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Steven Wilson, Frontmann von Porcupine Tree, geht bei der Zustandsbeschreibung des Hip Hop in die Vollen. Er lässt kaum ein gutes Haar an dem Musikgenre, für das er bis Anfang der Neunziger durchaus zu haben war.
Offenbach (alc) - Beim Gastspiel im hessischen Offenbach fand der Porcupine Tree-Gitarrist und -Sänger ein wenig Zeit, um sich den Fragen von laut.de zu stellen. Der Titel des neuesten Albums der Band, "Fear Of A Blank Planet" ist ja eine Anspielung auf den Public Enemy-Klassiker "Fear Of A Black Planet".
So drängte sich die Frage geradezu auf, wie Porcupine Tree zum Hip Hop stehen. Da kam der sonst so höfliche Wilson richtig ins Rollen und zog anständig vom Leder:
"Ich bin ja in den Achtzigern aufgewachsen, und eines der Alben, das ich damals liebte, war 'Fear Of A Black Planet' von Public Enemy. De La Soul, A Tribe Called Quest, es gab gute Musik aus dieser Ecke. Damals war es eine experimentelle, reichhaltige und originelle Zeit im Hip Hop.
Ich hasse, was daraus geworden ist. Hip Hop heutzutage ist das banalste, formelhafteste und gewöhnlichste Musikgenre, das es gibt. Nicht alles, aber der Großteil davon ist einfach scheiße. Mich kotzt der Einfluss an, den Hip Hop hat. Ich mag keinen einzigen Aspekt von dem, was Hip Hop in den letzten zehn, fünfzehn Jahren der Musik, der Kultur und der Mode gebracht hat."
Nebenbei kündigte Wilson an, den Re-Release des längst vergriffenen Albums "Lightbulb Sun" in Angriff zu nehmen, sobald er die Zeit dafür finde. Ebenfalls angedacht: ein gemeinsames Projekt mit Opeths Mikael Åkerfeldt sowie ein Solo-Album. Das komplette Interview lest ihr demnächst auf laut.de.





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