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Tragisches Ende einer Produzenten-Ikone: Phil Spector muss wegen Mordes und illegalen Waffenbesitzes für 19 Jahre ins Gefängnis.
Los Angeles (vog) - Am vergangenen Freitag legte ein Gericht in Los Angeles das Strafmaß für Phil Spector fest: Der legendäre Musikproduzent muss für mindesten 19 Jahre ins Gefängnis. Eine Geschworenen-Jury befand den ehemaligen Beatles-Produzenten des Mordes mit bedingtem Vorsatz an der Schauspielerin Lana Clarkson für schuldig. Demnach erschoss er die damals 40-Jährige auf seinem Anwesen in Los Angeles im Februar 2003.
19 Jahre Haft bedeuten für den 69-Jährigen wohl lebenslänglich. Die Strafe setzt sich zusammen aus 15 Jahren Haft für die Ermordung Clarksons und vier Jahre Haft wegen illegalem Waffenbesitz.
Chauffeur als wichtigster Zeuge
Zum Verhängnis wurde Spector der Vorwurf der Staatsanwaltschaft, er habe wiederholt Frauen mit Schusswaffen bedroht und die Aussage seines Chaffeurs, der als wichtigster Zeuge der Anklage auftrat.
Dieser sagte aus, Spector habe, nachdem ein Schuss erklungen war, das Haus verlassen und die Worte "Ich glaube, ich habe jemanden getötet" an seinen Chauffeur gerichtet. Die Argumentation der Verteidigung Clarkson habe sich selbst umgebracht, stieß bei den Geschworenen und dem Gericht nicht auf Gehör.
Langjährige Haft für Spector
Staatsanwalt Alan Jackson begrüßte das Urteil als einen Akt der Gerechtigkeit: "Wenn du ein Verbrechen gegen einen Bürger begehst, werden wir dich verfolgen und bestragen. Und egal wie berühmt oder wohlhabend du bist, wir werden dich vor Gericht stellen."
Sitzt Spector die komplette Haftstrafe ab, würde er im greisen Alter von 88 Jahren entlassen werden.




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