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Öha, Vorsicht ist geboten. Wie oft haben sich Musiker ins eigene Knie geschossen, indem sie ihre neue Scheibe in direkte Verbindung mit ihrem stärksten Album gesetzt haben und die damit ins Enorme gesteigerten Erwartungen nicht erfüllen konnten? Eigentlich jedes Mal, und der gute Zombie Rob macht da auch keine Ausnahme.
Dabei muss man dem Zottelmeister durchaus zugestehen, sich mit "Hellbilly Deluxe 2" mehr als nur achtbar aus der Affäre zu ziehen, die er mit den furzlangweiligen "Educated Horses" begonnen hat. Das neue Album ist deutlich besser, kommt aber an "Hellbilly Deluxe", das eigentlich ein einziger Killer war, natürlich nicht ran. Das müsste dem Meister selber aber auch klar sein. Um so weniger verständlich, dass er sich mit der Namenswahl solch einen Druck macht. Dabei ist er mit der Scheibe zumindest wieder auf dem richtigen Weg.
In Sachen Tempo scheint sich Robbie nicht mehr austoben zu wollen, dafür hat er zumindest wieder ein paar Grooves am Start, die jeden Nacken wie Stück trockenes Holz brechen. "Sick Bubble-Gum" hat einen genialen White Zombie-Charme, "Mars Needs Woman" lässt nach dem westernlastigen Einstieg einmal mehr höllische Grooves in die Muskulatur fließen und das Slidegitarren-Blueslick von "Werewolf, Baby" ist ja mal nur noch geil.
Mit dem schnoddrigen "What" und dem astreinen "Dream Factory" lässt sich sogar noch ein wenig zügiger mit den Hüften kreisen. 'Music to shag by' würde ich dazu sagen. Samples und Filmzitate sind wieder da, wo sie hingehören, und der Wahnsinn reitet wieder im gestreckten Galopp. Das spookige Riff von "Burn" verlässt den Gehörgang jedenfalls nicht mehr so schnell. Dass im Mittelteil kurz Aerosmith zitiert werden, ist ebenfalls ne coole Sache.
Allein schon ein Titel wie "Werewolf Women Of The SS" ist der Brüller. Dem Track dann noch einen Surf-Image zu verpassen, ist schon nahezu genial! Selbst die symphonischen Streicher in "The Man Who Laughs" sind nicht kitschig, sondern bringen den Track tatsächlich voran.
"Hellbilly Deluxe 2" braucht durchaus ein paar Anläufe, ehe die Nummern zünden, doch dann ist das alte Feeling wieder da. Selbst Zweifler wie ich, die es kaum mehr für möglich gehalten hätten, müssen zugeben: Rob Zombie's back from hell and he's here to kick some ass!
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Wenn ich da nur an Citizen Toxie denke, oh man, was für eine abgedrehte, geile Scheisse
natürlich nur uncut!!


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