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Tim Moore, der britische Autor des Buchs "Null Punkte - Ein bisschen Scheitern beim Eurovison Song Contest", prophezeit dem deutschen Kandidaten Roger Cicero Null Punkte im Finale in Helsinki.
Bielefeld (bb) - Den deutschen Vorentscheid hat er gewonnen, aber in Europa ist Roger Cicero noch ein unbeschriebenes Blatt. Und das wird auch so bleiben, glaubt man den Worten von Tim Moore. Der eigentlich für humoristische Reiseliteratur bekannte, britische Autor veröffentlichte vor kurzem "Null Punkte - Ein bisschen Scheitern beim Eurovison Song Contest". In diesem Buch beleuchtet er die Schicksale jener 14 Kandidaten, welche in der Geschichte des Songcontest bisher mit Null Punkten nach Hause gehen mussten. Ein solch desaströses Abschneiden prognostiziert er nun auch Roger Cicero beim diesjährigen Eurovison Song Contest in Helsinki.
Über seinen deutschen Verlag Covadonga ließ Moore verlauten, dass der Beitrag dazu geeignet sei, "Fernsehzuschauer in ganz Europa vorsätzlich zu befremden und zu verärgern." Ein weiterer großer Nachteil für Cicero sei die deutsche Sprache, die sich seit Nicoles Grand-Prix-Teilnahme 1982 als "Besorgnis erregend unpopulär" erwiesen habe.
Da sind die Schweizer schon klüger und schicken einen englischsprachigen Beitrag ins Rennen. Damit sind bekanntlich große Bevölkerungsteile unzufrieden. DJ Bobo, der mit seinem Song "Vampires Are Alive" aufgrund des vermeintlich diabolischen Textes in der Kritik steht, äußerte sich nun in der Schweizer Illustrierten. Die Petition mit fast 50.000 Stimmen, gesammelt von der konservativen Eidgenössich- Demokratischen Union, verglich er mit einer Hexenjagd und bemerkte, dass die Schweiz für dieses rückständige Verhalten im Ausland ausgelacht werde. Die Hetze gegen sein Werk und seine Person habe ihn "wahnsinnig frustriert", so der Schweizer Pop-Sänger.
Aber gleich sympathisch wie immer ist er ja, muss man ihm lassen.








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