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Der Stachel des ausgebliebenen Erfolgs von Robbies letztem Album "Rudebox" sitzt tief. "Reality Killed The Video Star" hat einiges gut zu machen. Auf dem Produzentenstuhl saß somit Trevor Horn. Als Mitglied der Buggles landete Horn vor 30 Jahren den Hit "Video Killed The Radio Star", auf den der Albumtitel Bezug nimmt. Robbie selbst bezeichnet den Erfolg des Albums als entscheidend für seine musikalische Zukunft.
Die erste Singleauskopplung "Bodies" klang da vielversprechend und präsentierte sich kraftvoll mit einprägsamer Melodie sowie stimmungsvollem Refrain. Thematisch greift der Song gesellschaftliche Schönheitsideale und den damit verbundenen Kampf mit dem eigenen Körper auf. Ein Thema, das anscheinend auch den stets mit seinem Gewicht hadernden Robbie nicht verschont hat. Die Zeile "God save me rejection from my reflection, I want perfection" ist sicherlich aussagekräftig genug.
Doch nicht nur "Bodies" lässt hinter die Fassade des Sängers blicken. "Starstruck", das ebenso von George Michael stammen könnte, beschäftigt sich mit dem Streben nach Ruhm und Anerkennung. Robbie hingegen scheint sich nach einem normalen Leben zu sehnen: "I've got no problem with the physical, minimal real life." Wenn daran mal nicht die derzeit in jedem Robbie-Bericht auftauchende, neue Freundin mitschuldig ist ...
Im eröffnenden "Morning Sun" setzt er sich mit seinen negativen Fantasien der letzten Jahre auseinander. Angst vor der Zukunft und Selbstzweifel beschäftigten den Star lange Zeit. Die positive Stimmung, die der Song verbreitet, lässt jedoch hoffen, dass Robbie seinen selbstzerstörerischen Charakter nun endlich unter Kontrolle bekommt.
Auch die erneute Zusammenarbeit mit Guy Chambers ist ein Schritt in die richtige Richtung. Der Komponist und Produzent war für den Erfolg von Williams' ersten fünf Alben verantwortlich und schrieb nun am märchenhaft anmutenden Song "Blasphemy" mit.
Wirklich negativ fällt eigentlich nur "Do You Mind" aus, das zunächst rockig startet, dann aber den Drive verliert, während uns Robbie eine nicht enden wollende "Uhh-Uhh, Ahh-Ahh!"-Kassette ins Ohr drückt. Das darauf folgende "Last Days Of Disco", das stellenweise an Depeche Mode oder gar an die gelegentlich von Horn betreuten Pet Shop Boys erinnert, tut den Ohren wieder gut.
Zusammen mit "Difficult For Weirdos" sind beide Tracks als Hymnen an die elektronischen 80er anzusehen und lockern die Tracklist ordentlich auf. Das kurz geratene "Somewhere" hingegen hätte man auch auf "Swing When You're Winning" antreffen können. Der Sound der neuen Songs ist insgesamt nicht neu, deckt aber im Paket eine schöne stilistische Bandbreite ab. Mal poppig, mal rockig, vor allem aber balladesk.
Man könnte fast meinen, Robbie möchte es dieses Mal jedem recht machen. Und obwohl die bunte Mischung irgendwie zusammen passt: Wohin Robbie damit im Endeffekt will, wird nicht so ganz klar. Irgendwie fehlt dem Album die klare Richtung. Nach dem Schreck, den uns sein "Rudebox"-Experiment vesetzte, ist man allerdings froh, wieder vertraute Melodien aus dem Munde des Herrn Williams zu hören.
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Der erste Gedanke, der mir nach dem Lesen der Review durch den Kopf schoss, war: «Diese Review hat eine Frau geschrieben!» Und tatsächlich, so war es. Eine laut.de-Männerkritik wäre sicher kritischer und differenzierter ausgefallen - was nicht heissen muss, dass es nicht auch 3/5 hätte geben können.
Ich find den Kerl irgendwie sympatisch, seine Musik nicht immer. Swing when you are winning war irgendwie richtig geil und Rudebox wie von allen richtigerweise erkannt ganz großer Scheissdreck.
Mal sehn ob Ich mir das Ding kaufen werde, aber denke mal übers Radio bekommen wir das Album jetzt ja bestimmt über ein Jahr lang gestreckt sowieso auf die Ohren.
Ich bin raus...
Irgendwie sehr oberflächlich die Kritik
naja... Ich stimme mit den wenigen worten trotzdem überein! Das Album macht meiner meinung nach NUR eine sache falsch und das ist Do you mind! Ansonsten ist es ein ruhiges poppiges, schönes, zum teil wirklich grandios instrumentiertes album!
Aber nur weil Robbie zum Teil oberflächlich anmutenden "throw- away"- Pop macht, sich oft in Selbstzitaten und pseudo- Kunstwerken verliert, hat seine Musik genauso einen tieferen Einblick verdient!
Es kommt mir vor als wäre es dieser Tage schwer ein review zu finden in dem es NICHT hauptsächlich um sein COMEBACK, AYDA FIELD oder seine GRAUEN HAARE geht! Aber das hat er sich auch selbst zu verdanken... Ich denke es würde ihm gut tun, sich langsam mal von einer etwas seriöseren seite zu zeigen!
Ein paar wunderschöne songs und ein paar filler! Robbie halt 
"Auch die erneute Zusammenarbeit mit Guy Chambers ist ein Schritt in die richtige Richtung."
Das *wäre* ein Schritt in die richtige Richtung! Leider ist das betreffende Lied ("Blasphemy") ein alter Song aus Escapology-Zeiten, der hier nur erstmals verwurstet wird.
Der Bruch mit Guy Cambers war IMHO der größte Fehler von RW.
"Der Bruch mit Guy Cambers war IMHO der größte Fehler von RW."
Das kann ich so unterschreiben.
Mehr brauch man auch eigentlich nicht sagen denn seit dem ist er uninteressant, ok das war er für mich zwar schon immer aber ich meine auch generell.
Als Robbie noch rockige Sachen gemacht hat ((bis Escapology") war er wirklich gut DIe "Intensive Care" war schon sehr seicht - aber die hier ist mehr als seicht. Ein "shalala" hier alles zugepflastert mit Streichern dort - nee das ist nicht mehr meine Welt. Da hat Howard Carpendale mehr Power. Schlager - Pop der glattgebügelsten Art. Sehr lau!
rudebox is das einzige album, was ich von robbie williams hab.
und ich finde es nich scheisse.
man muss bei all der plastik grütze nem künstler doch ma hoch anrechnen, wenn er sich von der maske befreit und das macht, was ihn glücklich macht.
wenn das qualitativ scheisse is, darf man das schon sagen,...aber ich finde es einfach schwierig dem pop business einerseits ständig künstlichkeit und unauthenzität vorzuwerfen und wenn dann mal einer macht, was er will, was vllt nich so hymnenhaft eingängig, poppig perfekt is, wie das, was er davor gemacht hat, wird auf ihm herum gehackt.
dass es rechtens is, wenn die qualität einfach nich da is, is schon ok.
dennoch finde ich es schizophren, das is, wie wenn jmd antidepressiva absetzen soll, damit es ihm besser geht und alle sagen "alter so können wir dich ja gar nich leiden, geh ma wieder auf droge"...
uuund dann, als er sich vom erfolgsdruck hat weichklopfen lassen und wieder die alte perfekte pop grütze macht, wirft man ihm in der review vor, er hätte keinen einheitlichen stil und würde es somit jedem recht machen wollen 
kann der mann überhaupt was richtig machen?! 
LEAVE ROBBIE ALONE 

