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Im besten Fall ist ein Album wie ein Mixtape oder ein DJ-Set aufgebaut, bei dem nur Titel einer Band vorkommen. Vielleicht auch wie ein Clubabend, falls sich die Musik dazu eignet und die Musiker vielseitig genug sind. Sanfte Übergänge, die Stimmung aufbauen, sie zuerst konservieren und dann zu etwas neuem führen. Ab und an ein Schnitt nach einem langsamen Track, Rock kehrt zurück, weckt noch einmal die schlummernden Tanzgeister.
"Meds", das neue Placebo-Album ist so. Die Anordnung der Tracks macht Sinn, fängt den Hörer ein, schleudert ihn in den verschwommen Traum einer düsteren Partynacht, in der die Katerstimmung schon unterschwellig mitschwingt. Man fühlt sich wie ein Besucher, der zwischen Räumen mit Musik verschiedener Akzentuierung aber gleicher Grundfarbe wechselt. "Meds" zieht uns mitten in die Nacht hinein. Erinnerungen an "Every Me Every You" kommen in der Strophe auf. "Infra-Red" und "Drag" rocken routiniert weiter, kreieren einen Sog, der sich eigendynamisch fort setzt. Versuche, die "Meds" abzusetzen, schlagen fehl.
Mit "Space Monkey" beginnt die Nacht zu fiebern, der Hörer hat sich längst angesteckt, findet sich mitten im Geschehen wieder. Ausgefranste Fuzz-Gitarren, dazu leise Elektro-Klänge, Musik, die jede Leere sofort ausfüllt. Eines der besten Stücke, das den Übergang in einen kleineren Raum mit Schummerlicht und Sofas markiert. Die Reflexionen der Discokugel schwirren mit wechselnden Farben an der Wand entlang.
"Because I Want You" rüttelt wieder wach, Gedanken verlieren sich, werden abgelegt. "Don't give up on the dream/Don't give up on the wanting", singt Molko. Auf keinen Fall, es geht weiter. "Blind" klingt nach langsamem Morgengrauen, das niemanden recht kümmert. Sehnsucht und Verlangen heißen die Drinks, die dazu gereicht werden. Eine Stimmung, die in gediegene Traurigkeit umschwenkt. Pierrot der Clown nimmt für einen Moment die leer gefegte Tanzfläche ein, fast regungslos verkörpert er Tragik, Melancholie, Sanftmut.
Ein letztes Aufbäumen mit "One Of A Kind", verdrängt den Kloß im Hals. Eine Strophe, die Spannung aufbaut, dann entlädt sich die gesamte Rest-Energie ein letztes Mal in ein fast endloses Gitarrenmeer. "In the cold light of morning, while everyone's yawning, you're high", so beginnt das Ende. Ein letztes Versinken, dann kommt der Kopfschmerz. Hoffentlich ist der "Song To Say Goodbye" nur für den Abschied dieses Mal gemeint, denn diesem wirklich intensiven Album könnten getrost noch einige folgen.
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Kommt schon, Leute. Soo schlecht sind sie nicht. Ok, der Gitarrist von den Rifles hat mit Sicherheit einen Button von denen auf dem Hut. Aber gebt ihnen eine Chance: "Song To Say Goodbye", also die Single für Deutschland und den Rest der Welt zieht ganz ordentlich.
In England - und nur da - veröffentlichen sie "Because I Want You"
Plattentests gibt 8/10...nun ja, bin mal gespannt, hat jemand es sich gar (:angry
gezogen und kann mir sagen, wie es ist?
Soundschnipsel: http://www.placeboworld.co.uk/player/site.php
Tracklisting:
1.Meds
2.Infra-Red
3.Drag
4.Space Monkey
5.Follow The Cops Back Home
6.Post Blue
7.Because I Want You
8.Blind
9.Pierrot The Clown
10.Broken Promise
11.One Of A Kind
12.In The Cold Light Of Day
13.Song To Say Goodbye
[url=http://profile.myspace.com/index.cfm?fuseaction=user.viewprofile&friendid=17442338]ultraschlechte Qualität auf My Space" rel="nofollow">http://www.placeboworld.co.uk/player/site.php
Tracklisting:
1.Meds
2.Infra-Red
3.Drag
4.Space Monkey
5.Follow The Cops Back Home
6.Post Blue
7.Because I Want You
8.Blind
9.Pierrot The Clown
10.Broken Promise
11.One Of A Kind
12.In The Cold Light Of Day
13.Song To Say Goodbye
[url=http://profile.myspace.com/index.cfm?fuseaction=user.viewprofile&friendid=17442338]ultraschlechte Qualität auf My Space
VÖ: 13.3. 06...Coxontag und das...klingt gut. 
wenn ich lese wie leute placebo schlecht finden können seh ich wiedermal ein, dass es völlig überflüssig ist, über musik zu diskutieren, kommt ja doch nichts bei raus.
deshalb is das forum auch mehr oder weniger überflüssig
[quote:2f776b1286="deadsøn"]haha, geh sterben.
und wer genau findet placebo nun eigentlich schlecht?[/quote:2f776b1286]
Ach, weiß nicht. Kann auch sein, dass ich das irgendwo mal aufgeschnappt habe. Außerdem wird hier im Forum auch nichts über das neue Album gesagt, während andere Alben schon gut ein halbes Jahr vorher hineingehypet werden.
