Endlich, die neue Peppers! Doch "The Getaway" lässt den Langzeitfan leicht fremdelnd zurück. Zum ersten Mal nach 25 Jahren kippten die Kalifornier Rick Rubin vom Produzentenstuhl und vertrauten stattdessen Danger Mouse, den Mix übernahm Radioheads Nigel Godrich. Das hat deutliche Spuren im Produktionsprozess …

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  • Vor einem Jahr

    Es ist wirklich merkwürdig. Jeder Titel hat was, was mir megamäßig gefällt und auch was, was megamäßig nervt. An erster Stelle muss ich da leider Kiedis’ Stimme in den Höhen nennen. Die verkommt dann oft zu einem dermaßen nervigen Gejammer, dass ich am liebsten was schmeißen würde. Detroit zum Beispiel ist guter alter Peppers-Sound, der dadurch leider versaut wird. Fleas Bass entschädigt ein bisschen, aber das reicht nicht, dass ich die Scheibe gern höre. Ich finde, dass Josh auf dieser Platte wieder mehr zum Vorschein kommt und er gefällt mir auch super. Auch das Klavier gefällt mir gut, obwohl ich mich frage, ob man deshalb unbedingt mit Elton John ins Bett steigen muss… Unterm Strich ein Album, das mich zwiespältig zurücklässt. Ich hoffe, dass es mir mit der Zeit besser gefällt. Ich versteh’s ja selber nicht so ganz, denn an Kiedis’ Stimme hat sich nix geändert. Daran kann’s also nicht liegen. In jedem Fall hat jede Band das Recht, sich zu verändern. Wer damit ein Problem hat, muss eben die alten Sachen rauf und runter hören. Als ich die Band 2011 in Köln live gesehen hab, hatte ich das Gefühl, dass jeder für sich allein spielt. Es gab so gut wie keine Interaktion zwischen den einzelnen Mitgliedern, die normalerweise Sympathie und Miteinander spiegelt. Vielleicht kann man das auf der neuen Platte sogar hören.

  • Vor einem Jahr

    Für mich persönlich absolut unfassbar wie "I'm with you" 4 Punkte erhalten hat und "The Getaway" nur 3. Lege mich nach vielen vielen Durchläufen fest, dass dieses Album in einigen Jahren entweder als Klassiker gelten wird oder zumindest als gelungener Übergang in eine neue RHCP-Ära. Höhepunkte: "Dark Necessities", "The longest wave", "Goodbye Angels" und "The Hunter". Was Klinghoffer hier teilweise an den Saiten abliefert geht schon sehr in die Richtung "würdiger Frusciante Nachfolger". Das Outro von "Goodbye Angels" kann man gar nicht laut genug auftreten, pure Magie.
    Einziger Song der bei mir nicht komplett zündet ist "Go Robot". Bei weitem kein perfekte Platte zugegebenermaßen, aber wenn Sie diese Richtung beibehalten und noch weiter als Einheit zusammenwachsen freue ich mich schon riesig auf die nächsten Alben.

  • Vor einem Jahr

    Endlich wieder was zum Tothören! Ich liebe es einfach......voll mitgenommen. Mischung für mich komplett gelungen, ambivalent zwischen Pop/Rock geswingt, der Fuß wippt. Mehr will uns brauch ich nicht ♥

  • Vor 8 Monaten

    Ich muss sagen, bin stark voreingenommen, da ich seit Jahren riesiger RHCP Fan bin! Dennoch, für mich ist diese Platte abgesehen vom Fan sein ein Meisterwerk! Jedes Stück passt zusammen! Es gibt fetzige und ruhige Songs! Sehr basslastig und gitarrenkratzig, dazu Klaviersound, einfach alles! Für mich die Platte des Jahres 2016!

  • Vor 3 Monaten

    Dieser Kommentar wurde vor 3 Monaten durch den Autor entfernt.

  • Vor 3 Monaten

    Dazu fällt mir ein Wort mit drei Buchstaben ein:
    F-A-D