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Das belgische Pukkelpop-Festival wurde von zwei Trauerfällen überschattet: Der Sänger von Ou Est Le Swimming Pool brachte sich nach dem Auftritt um. Ein Tontechniker stirbt an einer Herzattacke.
Kiewit/Hasselt (hns) - Die als Mega-Event angepriesene 25. Ausgabe des belgischen Pukkelpop-Festivals stand unter einem schlechten Stern. Am Freitag stürzte sich Charles Haddon, Sänger der britischen Band Ou Est Le Swimming Pool, nach seinem Auftritt in den Tod. Laut der Nachrichtenagentur Belga kletterte er auf einen Pfeiler und sprang auf den Künstlerparkplatz, was ihn das Leben kostete.
Die belgische Polizei ermittelt, geht aber von einem Selbstmord aus. Das Musikfest wurde trotz des Todesfalls weitergeführt. Dies war jedoch nicht der einzige Tote des Wochenendes: Michael Been starb bereits am Donnerstag an einer Herzattacke. Er war Tontechniker von Black Rebel Motorcycle Club sowie der Vater des Bassisten der Band. In den 80ern kannte man ihn als Sänger der New Wave-Gruppe The Call.
Auftritte abgesagt
Beide Bands sollten am Wochenende beim Frequency-Festival im österreichischen St. Pölten bei Wien spielen. Die Auftritte wurden aus naheliegenden Gründen abgesagt. Ob Black Rebel Motorcycle Club ihre ausstehenden Gigs im August spielen, ist noch unklar. Besucher des Bestival auf der Isle of Wight sowie des diesjährigen Rock en Seine in Paris werden auf Ou Est Le Swimming Pool verzichten müssen.
Das Synthie-Pop Trio mit dem französischen Namen feierte in England bereits erste Erfolge. Ihre Single "Dance The Way I Feel" landete auf Platz 10 der UK-Indie-Charts. Das Debütalbum mit dem Titel "Christ Died For Our Synths" sollte ursprünglich am 22. Oktober veröffentlicht werden. Ob es dabei bleibt, steht noch nicht fest.
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