Tim Bendzko, Andreas Bourani und Co., sperrt eure Lauscher auf: Philipp Poisel zeigt euch, wie es geht. Selbst Dieter Bohlen wünscht sich von seinen DSDS-Geiseln immer mal wieder tiefgründige Deutschpop-Kunst im Stile Poisels. Den Gefallen tut ihm aber natürlich kein Casting-Opfer, denn einen Philipp …

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  • Vor 7 Jahren

    Bei "Bis nach Toulouse" fehlte mir im Album ein roter Faden und bei einigen Stücken hätte ich mir gern einen Aha-Moment gewünscht. Jetzt ist der rote Faden da, die Lieder verfügen praktisch durch die Bank über einen Aha-Effekt, und trotzdem halte ich das Album für schlechter als seinen Vorgänger.
    Im Grunde hatte ich oft genug beim Hören den Eindruck, einen Blick in Poisels Skizzenblock zu werfen. Die Texte sind weniger geschlossen als früher, vieles wirkt fahrig ausgearbeitet, manches wie durch Zufall an eben diese Stelle geraten. Und bei der Musik habe ich auch leider das Gefühl, daß Poisel sich langsam auf den restlichen Deutsch-Pop zubewegt und dort mitmischen will. Im Augenblick habe ich das Gefühl, er wolle mit Macht seine Ausnahmestellung einbüßen. Wäre schade.
    Im großen und ganzen haben mir bei diesem Album die Überraschungen gefehlt. Daß er es noch kann, zeigt er allerdings noch an einigen Stellen. "Das kalte Herz" hätte ich von ihm in dieser Konsequenz nicht erwartet.
    Das Album hat sich jetzt schon einige Male gedreht, aber im Augenblick fehlt mir die Perspektive, daß irgendeins der Stücke noch weiter wachsen könnte. Es ist okay, aber die Stimme allein und ein paar gute Songstrukturen sind zu wenig für meine Erwartungshaltung. Da hätte noch 'ne Schippe mehr kommen dürfen.
    Gruß
    Skywise

  • Vor 7 Jahren

    Ein gewisses Können kann man ihm schlecht absprechen, habe ihn vor einigen Jahren gar mal in kleinem Rahmen Live gesehen, aber das ist mir einfach zu weichlich und wehleidig. no thanks.