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Rechtzeitig vor seiner Teilnahme am Eurovision Song Contest 2012 veröffentlicht Roman Lob sein Debütalbum "Changes" und versucht damit den Sprung in die Charts, bevor es in Baku ernst wird. Den Anfang machen zwei eher schwächelnde Tracks. "Call Out The Sun" und "Dream On" langweilen mit gängigem Gitarrengeschrubbel und wenig ausdrucksstarkem Gesang des jungen Rheinländers.
Ohne großen Einfallsreichtum bewegt sich die Scheibe auf ihren Höhepunkt zu. "Standing Still", der Song zum Eurovision Song Contest. Man muss zugeben, Jamie Cullum hat hier ganze Arbeit geleistet. Roman Lobs Stimme passt zu dem eher sanft klimpernden Klavier und der bewusst eingesetzten dramatischen Pause. Der Moment, an dem man glaubt, das Lied sei jetzt einfach so zu Ende, birgt die Überraschung, die auch während des Songcontests einen bleibenden Eindruck hinterlassen soll.
Wie erwartet fällt das musikalische Niveau bereits im nächsten Lied. Das an den Ex-American-Idol Teilnehmer Chris Daughtry erinnernde "Alone" ist mit nur wenig Hingabe dargeboten. Dem folgen noch ein paar weitere Songs, die zwar an Abwechslungsreichtum schwer zu überbieten sind, jedoch kein klares musikalisches Profil des jungen Sängers formen. "Flying" zum Beispiel will wohl vergessen machen, dass Roman einst der Sänger diverser Metal- und Alternative-Bands war.
Dass er aber zumindest eindeutig für Balladen geschaffen ist, beweist nicht nur sein ESC-Teilnehmer-Song, sondern auch das aus seiner eigenen Feder stammende "Day By Day". Dieses Lied stand neben "Standing Still" zur Wahl für den Contest. Jamie Cullums Hit gewann dann aber die Gunst des Publikums.
"Changes" ist für Roman Lobs im Voraus hochgelobte musikalische Ambitionen zu hupfdohlig und uneinheitlich geraten. Seine leicht rauchige, angenehme Stimme kommt bei den ganzen Stilwechseln viel zu wenig zur Geltung. Offensichtlich ist Roman Lob der geborene Balladensänger, das wirft aber erst recht die Frage auf, warum man die grobe Richtung von "Standing Still", "Day By Day" oder "Revolution" nicht einhalten wollte und den jungen Mann nicht einfach mal vor sein Klavier gesetzt hat. Denn so würden diese Knopfaugen vvielleicht auch halten, was sie versprechen.
JAWOHL! Schlagzeuger der legendären Death MEtal Band Painful Poison. 
Also sein Spiel war immer sehr tight und an der DB hatte er es drauf. Singen kann er aber ich finde es sehr schade, dass er seine Vergangenheit so verleugnet und zuletzt mit dem Bandfeind zusammen Mucke machte.
"Wie erwartet fällt das musikalische Niveau bereits im nächsten Lied."
Wieso hätte man das Erwarten sollen? Weil es von 'nem Castingsieger kommt?
Ich finde das Album dafür, dass es von 'nem Castingsieger kommt eigentlich recht angenehm. Jedenfalls gäbe es bei ihm das Potential in den nächsten Jahren noch bessere Alben herauszubringen.
"...sondern auch das aus seiner eigenen Feder stammende "Day By Day". Dieses Lied stand neben "Standing Still" zur Wahl für den Contest. Jamie Cullums Hit gewann dann aber die Gunst des Publikums."
Das ist einfach mal völiig falsch ô_O Es standen "Alone" und "Conflicted" zur Auswahl, vielleicht sollte man sich mal besser informieren. Aber das Album ist schon ne herbe Enttäuschung, vorallem nachdem der werte Thomas D. meinte, dass man ein qualitativ hochwertiges Album mit dem Gewinner machen würde statt den üblichen 0815-Casting-Mist. Tja der ist es letzendlich geworden, einfach nur peinleich. Man hätte aber meiner Meinung nach "Conflicted" hervorheben müssen, das ist ein echtes Highlight, einfach ein toller und mitreißender Popsong!
Ach Leute er soll doch lediglich den Eurovision Contest gewinnen und wenn nicht hat er wenigstens die Einnahmen vom Album.
Hab ihn gerade bei Schlag den Raab gehört, klingt für mich nach einer Light-Version von Isaac Slade (The Fray).
fand ich ihn und seine stimme bei "unser star für baku" grad bei seinem ersten auftritt live noch unfassbar einnehmend, was ja dann auch diese standing ovations ausgelöst hat, muss ich inzwischen sagen, dass ich seine charmy-smily-wdr2-popsong stimme mir die nackenhaare aufstellt.
und dazu dann noch diese poppi-flocki melodien, ich würds nie aushalten.
und mal ganz ernst, jamie cullum scheint nicht wirklich talentiert zu sein, wenn er bei "standing still" "ganze arbeit" geleistet hat, bei dem refrain leide ich seit beginn an qualen und oh die dramatische pause und dann nochmal höher weiter, ganz toll...
nee nee das geht einfach alles gar nicht, mir tut das weh...
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