Porträt

laut.de-Biographie

Pitbull

Lyrik wird Armando Perez bereits in frühester Kindheit eingetrichtert: Seine Eltern, beide Exil-Kubaner, lassen ihren Sohn Gedichte des kubanischen Poeten Jose Martí auswendig lernen. Dies sieht der Rapper rückblickend als Grundsteinlegung einer Musikkarriere an, die ihm inzwischen eine Platzierung in den Top Ten der amerikanischen Billboard-Charts eingebracht hat.

Pitbull: "Celebrate" mit Madagascar-Pinguinen
Pitbull "Celebrate" mit Madagascar-Pinguinen
Der Rapper macht mal wieder Party, aber statt spärlich bekleideter Frauen tanzen diesmal Pinguine in seinem Video.
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Aufgewachsen in Miami pflegt der junge Mann schon früh den Umgang mit fremden Kulturen. Während die breite Masse Atlanta als Hauptstadt der Dirty South-Bewegung ansieht, sieht er die Roots allerdings in Florida: "Crunk hat ganz unten in Miami angefangen. Es ist nichts anderes als verlangsamte Bass Music, und deren Wurzeln liegen in Miami."

Dass ein anderer den Crunk aus den Kinderschuhen hievt, nämlich Lil' Jon, stellt sich für den Pitbull allerdings nicht als Nachteil heraus. Während des Megahypes um "Kings Of Crunk" erweist er sich als der richtige Mann am richtigen Ort: Er bekommt einen Freestyle-Part auf der Platte und schwimmt so im Fahrtwasser bis an die Spitze. Die Debütsingle "Culo", produziert von Lil' Jon, reicht als Aushängeschild locker aus, um das folgende Debütalbum "M.i.a.m.i. - Money Is A Major Issue" dick in die Charts zu katapultieren.

Zu diesem Zeitpunkt reicht die Karriere des 1981 geborenen US-Kubaners allerdings schon einige Jährchen zurück. Beeinflusst von Meisterwerken von Ost- (Nas' "Illmatic") und Westküste (Dres G-Funk-Meisterwerk "The Chronic" und Snoop Doggs "Doogystyle") feilt er an seinen Freestyle-Skillt und überschwemmt Miami mit Mixtapes. Ein erstes Licht am Horizont, die Begegnung mit Produzent Irv Gotti (unter anderem Ashanti, Ja Rule und DMX) endet ergebnislos. Erst die Zusammenarbeit mit den Diaz Brothers, die Kontakte zu Lil' Jon unterhalten, erwies sich als das richtige Rezept, richtig durchzustarten.

Pitbull - Global Warming
Pitbull Global Warming
Stumpfe Musik, nichtssagende Texte: Album-Charts, wir kommen!
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2005 erscheint sein zweites Album "Money Is Still A Major Issue", ein Jahr darauf veröffentlicht Pitbull "El Mariel". Innerhalb der nächsten vier Jahre fügen sich mit "The Boatlift" (2007), "Rebelutions" (2009) und dem ganz in spanisch gehaltenen "Armando" (2010) drei weitere Longplayer in die Pittbulsche Diskografie ein, ehe der Rapper im Jahr 2011 mit "Planet Pit" das halbe Dutzend voll macht.

Hochrangige Kollegen betteln förmlich um Mitwirkung, und so finden sich letztlich so illustre Zeitgenossen wie Enrique Iglesias, Sean Paul, Kelly Rowland, Crystal Waters, Jamie Foxx und David Guetta an der Tür von Pitbull ein, um sich am "Planet Pit"-Schaffen zu beteiligen. Die Single "Give Me Everything" schafft es in England und den USA gar an die Spitze der Charts.

Bereits vor der Veröffentlichung des nächsten Albums "Global Warming" im November 2012 macht Pitbull bereits mit der Single "Back In Time" von sich reden, die als Soundtrack zu "Men In Black 3" in Deutschland, Österreich und der Schweiz die Top 10 der Single-Charts erreicht. Auch zwei weitere Singleauskopplungen ("Get It Started" featuring Shakira und "Don't Stop The Party" featuring TJR) sind international erfolgreich. Auf dem Album sind zudem Featurings mit Künstlern wie Christina Aguilera, Usher, Chris Brown, Jennifer Lopez und Enrique Iglesias vertreten.

Vor allem der stetig wachsende Zuspruch aus der Heimat seiner Eltern bedeutet dem Hip Hop-Maestro viel: "Ich glaube die Leute mögen mich, weil ich sie repräsentiere, ich rede über uns, über mich und meine Leute. Es ist mir eine Ehre meine Kultur so einfließen lassen zu können und so viele andere Kulturen damit zu begeistern."

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Alben

Pitbull - Global Warming: Album-Cover
  • Leserwertung: 2 Punkt
  • Redaktionswertung: 2 Punkte

2012 Global Warming

Kritik von Simon Tauscher

Stumpfe Musik, nichtssagende Texte: Album-Charts, wir kommen! (0 Kommentare)

Pitbull - Planet Pit: Album-Cover
  • Leserwertung: 2 Punkt
  • Redaktionswertung: 1 Punkte

2011 Planet Pit

Kritik von Alexander Austel

Stumpfer Plastik-Duff-Duff zum Hupenwackeln. (0 Kommentare)

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Celebrate (from the Original Motion Picture Penguins of Madagascar)
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Behind the Scenes: Fireball feat. John Ryan
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    Sehr aufwendig gestaltete Seite mit News, Photos, Videos, Biographie...

    http://www.pitbullmusic.com/
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    Pitbull beißt nun auch auf myspace.

    http://www.myspace.com/pitbull

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