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Ja, auch ich will tanzen. Bitte, jetzt. Die Melodien auf "Razorlight" haben sich bereits in mein Hirn eingefressen, ich summe sie, schreie wildfremden Menschen aus dem Auto Textzeilen wie "I don't know what you mean to me, but I am starting to think it is the mystery" entgegen und nerve den Freundeskreis mit subtilem "Wie großartig ist diese Platte bitte"-Gehype. Wer das zweite Schmuckstück der Engländer bereits verinnerlicht hat, kann die Aufregung wohl nachvollziehen. Wieder zelebrieren Razorlight Britpop vom feinsten.
Mit einem unbeschwerten und verdammt fröhlichen Riff beginnt der Opener "In The Morning". Die Gitarren schweifen munter und locker aus, hüpfen beatig umher und vermitteln ein Gefühl der Leichtigkeit. Bereits hier drängt sich der Song quasi auf. Die Melodien wollen aufgesogen werden, der Text lädt ein zum Mitsingen, der Körper beginnt im Takt zu wippen und Euphorie stellt sich ein. Schöner wurde britischer Rock in letzter Zeit nicht auf den Punkt gebracht; immer mit einem Hauch Garage. Für den perfekten Mix sorgte Produzent Chris Thomas (The Beatles, Pink Floyd, Roxy Music, Pulp).
Unschuldig und süß erinnert "Who Needs Love" an die Anfänge des klassischen Rock'n'Roll. "Uh darling, who needs love, who needs to be right, not I ..." haucht Sänger Borrell ins Mikrophon, begleitet von einem monotonen Klavierpart und simplen Gitarrenriffs. Klatschend und wieder mit viel Druck bricht "Hold On" die romantische Stimmung. Der Schellenkranz stampft, die Gitarren treiben voran, der Song groovt. Wieder nehmen Razorlight das Tempo weg, um mit einem wunderschönen "America" die Höhen und Tiefen einer Affäre zu beschreiben. Mit eindringlicher Stimme singt Borrell zu den ruhigen Klampfen-Parts.
"I Can't Stop This Feeling I've Got" ist das wohl beste Stück der Platte. Laut Borrell sei dies der "Up All Night"-Song, auf den viele gewartet haben. Er sei das Herz des Albums. Und tatsächlich, mit einer Mischung aus ruhigen Gitarren in den Strophen, einem wilden Haudrauf-Refrain und einem einfach nur verdammt cool wirkenden Sänger, erzeugen die Jungs eine relaxte Mitsing-Hymne. Auch "Back To The Start" groovt mit einem lockeren Sechssaiter-Beat und folgt dem Razorlight-Muster: Let's dance baby!
Wie bei "Up All Night" braucht auch das zweite Album seine Zeit, bis man in die Musik richtig eintaucht. Doch nehmen einen die Melodien erst einmal gefangen, kann man gar nicht genug davon kriegen. Hiermit erkläre ich "Razorlight" zum Sommeralbum des Jahres. Sie dürfen die frohe und zugleich sensible bis verletzbare Platte jetzt küssen.
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morgen!
[url=http://boss.streamos.com/wmedia/universalmotown/universal/razorlight/audio/inthemorning/in_the_morning.asx]'In The Morning'
'Who Needs Love?'
'Hold On'
'America'
'Before I Fall To Pieces'
'I Can't Stop This Feeling I've Got'
'Pop Song 2006'
'Kirby's House'
'Back To The Start'
'Los Angeles Waltz'
ui cool, eine neues razorlight album. da muss ich mal reinhören. der vorgänger war ja echt verdammt gut. nur leider etwas untergegangen damals, wegen den libertines...
ist es genauso langweilig wie das erste album? irgendwie zündete das bei mir nicht, einzelne lieder waren ja ok bis gut, aber als album war es zu lang(weilig).
hab es jetzt zwei bis drei mal durch und naja in the morning ist eindeutig am besten für die erste single auskoppelung geeignet.
who needs love und america gefallen mir schon ziemlich. das debüt hat mir schneller zugesagt. abwarten.
das erste album langweilig?
mitnichten, verehrteste frau e.!
