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Einen Tag vor Regina Spektors Konzert beim Montreux Jazz Festival stirbt ihr Cellist Daniel Cho. Dennoch wollte die Musikerin um jeden Preis auftreten.
Montreux (adm) - Tragischer Unfall beim Montreux Jazz Festival: Der Cellist Daniel Cho ertrank vergangenen Dienstag beim Schwimmen im Genfersee, einen Tag vor seinem geplanten Auftritt zusammen mit Regina Spektor. Ihr Konzert am Mittwoch geriet zur emotionalen Ehrung Chos.
Trotz des tragischen Zwischenfalls bestanden Spektor und ihre zwei Mitmusiker darauf, ihr Set im Stravinsky-Auditorium zu spielen. "Das verdient großen Respekt", betont der Pressesprecher des Festivals, Francesco Laratta, gegenüber laut.de.
Emotionales Konzert
Um Worte ringend gab sie am Mittwochabend den Tod ihres geliebten Freundes bekannt und spielte sehr bestürzt und mehrmals in Tränen ausbrechend ihre Songs: "Regina spielte eine intime Hommage. Es war ihre Art, Abschied zu nehmen", so Laratta.
Das Publikum zeigte sich während des Konzerts sehr betroffen und berührt. "Die Atmosphäre war sehr intensiv. Es gab viele aufwühlende Momente." Den emotionalen Höhepunkt des Konzerts bildete die Hommage von Spektors Violinisten, der Chos Lieblingslied "People From The Mountain, People From The Ocean" von Jupiter One auf der Gitarre spielte.
Spektor reagierte sichtlich bestürzt
Verschiedenen Berichten zufolge erschienen Spektor und ihre Band ganz in Schwarz gekleidet, während Scheinwerferlicht einen leeren Stuhl an Chos Platz erhellte. Während des Songs "Blue Lips" verlor Spektor die Fassung komplett und verließ nach einer Umarmung mit ihrem Schlagzeuger die Bühne, so World Radio Switzerland.
Zu aller Überraschung kam sie jedoch zurück und spielte einige Stücke alleine am Piano. Das Publikum zeigte großen Respekt vor der Sängerin und dankte Spektor für ihre ehrwürdige Tribut-Vorstellung mit anhaltendem bewegten Applaus, wie die Radiostation weiter berichtet.
Cho musizierte mit Coldplay
Der gefragte Session-Musiker Daniel Cho stand bereits zusammen mit Katy Perry, John Mayor und Coldplay auf der Bühne. Er ging am Dienstag mit Freunden nahe des Schlosses Chillon im Genfersee schwimmen, als diese ihn am Nachmittag aus den Augen verloren.
Sofort alarmierte Polizeitaucher fanden die Leiche eines "amerikanischen Touristen" in drei Meter Tiefe, rund zehn Meter vom Strand entfernt, wie die Polizei mitteilte. Erst bei Spektors Konzert stellte sich heraus, dass es sich bei dem Verunglückten um Daniel Cho handelte. Die genaue Todesursache wird derzeit untersucht.
finde, sie hätte nicht auftreten sollen, weiß nicht, es bleibt ein ungutes gefühl bei diesen "trauershows", es fühlt sich immer irgendwie doch zu showmäßig an, aus respekt sollte man dann bei sowas eher absagen
Sehr tragischer Unglücksfall und das Konzert hätte man vielleicht do absagen sollen, aber wer weiß wie hier schon wieder finanzielle Interessen aus dem Hintergrund heraus für Entscheidungen sorgen.
Und warum ist Katy Perry hier verlinkt?
jeder geht anders mit solchen schlimmen dingen um. ich würde sie nicht kritisieren. aber es geht eh nicht um sie sondern um cho. fuck
herzlichen glückwunsch, darauf kannste dir gepflegt einen rubbeln!
zumindest sollte man ihn eher kennen, als irgendeinen sessionmusiker, der halt zufällig nicht so gut schwimmen konnte.
naja wie ihr meint. fakt ist aber nunmal, daß leute die peter steele nicht kennen keinen musikgeschmack haben!
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