- Top 100
- Redaktionsempfehlungen
- Zuletzt gehört
Format
Playlist
Aktuelle Sendung
SeitHomepage:
Öha, Vorsicht ist geboten. Wie oft haben sich Musiker ins eigene Knie geschossen, indem sie ihre neue Scheibe in direkte Verbindung mit ihrem stärksten Album gesetzt haben und die damit ins Enorme gesteigerten Erwartungen nicht erfüllen konnten? Eigentlich jedes Mal, und der gute Zombie Rob macht da auch keine Ausnahme.
Dabei muss man dem Zottelmeister durchaus zugestehen, sich mit "Hellbilly Deluxe 2" mehr als nur achtbar aus der Affäre zu ziehen, die er mit den furzlangweiligen "Educated Horses" begonnen hat. Das neue Album ist deutlich besser, kommt aber an "Hellbilly Deluxe", das eigentlich ein einziger Killer war, natürlich nicht ran. Das müsste dem Meister selber aber auch klar sein. Um so weniger verständlich, dass er sich mit der Namenswahl solch einen Druck macht. Dabei ist er mit der Scheibe zumindest wieder auf dem richtigen Weg.
In Sachen Tempo scheint sich Robbie nicht mehr austoben zu wollen, dafür hat er zumindest wieder ein paar Grooves am Start, die jeden Nacken wie Stück trockenes Holz brechen. "Sick Bubble-Gum" hat einen genialen White Zombie-Charme, "Mars Needs Woman" lässt nach dem westernlastigen Einstieg einmal mehr höllische Grooves in die Muskulatur fließen und das Slidegitarren-Blueslick von "Werewolf, Baby" ist ja mal nur noch geil.
Mit dem schnoddrigen "What" und dem astreinen "Dream Factory" lässt sich sogar noch ein wenig zügiger mit den Hüften kreisen. 'Music to shag by' würde ich dazu sagen. Samples und Filmzitate sind wieder da, wo sie hingehören, und der Wahnsinn reitet wieder im gestreckten Galopp. Das spookige Riff von "Burn" verlässt den Gehörgang jedenfalls nicht mehr so schnell. Dass im Mittelteil kurz Aerosmith zitiert werden, ist ebenfalls ne coole Sache.
Allein schon ein Titel wie "Werewolf Women Of The SS" ist der Brüller. Dem Track dann noch einen Surf-Image zu verpassen, ist schon nahezu genial! Selbst die symphonischen Streicher in "The Man Who Laughs" sind nicht kitschig, sondern bringen den Track tatsächlich voran.
"Hellbilly Deluxe 2" braucht durchaus ein paar Anläufe, ehe die Nummern zünden, doch dann ist das alte Feeling wieder da. Selbst Zweifler wie ich, die es kaum mehr für möglich gehalten hätten, müssen zugeben: Rob Zombie's back from hell and he's here to kick some ass!
| Shop | Titel | Info | Preis | Porto | Gesamt |
|---|---|---|---|---|---|
![]() |
Rob Zombie - Hellbilly Deluxe2 | Infos (Lieferzeit/Service) | €16,99 | €3,95 | €20,94 |
![]() |
Rob Zombie - Hellbilly Deluxe2 | Infos (Lieferzeit/Service) | €18,99 | €3,95 | €22,94 |
![]() |
Rob Zombie - Hellbilly Deluxe 2 [Cln] | Infos (Lieferzeit/Service) | €25,99 | €0,00 | €25,99 |
"Allein schon ein Titel wie "Werewolf Women Of The SS" ist der Brüller. Dem Track dann noch einen Surf-Image zu verpassen, ist schon nahezu genial!"
Ich denke das passt schon. Filmfan Rob Zombie hat sich für den Song vermutlich von "Ilsa,she-wolf of the SS" und "Surf Nazis must die" inspirieren gelassen. Zumindest ersterer ist menschenverachtender Filmmüll.
rob zombie war auch immer eines meiner guilty pleassures. da freu ich mich schon auf ein neues album.
Oh man diese Kritik hat mcih verwirrt. Einerseits wird gesagt er macht es wieder besser aber dann wirds wieder runter gehandelt nur wegen dem Albumtitel. Ich will jetzt nur wissen ob Rob Zombie nach Educated Horses mit diesem Album das geschafft hat was Tarantino nach Death Proof mit Inglorious Basterds geschafft hat (ich hoffe der Vergleich kam an)^^

Dass ist doch mal ne Aussage, danke. Aber noch einmal brauch ich deine Hilfe:
Du meinst er würde diesmal mit dem Tempo sparen. Bei Rob würde ich Deadgirl Superstar als schnell bezeichnen. Während ja Dragula oder Demonnoid Pheanomenon noch eher groovend sind. Oder noch langsamer?

ilsa war mir nach den ersten beiden szenen zu blöd. aber trotzdem respekt an alle, die ilsa vor dem fake-trailer kannten. so gut wär ich auch gern in trash bewandert. natürlich ist er davon inspiriert.
ich glaube mal gelesen zu haben, dass der trailer von rob zombie gedreht wurde. zumindest spielt seine frau (oder freundin?) cheri moon zombie in dem trailer die "hauptrolle".
und death proof war zumindest weniger wirr als rodriguez' film von dem double feature.
ach ja, hellbilly deluxe 2. freu!
"...aaaaand nicolas cage as dr. fu man chu"!
http://www.youtube.com/watch?v=5_d_oGmFm5E
"Werewolf Women of the SS" ist ein Fake-Trailer für "Grindhouse" gewesen, der von Rob Zombie selbst gedreht wurde.
Darauf hab ich (unter anderem) gewartet. Um ehrlich zu sein, hab ich eher mit 3 Punkten gerechnet, da der gute Herr Zombie ein wenig in die Jahre gekommen ist. Aber 4 Punkte sind natürlich umso besser. Das Album groovt und John 5 hat auch ganze Arbeit geleistet. Ich finde Lieder wie "What?" oder "Sick Bubblegum" einfach geil, vor allem mit den Fimzitaten-Einspielungen. Guter Job, Mr. Rob.

Wenn ich da nur an Citizen Toxie denke, oh man, was für eine abgedrehte, geile Scheisse
natürlich nur uncut!!

Sehe ich nun einmal anders. Rumgereite auf 16tel Noten, die einzeln hörbar gespielt werden, ist nun mal noch lange kein Surf, auch wenn ich durchaus verstehe, was der Herr meint. Es ist aber weit, wirklich sehr weit von einem "Surf Image" entfernt. Dafür fehlt der Zombie-Nummer Hall, Reverb und Twang. Und was das Stänkern betrifft: Wald, der Schall hinein und so....

Ich war äußerst positiv überrascht, nach der atmosphärischen aber (ich hasse diesen Ausdruck) eierlosen Educated Horses hat der gute Rob genau die richtige Sparte zwischen den ersten beiden Alben und der letzten gefunden. Qualitativ sehe ich die Platte gar nicht so weit entfernt von Hellbilly Deluxe, dennoch ist der Albumtitel auf der mangelnden musikalischen Ähnlichkeit unglücklich gewählt.
Format
Homepage: