mainstream, Grunge, Wasweissich ein zu teilen. das ist Blödsinn. Viele Bands spielen eh nicht "nur Prog Rock" da liest man dann so schwachmatensätze wie "eine Progrockband mit indie-black-metal vikingereinflüssen und Violine" bla!
Musik ist Musik als Kunst und lässt sich nunmal nicht Kategorisieren, höchstens in "mag ich" und "mag ich nich" 
@sancho und haga: ihr könnt inhaltlich 100 mal recht haben.
wer will sich schon von barbaren belehren lassen?
ihr bzw du meinst also, wenn ich dich recht verstehe, deine berechtigte wut (wutbürger?
) auf die unterhaltungsindustrie (rattenfänger?) rechtfertige es, den - aus deiner sicht manipulierten opfern wie swing - den gebotenen zwischenmenschlichen respekt gegenüber dem anders denkenden im meinungsaustausch zu versagen? das wäre ja nun wirklich unkultiviert. so kann man nicht diskutieren.
und haga, das verhöhnen des beschwerdeführers als whimp ist - so sehr ich deinen spröden charme liebe - ja nun auch nix, was uns hier weiter bringt. das kenne ich nur von asis an berliner haltestellen. es ist doch sonst auch nicht deine art.
wir sollten mehr dahin kommen, hier so miteinander zu reden, wie im persönlichen gespräch. man hat ja evtl mehrere avatare aber nur ein leben; auch der swing.
Hör doch mal auf mit diesem Wubürger quatsch. Das war ein seltendämliches unreflektiertes Statement von Lautschock. Wenn er mich nicht leiden kann, dann kann er das doch auch so sagen ohne sich mit solchen Begriffen wichtig zu machen.
Zurück zum Thema: Meine Erläuterung galt nur für mich persönlich. Ich schreibe niemandem vor was er zu hören hat und genauso will ich es niemanden vorschreiben. Nur ich find es scheisse mir immer wieder von Leuten anhören zu müssen "Das will doch eh keiner hören" obwohl Verkaufszahlen von CD´s und Konzerttickets das Gegenteil behaupten.
Anwalt hab ich dir irgendwas getan oder dich persönlich beleidigt denn ich habe mehr und mehr das Gefühl dass du mir alleine schon deshalb widersprichst weil ich es war der es geschrieben hat. Oder du deutest meine Aussagen extra falsch und versuchst mir einen Strick zu drehen. Wie gesagt, ist so ein Gefühl.
@CafPow: Du bist nciht der einzige. Wenn mir ein Lied gefällt (wie zum Beispiel "New Age" obwohl das auch schon wieder totgespielt wurde) dann steh ich dazu. Ich liebe einfach Musik und bin froh dass ich mir meine differenzierte Meinung darüber bilden kann.
du hast mir nichts getan.
schade, dass du dich lediglich angegriffen fühlst und nicht bemerkst, dass dieser appell auch ein allgemeiner ist.
1. hinter wutbürger ist ein
. solche zwischentöne gönne ich nur leuten, die ich mag, ernst nehme und deshalb kritisiere. ich dachte, das hätten wir klar.
2. es geht ersichtlich nicht immer um mich, nur weil meine kollegen es verständlicherweise schon längst aufgegebnen haben, von unserem laden einen eigentlich selbstverständlichen zivilisierten minimalkonsens zu erwarten. und da bieten manche hier eben mehr angriffsfläche als andere.
3.wenn hier jemnand (egal ob swing) seiner irritation darüber luft macht, dass man - egal welches thema - einfach nur abgebürstet wird, weil die kommunikation zwischen den leuten gar nicht funktioniert, dasnn darf man das als offizieller teil dieser seite ansprechen.
ansonsten empfehle ich die nochmalige lektüre meines postings. dann gäbe es allgemein weniger stress. für alle. so einfach wäre das wirklich.
nur ein wenig mehr erklären statt koffern und alles wird gut.


@Anwalt: Ja, ich rege mich mittlerweile wohl echt ein wenig zu sehr auf. Jedes weitere "Keinohrhasen/Männerherzen"-Plakat, jede Rosenstolz-Veröffentlichung bringt mich ein wenig mehr auf die Palme. Wenn aber dann noch Millionen von Menschen in den großen Ringelrein der deutschen Promiszene mit einstimmen, dann krieg ich wirklich zuviel.
Ich persönlich empfinde es eben widerlich, wenn sich Promis gegenseitig auf die Schultern klopfen und behaupten, sie hätten sich ja so lieb, um auch ja jedem zu gefallen. Dazu läuft dann eben ein Rosenstolz-Soundtrack oder ein "Geboren um zu leben".
In Sachen Lindenberg wars ja klar, daß es ein Unplugged-Auftritt werden sollte. MTV unplugged ist ja auch ein Thema für sich, aber nicht alle Künstler haben daraus einen beliebig-braven Auftritt für den sonntäglichen Fünfuhrtee gemacht. Und wenn dann der Sohnemann ins Zimmer kommt, kann man ihm zeigen, daß der unheimlich coole Jan Delay ja auch mit dabei ist und er sich mal dazusetzen kann. Oh je, jetzt bin ich schon wieder ganz woanders.