p.s. she's madonna is ne hymne !!
Ich finde Robbie Williams einfach nur klasse. Der Typ zieht sein Ding durch und hat es immer verstanden uns zu unterhalten sei es im Guten wie im Schlechten. Und macht das nicht einen Popstar aus? Zu dem hat er mit Angel, Millenium, Rock DJ und Feel auch richtig grosse Hits rausgebracht die heute immernoch begeistern.
"Bodies" ist definitiv einer meiner Lieblingssongs des Jahres.
Das groovt einfach von vorne bis hinten. Fucking great!
Ich hab' mal in die Platte reingehört.
Das ist schon bombastisch produziert (natürlich Trevor Horn). Es sind schon ein paar gute Songs dabei, aber kaufen würd' ich's mir jetzt nicht.
Aber generell hat's Mr. Williams schon drauf. Ein guter Songwriter und Entertainer. Leider ab und zu doch ein besserer Entertainer als Sänger, wenn man mal ehrlich ist.
Die Review passt. Sehr vielfältiges und vor allem ein sehr orchestralisches Album.

Ich hatte ja schon das Schlimmste befürchtet, nachdem ich "Bodies" gehört hatte, und da gab es nur zwei Möglichkeiten: Entweder sind alle anderen Lieder genauso schlecht wie dieses, oder es handelt sich nur um einen Ausreißer, und der Rest ist wieder gut. Gott sei Dank ist letzteres eingetreten, und ich höre RKTVS eben so, dass alle Tracks außer "Bodies" gespielt werden. So bleibt es eine eingängige, typische RW-Platte. 8/10.
Trotzdem klasse Album. "You Know Me", "Last Days Of Disco", "Starstruck" und vor allem "Blasphemy" sind sogar ganz großes Entertainment.

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