Porträt

laut.de-Biographie

Quavo

"Wann immer du etwas erreichst, zum Beispiel wenn du einen Touchdown machst, musst du trotzdem weitermachen, die nächste Saison spielen", wiederholt Quavo die Worte seines Highschool Football Trainers. Genauso ist es für ihn im Rap: Es geht immer weiter, nach einem beendeten Projekt wartet das nächste, die Saison ist "everlasting", wie er erzählt.

Quavo wird am 2. April 1991 als Quavious Keyate Marshall geboren und wächst zusammen mit seinem Cousin Kiari Kendrell Cephus (bekannt als "Offset) und seinem Neffen Kirshnik Khari Ball (bekannt als "Takeoff") in Lawrenceville, Georgia auf. Er besucht die Berkmar Highschool und ist der Quarterback des Footballsteams der Schule. Sein Trainer sagt ihm eine vielversprechende Footballkarriere voraus, Quavos Interesse gilt jedoch vor allem der Musik. Kein Wunder also, dass er die Highschool schmeißt, um eine Musikkarriere zu verfolgen.

Zusammen mit seinem Cousin und seinem Neffen gründet er 2009 Migos. Schon seit der sechsten Klasse nehmen die drei eigene Songs auf. "Viele Gruppen werden zusammengebracht. Aber wir denken von uns nicht einmal als eine Gruppe. Das ist meine unmittelbare Familie. Das sind die einzigen Menschen, die ich kenne. Das ist der Grund, warum wir so viel zusammen rumhängen. Ich kenne niemand anderes", sagt Quavo über das Verhältnis zu seinen Kollegen.

Nach diversen EPs geht Migos Track "Versace" 2013 viral, nachdem Drake einen Remix des Tracks auf dem iHeartRadio Music Festival performt. Es folgen die Alben "Yung Rich Nation" (2015) und "Culture" (2017). "Culture" behandelt nach Aussage Migos die Geschichte der Hip Hop-Kultur.

Abseits von Migos tritt Quavo vermehrt solo auf und kollaboriert mit den verschiedensten Künstlern: Machine Gun Kelly, Major Lazer, Playboi Carti - um nur einige zu nennen. Zwischendurch sorgen Migos mit homophoben Äußerungen für Negativschlagzeilen, für die sich Quavo später entschuldigt.

Am 23. Juni 2017 erscheint Quavos erstes Soloalbum "ATL".

Alben

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