laut.de-Kritik

Rage Against The Machine in ihrem Lauf halten weder Ochs noch Esel auf

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Die Platte kommt, wenn sie fertig ist. Kommentare dieser Art waren an der Tagesordnung, wenn es darum ging, Neues über das kommende Rage Against The Machine-Album herauszufinden.

Allem Anschein nach ist es jetzt fertig. Zwölfmal RATM in Reinkultur. War das letzte Album "Evil Empire", gemessen am Standard, den die vier Amis sich mit ihrem Debut gesetzt haben, eine leichte Enttäuschung (auch wenn Zack De La Rocha dies anders sieht), starten sie mit "The Battle Of Los Angeles" wieder voll durch. Das lange Warten hat sich gelohnt.

Am Stil hat sich eigentlich nichts Gravierendes geändert, nach wie vor dominieren funkige Frickelriffs und auch die zwei Knilche der Rhythmussektion geben ihr Allerbestes. Beeindruckend ist diesmal mehr denn je, welch abgefahrene Töne Tom Morello aus seiner Klampfe herauszwirbelt. Kein Wunder, dass Rage Against The Machine keinen DJ oder gar Keyboarder benötigen, das Drei-In-Einem-Paket Morello ist ja billiger. Aufpassen sollten die restlichen Mitglieder aber, denn irgendwann könnte ihr Gitarrero anfangen, den Bass mit den Füssen zu spielen, agressive Raps zum Besten geben und die anderen drei arbeitslos machen. (Rage Against The Morello???)

Zack ist auch wieder schön wütend auf die Welt, was sich positiv auf den Gesang auswirkt. Des Frontmanns Agressionen geben dem Gesamtsound den letzten Kick und ich kann mir schon jetzt bildlich vorstellen, dass diese Platte den Soundtrack zu netten kleinen Tumulten auf künftigen Studi-Partys bildet, wenn Jurastudenten mal wieder Hosentaschenrebellen spielen wollen. "The Battle Of Los Angeles" ist eine komplett runde Sache und sei besonder denjenigen ans Herz gelegt, die dachten, die Power des Debuts sei verflogen.

Oh Gott, was wird das für ein Massaker, wenn die vier endlich wieder live in Deutschland auftreten werden. Mal schauen, ob da nicht ein paar Konzertsäle auseinandergenommen werden. Mit dieser Scheibe im Gepäck ist das durchaus möglich.

Schwerter zu Pflugscharen, alle Macht den Räten, vorwärts immer, rückwärts nimmer, Rage Against The Machine in ihrem Lauf, halten weder Ochs noch Esel auf. Ich war ja auch schon immer ein Sozialrevolutionär und bla bla bla ...

Trackliste

  1. 1. Testify
  2. 2. Guerilla Radio
  3. 3. Calm Like A Bomb
  4. 4. Mic Check
  5. 5. Sleep Now In The Fire
  6. 6. Born Of A Broken Man
  7. 7. Born As Ghosts
  8. 8. Maria
  9. 9. Voice Of The Voiceless
  10. 10. New Millenium Homes
  11. 11. Ashes In The Fall
  12. 12. War Within A Breath

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