"in the morning" macht auf jeden fall schon mal laune.
mal sehen, ob das budget für eine anschaffung ausreicht.
ok, ich hör es mir noch mal mit den besten vorsätzen an 
[size=-5]aber das habe ich das erste mal auch gemacht und war danach so enttäuscht
[/size]
ich finde, dass es gegen ende schwach wird *duck* 
aber vllt liegt das daran, dass ich vorher schon etwas davon genervt war. morgen, morgen hör ich es mir noch mal an 


mit "up all night" kann mans nicht mehr vergleichen, ist ziemlich anders geworden. ob besser oder schlechter kann ich noch nicht sagen. der erste eindruck war ziemlich enttäuschend, aber es gefällt immer besser. meine favoriten bis jetzt: in the morning, los angeles waltz und back to the start.
@ Sigi
Kann ja sein, dass ich ein Album etwas zu oft höre wenn mirs sehr gefällt, aber ich fand das Album am ersten Tag mittelmäsig, Tag 2-4 hats mir richtig viel Spaß gemacht, seitdem fühlt sichs irgendwie so verdammt bekannt an, dass ich langsam aber sicher das Interesse daran verliere.
Liegt wohl daran, dass das Album verdammt eingängig ist. Komplexität erwarte ich eigentlich auch nicht, aber dass es so schnell gehen würde, damit hab ich nicht gerechnet.
Es ist aber trotzdem ein würdiger Nachfolger. Beste Songs sind meiner Meinung nach die Titel 1-4,8,10.
liebe damen, liebe herren. ein stetig wachsendes album benötigt pflege und die richtige dosierung.
und jetzt betitelt es benny auch noch als sein derzeitiges sommeralbum. na prost auch noch!
Hier was zum Wachsen und Pflegen:
http://www.uk-sounds.de/_aktionen/razorlight/albumplayer/" rel="nofollow">http://www.uk-sounds.de/_aktionen/razorlight/albumplayer/
Jo, wenn man sie schon in den Himmel lobt und dann nur 4 Punkte gibt, macht man sich selbst ein wenig lächerlich...
Haben früher trotzdem leicher mit 5 Punkten um sich geworfen. Gerade bei den neuen Britpop Scheiben. Die 4 Punkte sind sicherlich richtig IMO, aber im Kontext zu den 2004 und 2005er Bewertungen hinkt es ein wenig.

doch doch. dicke fünf.
man darf doch mal zu den sternen hüpfen und zurück. lieber weiter hüpfen. auf den sturz kommt es danach doch nicht an.
das ist doch so ein schönes, behutsames album geworden, kann den kritiken nicht zustimmen.
eine entwicklung zu "up all night" ist schon zu verspüren, aber ich sehe die nicht als negativ an.
ist ein buntes hörvergnügen
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Ich muss leider sagen, das mich die Platte verdammt langweilt. Da passiert gar nichts drauf, was mich besonders anmachen würde. Die Melodien sind mir ne Spur zu vorhersagbar und ansonsten hat die Platte ja gar nichts zu bieten und klingt mir ne Spur zu alt.
ich habe die platte zu beginn auch viermal durchlaufen lassen. ohne große beachtung ging das ganze ohne ecken jeweils unbeachtet zu ende.
dann habe ich mich an der ampel melodien summen hören von denen ich garnichts wusste.
test bestanden.
"Wie bei "Up All Night" braucht auch das zweite Album seine Zeit, bis man in die Musik richtig eintaucht."
wie viel zeit denn? mehr als 8 hördurchgänge?
find' die platte öde (oder auch "nett"), in erster linie wegen des schlechten songwritings und der glatten produktion.
kommt ganz und gar nicht an das hervorragende "up all night" heran.
wie kann man denn die beiden vollkommen diskret aneinander vorbeilaufenden platten mitreinande verglichen 
klar sind die beiden alben anders, hätte auch kein zweites "up all night" gewollt, aber eben gutes songwriting, und nicht so dämliche lyrics, zum großen teil vorhersehbare melodieverläufe und diese glatte radioproduktion. das glatte passt zu bands wie prefab sprout, aber nicht zu razorlight. live klangen die songs nämlich gar nicht schlecht. obwohl "golden touch", "rock 'n' roll lies" und "somewhere else" immer noch die spannenderen titel sind.
mhm...die anlehnung zu u.a. prefab sproutr ist mir auch aufgefallen. insgesamt sind es aber zwei platten die wirklich keine verbindung zueinander haben. wobei letztere einfach länger im ohr bleibt. sicherlich auch durch das perfide ausgewählte gen der einfachheit. oder wie der wigger jan schon sagte. "ich bin doof"
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