Letztendlich kann es auch einfach sein, dass mich damals vor drei Jahren die Kiddies störten, die mit Zahnspange und Chucks Brian Molko megatrendy fanden...oder einfach nur die ganzen "Placebo"-Hörer, die nur "Eiskalte Engel" gesehen haben.
@Metrokiller: Was bist du denn für eine Pissnelke? Geh einfach weg, wenn es dich nicht interessiert und du anscheinend nicht den Intellekt aufweisen kannst, etwas zum Thema beizutragen.
@Daniel
hast du keinen job oder warum musst du mich hier beleidigen?
ich glaub du hattest echt ne schlimme kindheit
Och komm, bring doch mal was themenbezogenes, dann können wir von mir aus weiterdiskutieren.
Auf "Meds" bin ich auch schon sehr gespannt, da ich "Sleeping With Ghosts" für ein famoses Album halte, das mich auch emotional enorm berührt hat. Ich hoffe nur, dass es bei Placebo nicht nur bei einer einmaligen "richtiges Album zur richtigen Zeit"-Band für mich persönlich reicht. Brian Molko's Stimme kann aber generell schonmal viel retten!
okay dann sag ich halt was zum thema:
ich persönlich finde "meds" ist ein deutlicher schritt nach vorne im vergleich zu "sleeping with ghosts". es klingt nicht mehr so klinisch, einfach persönlicher. und mit post blue, blind, meds, stsg, drag, follow the cops back home und one of a kind(das warn jetzt bald alle Oo) sind auch wieder mal ein paar überbrecher drin. es ist halt die richtige mischung aus synthie und gitarren, ruhig und schnell. das ist der vorteil im vergleich zu swg, das zum ende hin leicht schwächelt(liegt vielleicht auch an der song anordnung). dennoch halte ich "black market music" immernoch für das beste album.
naja meine reihenfolge der placebo-alben(wobei keins schlecht ist):
1. Black Market Music
2. Meds
3. Placebo
4. Without you I'm nothing
5. Sleeping with Ghosts
so gut würd ich meds nicht bewerten, aber das album ist schon stark. wieder eine weiterentwicklung, im gegensatz zu sleeping with ghosts doch noch etwas poppiger, mehr upbeat, und demzufolge weniger "richtige" balladen. aber großes songwriting, von angekotzt bei "infra-red" bis zum extrem guten "song to say goodbye".
gutes ding, kommt aber an without you... und black market music nicht vorbei.
hab die single vorhin zum ersten mal gehört und ja, gefällt außerordentlich. großartiger song, der kloß will seit stunden nicht aus dem hals verschwinden.
mal sehen, wie sich das dann auf albumlänge anhört. ich mag placebo, allerdings lieber, so unprofessionell das jetzt auch klingen mag, punktuell, will heißen auf albumlänge verliert die musik für mich schnell an reiz. aber die single, waaah.
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black market music war wirklich sehr interessant. der rest geht am ohr vorbei...vom neuen album wusste ich noch nicht einmal etwas.
auf albumlänge geht es aber meist wirklich nicht. placebo im frühling? geht es euch echt so schlecht?
Frag doch mal die 20 cm Schneedecke auf meinem Dach, was die so vom Frühling hält.


Irgendwie gehöre ich wohl zu der Minderheit die "Sleeping With Ghosts" für das beste Placebo-Album hält. Einfach wegen dieser elektronischen Experimente und der durchgehend melancholischen bis traurigen Stimmung. Mal sehen ob mir dann das neue Album zusagt.
elektronische experimante: ja, wenn auch kein neues "english summer rain".
aber wirkliche melancholie war erstens bei den alten alben imho stärker dabei, und zweitens ist das neue etwas. naja, poppiger irgendwie. zumindest ist das mein eindruck.
Okay, habe "Song To Say Goodbye" vorhin zum ersten Mal gehört und der geht schon verdammt gut ins Ohr. Hach, ich freu mich auf's neue Album. 
