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Wilco, Fleet Foxes, Archive, The Notwist und Anna Calvi waren die Highlights bei dem Indie-Festival am Weissenhäuser Strand.
Weissenhäuser Strand (laut) - Zu einem perfekten Novemberwochenende gehören nicht nur Kamin und Kerzenlicht – das bewiesen rund 4.000 Freunde von Indie, Folk und Singer/Songwriter-Musik beim ausverkauften dritten Rolling Stone Weekender im Ferienpark Weissenhäuser Strand. 27 Bands und Solokünstler sorgten für ein Highlight nach dem anderen, darunter Größen wie Wilco, Cake, Archive, The Notwist und die großartigen Elbow inklusive Streicher-Sektion.
Und auch die Musik in den kleineren Venues wie die der divenhaften Anna Calvi oder dem australischen Seasick-Steve-"Ersatz" All Mankind begeisterten nicht nur die eingefleischten Fans der jeweiligen Künstler. Die Besucher des Indoor-Festivals standen vor dem fabelhaften Timetable wie vor einer prall gefüllten Schachtel Pralinen und hatten die Qual der Wahl.

Dorny heizt die Menge an.

Frontmann Rich Beeston mal verträumt ...

... mal im Multitask-Modus.

Wir brauchen Bass!

Kate Cooper fetzt mit packendem Gitarren-Pop.

Verbarg sich meist im Dunkeln: Drummer Damon Cox.

Schüchtern tritt Anna ins Rampenlicht ...

... um sofort zur Rampensau zu werden.

Musik wie ein reißender Strom: Anna Calvi.

Songs für einen Tarantino-Film.

Kleine Frau mit großer Stimme.

Archive-Sänger Pollard Berrier in seinem Element.

"Why are you so scared?"

Ein musikalisches Fest: Archive.

Großartige Musik in dunkler Atmosphäre.

Paulo Baldi wartet auf seinen Einsatz.

Natürlich nie ohne Trompete: Cake.

Cake: Die Vereinigung von Funk, Pop, Jazz, Rap und Country.

Warm angezogen für den Norden: John McCrea.

No more O. C. California: Death Cab for Cutie.

Death Cab heizen dem Zelt ein.

Eine Perfomance vom Feinsten.

Ben Gibbard, der All-Time Quarterback!

Eine umwerfende Aura: Elbow-Frontmann Guy Garvey.

Das Set stimmt.

Mark Potter in zauberhafter Stimmung.

Dieser Stimme kann man sich kaum entziehen.

Elbows zarte Bögen.

Richard Jupp hinter Glas für bessere Akustik.

"C'mon, say it! Love!"

Psychedelischer Synthie-Pop: Fleet Foxes.

Wie eine Kombo aus den 70er Jahren.

Konzentration bei allen Langhaarigen on stage.

Querflöte mal anders: Als festes Element der Fleet Foxes.

Kein Chinese mit dem Kontrabass.

Einnehmende Aura: Daniel Lorca von Nada Surf

I like what you say: Nada Surf.

Ira Elliot hat defitiv Spaß beim RSW ...

... genau wie der Rest der Truppe.


Martin Gretschmann an der "Console".

Markus Acher mit kryptisch-sehnsuchtsvoller Lyrik.

Musik aus Weilheim: The Notwist.

Minimale Beleuchtung, maximaler Sound.

Ein Muss für The Notwist: Elektronische Elemente.

Ein Meister des Zupfens: Tweedy

Wilco – a ghost is born.

Glenn Kotche liefert den Wums für Wilco.

Alles noch richtig gestimmt?

Eine gewisse Ähnlichkeit ist nicht zu leugnen.
Viele Musikjunkies machten aus der bittersüßen Not jedoch eine Tugend und ließen sich zwischen den Venues hin und her treiben. Beim Festival der kurzen Wege bot schließlich der überwiegende Teil der Auftritte in voller Konzertlänge die Möglichkeit, mehrere von ihnen unmittelbar nacheinander zu erleben.
Wer eine ganz besondere, familiäre Atmosphäre sucht, die man selbst auf den großen Sommer-Festivals nicht überall findet, ist beim Rolling Stone Weekender genau richtig. Oder um es in den Worten von Elbow-Sänger Guy Garvey zu sagen: "It seems that I already met all of you this afternoon, when I was strolling around."
Von Nici Beckendorf
Die Fleet Foxes finde ich nicht schlecht, ist eine sehr entspannte, fast schon meditative Mucke aber mein Problem ist dass ich Indiefans am liebsten mit Steinen bewerfen würde und mich deshalb besser von solchen Festivals fernhalte.
"Auf dem Festival der kurzen Wege" und der alten Säcke....
Und das mit Baujahr '70 sagen zu müssen - was den Altersdurchschnitt noch mal amtlich gesenkt hat - ist schon traurig - ähnlich traurig war dann nämlich auch die Begeisterungsfähigkeit/Dynamik des Publikums.....zzzzzz......zzzzzz....zzzzzzz
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