Jedenfalls wird eben diese tranige Befindlichkeitssauce (ich hab noch kein besseres Wort als "Befindlichkeit" gefunden
) und Selbstgefälligkeit in der Öffentlichkeit nicht im geringsten relativiert oder abgestraft. In der öffentlichen Wahrnehmung kommt diese Verlogenheit noch immer viel zu gut weg. Es braucht eben auch Menschen, die was dagegen sagen.
Aber klar hast Du recht, daß ich mich nicht so sehr aufregen sollte. Mein Nickname hat übrigens nichts mit RAGE zu tun, sondern ist ein Phantasiewort aus einem der schwächere Lennon-Songs (Give Peace A Chance).
@ragism: ich weiß, mein zitat mit dem "rage against the dying of the light" sollte dich auch mit dylan thomas aufwerten und nicht mit RAGE abwerten. 
wie gesagt: die richtung teile ich. deine leidenschaft auch.
nur ist es einfach gesünder, wenn die "guten" nicht alle vorzeitig am infarkt sterben oder sich als hysrteriker unmöglich machen.dadurch wird der kulturell positive einfluss ja nicht gerade größer

) und Selbstgefälligkeit in der Öffentlichkeit nicht im geringsten relativiert oder abgestraft. In der öffentlichen Wahrnehmung kommt diese Verlogenheit noch immer viel zu gut weg. Es braucht eben auch Menschen, die was dagegen sagen.@all: ich wäre sehr angetan, wenn sich an dieser stelle in erster linie diejenigen äußern würden, die wie herr schulz auch, sich ausgedehnter und intensiver mit dem rs-werk insgesamt beschäftigt hätten. lenny kravitz wird auch bei real ge-/ verkauft, was ist das bitteschön für ein un-argument...
Ich brauch keinen Schutz...
Ich finds allerdings schon befremdend das du dich so vehement auf mich einzuschiessen versuchst und dann auch noch auf so eine plumpe und deplazierte Art - nicht dass mich das verletzen würde- ich kapier nur nicht was du von mir willst.
Vielleicht muss man dir mal erklären das das laut Forum genau dazu da ist Platten jedes Genres besprechen zu dürfen ob das jetzt Lady Gaga ist oder Metallica oder eben Alice Cooper.
Es ist in diesem Forum auch erlaubt den Künstler persönlich zu loben oder aber zu kritisieren.
Es ist eine Tatsache dass die Saturn-Werbung dem Image von Cooper einen Tritt in den Hintern verpasst hat. Dazu brauch man kein Experte zu sein. Auch handelt es sich bei der Aussage einfach nur um eine Meinung.
Ich wiederhole gerne nochmals das ich deine Hexenjagd sehr befremdend finde und dir sehr dankbar wäre dieses gebashe endlich bleiben zu lassen.
Den Kommentar den ich geschrieben habe beruht auf jahrelangen Beobachtungen hier im Laut Forum und hat ganz sicher nicht mit deiner unreifen und eigentlich auch schon fast lächerlichen Tirade im Cooper Threat zu tun. Leider scheinst du dich aber so wichtig zu fühlen dies anzunehmen.
Die Anspielung von Ulf von wegen der Assis an Berliner Haltestellen ist gar nicht so aus der Luft gegriffen ...
Was? Wie? Einschießen? Hexenjagd? Ich frag' mich ernsthaft, wer von uns beiden sich wohl irgendwie für zu wichtig hält, mein Lieber.
Und wenn Du das "Forum" (oder was davon übrig ist) schon "seit Jahren beobachtest", dann verstehe ich das Geheule über die bösen, bösen, intoleranten User schon zweimal nicht - das war doch noch nie anders und seit jeher sind nur die geblieben, die damit klar kommen.
Aber, obwohl... wenn ich darüber nachdenke: Eigentlich stimmt das gar nicht mehr. Hier ist es ja schon lange nicht mehr so. Sämtliche Kanten und Ecken, vor allem aber der von mir einst hoch geschätzte bösartige (und dennoch zum großen Teil intelligente) Humor existiert hier ja seit dem Exodus längst nicht mehr, stattdessen schwelgt die verbliebene Userschaft in selbstverliebter Phrasendrescherei und gegenseitigem Bauchgepinsel. Kein Wunder, dass ich mit meinem "oldschool-laut-style" hier inzwischen negativ auffalle.
Naja, was soll's. Feiert euch mal schön weiter.
Ach, solange man sich über einen Rosenstolz-Release hinweg noch so herrlich off-topic und emotional überladen ins Wortgefecht stürzen und schließlich zu fraglichen Reflexionen über sich selbst versus die laut-community gelangen kann, ist glaube ich noch alles relativ beim alten auf Deutschlands meist besuchtester Musikplattform.
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