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Der erfolgreichste R'n'B-Künstler aller Zeiten wurde in allen Anklagepunkten der Kinderpornographie freigesprochen.
Chicago (vr) - "Danke, Jesus. Danke, Jesus. Danke, Jesus." Das waren R. Kellys Worte vor Gericht, nachdem die Geschworenen ihn am Freitag in allen 14 Anklagepunkten der Kinderpornographie und des Kindesmissbrauchs freisprachen. Zu danken hat er wirklich: Bis zu 15 Jahre Haft hatten Robert Sylvester Kelly bei Schuldspruch gedroht.
Damit ging ein sechs Jahre andauernder Prozess endgültig zuende, dessen eigentliche Verhandlung erst vor einem Monat begonnen hatte. Die ursprüngliche Anklage warf dem King of R'n'B vor, zwischen 1998 und 2000 Sex mit seiner damals minderjährigen Patentochter gehabt und den Vorgang obendrein gefilmt zu haben.
Zentrales Beweisstück war somit ein Video, das der Chicago Sun-Times 2002 anonym zugespielt wurde. Darin ist ein Mann mit nicht exakt zu identifizierendem Gesicht zu sehen, der einer angeblich 13-Jährigen Geld überreicht und sie für sich tanzen lässt. Das Mädchen nennt den Mann Daddy, bevor es zum sexuellen Akt kommt.
Die Jury war sich offenbar einig, dass es sich bei dem Mann im Video um R. Kelly handele. Nur an der Identität der jungen Frau habe man gezweifelt. Sowohl der Künstler als auch die heute 23-Jährige hatten ebenfalls mehrfach erklärt, sie seien nicht die Personen in dem Video.




Ich hoffe der Text galt jetzt nicht Michael Jackson, sondern nur R.Kelly...

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