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In der zehnten Staffel der Castingshow "Popstars" sollen die Gewinner früherer Ausgaben entscheiden, wer als nächstes schnell vergessen wird.
Konstanz (hf) - Standhalten gegenüber der drohenden Bedeutungslosigkeit: Die erste deutsche Castingshow geht in ihre zehnte Runde. Und der Kreis schließt sich: Lucy Diakovska, Sängerin der ersten Popstars-Band No Angels, sitzt diesmal auf einem der vier Juroren-Stühle. Abgesehen vom unvermeidlichen Detlef D! Soost machen mit Ross Antony (Ex-Bro'sis) und Senna Guemmour (Ex-Monrose) nur Ex-Popstars einen auf Jury.
Den Kandidaten wird also schon einmal gezeigt, was ihnen im Falle eines Sieges blüht: Eine kurze Phase der Popularität, danach unaufhaltsames Abgleiten ins C-Promi-Sumpfland, wahlweise im Dschungel, beim Promi-Dinner oder eben in Castingshows. Doch das dürfte den wetteifernden Amateur-Sängern egal sein, sie wollen nur eins: Fame!
Knuffige Italiener und kölsche Frohnaturen
Damit die Show zum Spektakel aufgeblasen werden kann, müssen die Kandidaten möglichst skurill sein. Eine entsprechend bunte Schar hat es in den Workshop geschafft: Der "knuffige Italiener" Alessio, die "knallharte Geldeintreiberin" Gianina, die "Kölsche Frohnatur" Züleyha und das "Heavy-Metal-Mädchen" Scarlet sind eine Runde weiter.
Immerhin beinahe zwei Millionen Zuschauer wollten die Mischung aus Gesangswettbewerb und Machtspielchen auch diesmal sehen. Das ist weder besonders gut, noch besonders schlecht. Immerhin: Das Vorziehen der Show vom Herbst in den quotenkillenden Sommer hat zu keinem Einbruch der Zuschauerzahlen geführt. Und da die ehemaligen Popstars in der Jury bestimmt sehr billig zu haben sind, macht ProSieben wahrscheinlich tatsächlich wieder Geld mit diesem Mist.
schon seit zwei Monaten kein Pro7 mehr angeschaltet, wird sich nicht ändern. Bei schönen Wetter kann man abends, wenn es endlich etwas erträglicher ist, bessere Sachen machen, als dafür zu sorgen, dass der widerlichen Unsympath Detlef noch mehr Bühne bekommt.

Man könnte ja meinen, dass ProSieben aus den anderen beiden Castingshows gelernt hat. Aber das ist wohl nicht der Fall. Hab's nicht einmal länger als 10 Minuten geschaut - dieser Soost ist einfach nur peinlich cO

Spoiler-Alarm: Der Gewinner wird ein beschissenes Album rausbringen, das auf laut.de nen üblen Verriss bekommt.

ja, super auf RTL 2 lief Games of Thrones und diese geliehene Serie macht jetzt den Sender besser? Argumentationsfolge?!? Ich rede von den eigenen Produktionen von Pro7, die einfach nur noch beschissen sind. Wer schaut sich noch Serien im TV an? Kein OV und außerdem immer zu unmöglichen Zeiten. Spartacus ist ein Römer-Porno ("Calligula und Messallina" lässt grüßen) im CGI-"300"-Slayer-Stil - ganz unterhaltsam, ganz HBO eben.
Detlef Soost ist für mich eine der widerwärtigsten Personen, die jemals im Fernsehen zu sehen waren. Wir erinnern uns z.B. gerne daran, wie er damals einer Teilnehmerin vor laufender Kamera vom Tod ihrer Mutter berichtet hat -- absolut unverzeihlich. Sollte dieser Mensch selber mal das Zeitliche segnen, werde ich dies mit einem Bier zelebrieren. Die zwei Euro ist mir das wert, mehr aber auch nicht.
Ja, was hat Pro7 sonst? Synchronisierte US-Comedy-Serien, weitere Trash-Casting-Blabla-Formate, gekürzte Filme mit X Werbeunterbrechungen ... Nein, danke. Das Privatfernsehen kann mich mal.
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