Hab jetzt das album einmal durchlaufen lassen und muss feststellen, dass ich begeistert bin. viele großartige songs, wenig schwache. allein "follow the cops" und "one of a kind" sprechen mich auf keinste weise an.
ich war zudem überrascht, dass die langsamen lieder, die mich auf vorangegangenen alben nie wirklich angesprochen haben, auf meds wirklich gelungen sind.
ansonsten ist der placebo sound immer noch unverkennbar und die elektronischen einflüsse sind sehr gut dosiert.
also für mich ein wirklich erstklassiges album, gleichzusetzen mit black market music - und das schon nach dem ersten hören!
hm... ich muss zugeben, dass ich vielleicht auch etwas zu früh geurteilt habe. meine anfängliche euphorie ist nämlich auch zum teil verflogen. ich war wohl nur so froh nach langer zeit mal wieder was neues von placebo gehört zu haben.... aber trotzdem find ich sie noch hörenswert. 6,5/10
@tom9: was genau gefällt dir denn nicht?
Ooops, Kaufschutz ... ähm ... Kopierschutz, kommt maximal als Raubkopie in meine Sammlung.
Sorry EMI, wieder kein Umsatz. Wenn man auf die Stirn eures doofen Obermackers Volltrottel draufschreiben würde, dann müßte man es ihm auch noch ausführlich erklären, damit er es kapiert ... :O)
Hatte die letzte Placebo ja auch schon, also den Kopierschutz. Solange ich nicht daran gehindert werde, die Songs in mein I-Tunes zu kopieren wie das ja scheinbar bei We Are Scientists der Fall ist, dann geht das klar, ansonsten sehen die wohl auch keinen Cent von mir und das wäre wirklich schade.
Nicht einmal wenn es gehen würde, würde ich für eine wertlose Plastikscheibe mit Ablaufdatum und absichtlich hinzugefügten, zahlreichen klangschädlichen Fehlern in der Datenspur, auch nur einen Cent locker machen.
Die letzte Placebo ist nur als Raubkopie in meiner Sammlung, das wird sich nicht ändern, solange die +W+I+C+H+S+E+R von EMI sich nicht ändern.
Also bitte was meinst du denn mit dem Ablaufdatum? Und absichtlich hinzugefügte klangschädliche Fehler? Irgendwie kaufe ich wohl doch die richtigen CDs (mit Kopierschutz!)...
Der bei EMI übliche Kopierschutz nutzt die Fehlerkorrektur aus. Die ist dazu da, das Signal wieder zu reparieren, wenn Daten durch Staub, Kratzer oder ähnliches verloren gehen. Also eine sinnvolle Maßnahme, die die Lebensdauer der CD verlängert, da nicht alle sehr sorgsam mit den silber Scheiben umgehen. In diese Fehlerkorrektur werden absichtlich Fehler eingebaut, das macht Audiogeräten nichts aus, es wird halt ein fehlerhaftes Signal produziert, das je nach Qualität der Fehlerkorrektur des Gerätes hörbar ist oder nur den Klang verschlechtert. Computerlaufwerke habe da ihre Probleme, denn die brauchen genaue Daten und nicht ungefähr. Manche Geräte kommen mit diesen UN-CDs besser zurecht oder gar nicht. Kommt ganz darauf an, wie sehr der Hersteller auf die Maßnahmen der MI scheißt. Auf jedenfall, wer nicht sorgsam mit den UN-CDs umgeht wir nicht lange Freude daran haben. Entweder die Klangqualität wird schlechter oder es ist Feierabend.
Die Grundsatzfrage, die sich jeder stellen soll ist die: "Warum gebe ich Geld für ein schlechteres Produkt aus, warum unterstütze mit dem Kauf einer solchen "CD" den KS, obwohl der KS noch keine einzige Kopie verhindert hat, außer in den Köpfen unfähiger Musikmanager.?"
Kein Stil ist für mich, eine CD in den PC zu stecken anstatt in einen CD-Player. Was ist das überhaupt für eine Einstellung? Sag mal, Applemac, wenn deine Lieblingsband eine neue Platte rausbringt und diese kopiergeschützt ist, heißt das dann, du kauft sie nicht? Diese Logik kann ich nicht nachvollziehen.
Zum Thema: ich kenne immer noch nicht mehr als die Single, von der ich nach drei Durchgängen immer noch enttäuscht bin. Diese seltsamen Geigen machen mir zu schaffen. Was ich bisher so über das Album gelesen habe, facht meine Neugier aber weiter an.
Das Problem beim emi-Kopierschutz ist, dass die CDs damit, seien es die Mando Diao-Alben oder die letzten von Coldplay, abgespielt in meinem normalen CD-Player, ständig klitzekleine Aussetzer haben, was den Hörgenuss sehr schadet, während sie, einmal über iTunes eingelesen, dort bestens laufen.
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