Porträt

laut.de-Biographie

Priscilla Ahn

Blue Note war lange ein Label, das bei Jazz-Fans Begeisterung auslöste – und außerhalb des beschränkten Kreises kaum bekannt war. Das änderte sich, als Norah Jones 2003 völlig überraschend bei den Grammy Awards abräumte und sich auf Anhieb im Himmel des anspruchvollen Pops etablierte. Auf ihren Spuren folgte Amos Lee, auf Lees Spuren Priscilla Ahn.

Als Priscilla Hartranft 1984 in Pennsylvania geboren, wächst die zukünftige Sängerin mit ihrer Familie in den USA und Südkorea auf, dem Herkunftsland ihrer Mutter, deren Nachnamen sie später annimmt. In der Highschool beginnt sie, regelmäßig in Cafés aufzutreten. Ihr Studium bricht Ahn auf Anraten eines Professors ab, der ihr rät, lieber professionelle Musikerin zu werden. Mit Sack und Pack zieht sie nach Kalifornien, um dort ihr Glück zu versuchen.

Nachdem sie sich monatelang mit Gelegenheitsjobs durchgeschlagen hat, macht sich Ahn zumindest lokal einen Namen. Das große Los zieht sie durch ein Praktikum in einem Studio in Los Angeles, in dem Amos Lee 2004 seine erste EP aufnimmt. Als er zwei Jahre später ein Demotape Ahns hört, setzt er sich bei den Chefs seines Labels ein und überzeugt sie, die Sängerin unter Vertrag zu nehmen.

Ahns erste LP, "A Good Day", erhält in den USA einige Aufmerksamkeit, mehrere Lieder schaffen es in erfolgreiche TV-Serien. In Deutschland erscheint es im Mai 2009.

Alben

Priscilla Ahn - A Good Day: Album-Cover
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  • Redaktionswertung: 2 Punkte

2009 A Good Day

Kritik von Giuliano Benassi

Folk-Pop im Fahrwasser von Norah Jones und Amos Lee. (0 Kommentare)

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