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Der gemeine Musikkonsument wird nicht viel mehr als ein Kopfschütteln übrig gehabt haben, als Peter Fox ankündigte, dass es kein weiteres Projekt unter dem Namen Peter Fox geben würde.
Irgendwie aber auch clever. Mal eben einen Megaseller ins Stammbuch der deutschen Popkultur stanzen und sich hernach klammheimlich durch die Hintertür davon machen.
So ganz heimlich dann wiederum auch nicht, denn "Live Aus Berlin" feiert "Stadtaffe" und die sich anschließende Tour mit einer Riesensause noch einmal ab - und das standesgemäß.
Doch bevor die Band um Pierre auf der Bühne zu sehen ist, fängt die Kamera im "Prolog" titulierten Vorspann sehenswerte Stimmungsbilder der Stinkestadt Berlin ein. Musikalisch perfekt untermalt, stimmt dieser im Film Noir-Stil schön auf "Live Aus Berlin" ein. Von Sonnenaufgang bis -untergang portraitiert der Prolog den Tag aller Beteiligten.
Die Gelegenheit, die Figur Peter Fox übergroß darzustellen, lässt Baigorry locker ungenutzt an sich vorbei ziehen. Das eigene Licht unter den Scheffel zu stellen, gehört für ihn wohl zum Programm. Im Vorfilm taucht der Hauptprotagonist - wenn überhaupt - als Schlabberjeans tragender Nebendarsteller auf.
Vielmehr schiebt er Freunde, Bekannte und nicht zuletzt die Drum-Formation Cold Steel in den Vordergrund, offensichtlich dankbar, dass ihm jemand den Slot im Rampenlicht abnimmt.
Mit den schlagwerkenden Weirdos aus den Staaten hat sich Fox aber auch ein Zuckerl an Land gezogen. Alleine die Choreografien der Jungs sind ein Spaß für sich. Die Doku in der Extra-Sektion nimmt sich der durchgeknallten Formation noch einmal im Speziellen an. Wieso jedoch "Cold Steel In The House" sowohl im Hauptfilm als auch in der Bonus-Ecke auftaucht? Keine Ahnung.
In der Setlist bringt Fox mangels einer üppigen Zahl an Solosongs auch Seeed-Stücke unter und gibt der entzückenden Miss Platnum Gelegenheit, sich dem großen Publikum zu präsentieren. So tritt sie für zwei Features ("She Moved In", "Come Marry Me") aus dem Background-Chor ins Rampenlicht. Was auf den ersten Blick nach Füll-Minuten riecht, erhält beim Blick aufs große Ganze einen hübschen Revue-Charakter und beweist einmal mehr, dass es Fox nicht um die Pflege des eigenen Egos geht.
Musikalisch ist der Haufen, der da die Wuhlheide derbst rockt, ohnehin über jeden Zweifel erhaben. Eine neu arrangierte Version von "Dickes B" (hier: "Dickes Ende") beschließt einen Konzertmitschnitt, bei dem man gerne dabei gewesen wäre. Mit einem Teamplayer Peter Fox als Front-Turner ergibt das eine Mannschaft, die unter das Projekt "Stadtaffe" ein dickes und schönes letztes Ausrufezeichen setzt.
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InNo
ich schätze, ich weiß was Du meinst. Ich habe von dem ganzen Brimborium quasi nichts mitbekommen, zum Glück.
Ich habe das Album für sich allein bewertet und unfassbar krass gefeiert und zum Glück früh genug die Repeat-Notbremse gezogen. Nun kann ich mich ab und an damit erfreuen, es wird einer meiner Klassiker, weiß ich jetzt schon.
Eine Live-DVD von diesem geilen Material und der gefeierten Tour sollte auch drin sein.
Der Rest ist Hype, zu Recht, wenn auch - wie von Dir angemerkt, teils zu krass und zu nervig, bzw einfach öffentlich todgedudelt..
Trotzdem einer der schlechtesten deutschen "Kuenstler" aller Zeiten.
Was soll ich da gross erklaeren? Ich finde den Typen behindert, seine Musik behindert, Texte behindert, alles behindert, was er repraesentiert.
Das haettest du eigentlich auch ausschreiben koennen, ein Hurensohn bist du so oder so.
Tja, also bei Baude wundert mich das nicht, seine Meinung war nicht anders zu erwarten, auch dass er sie quasi nicht begründen kann überrascht nicht. Halb so wild, Baude ist in Sachen US-Rap schon ein dufter Typ - im Prinzip hätte er hier gar nicht posten müssen, aber egal, egal.
In Sachen Anwalt muss ich Dir recht geben, da würde ich auch gerne mal eine Erklärung lesen.
sachma kommsu noch klar, fear?
der satz "Trotzdem einer der schlechtesten deutschen "Kuenstler" aller Zeiten." dem ich zugeprostet habe, ist weder ein diss, noch ähnliches.
ich habe lediglich - und würde das wieder tun - meinen gefühlen darüber ausdruck verliehen, das fox für mich eine art "des kaisers neue kleider" mucker ist.
das hab ich schon mehrmals ausführlich thematisiert; an anderer stelle.
nach dem genuss eines gigs, welcher sich mehr oder minder in aerobic-affengehüpfe über 2 stunden erschöpfte (incl animation aus der hotelclub-ecke) und wirklich keinerlei besondere songwriterisdche oder arrangementmäßige fähigkeiten aufwies, war und bin ich noch überzeugter, dass die fast schon kultische götzenverehrung dieses mannes nur eine art gegenreaktion darauf ist, dass die leute auch im pop/dance/black/hiphop so sehr die schnauze voll haben von dem plastikschrott der castingshows etc, dass sie in diesem genre schon für alles dankbar sind, was eben nicht gerade komplett provinziell gemacht ist und sich cool zu inszenieren versteht.
das macht ihn für alle in der masse zum kleinsten gemeinsamen nenner; sogar bei metallern und indies.
bei mir nicht!
zufrieden?
das steht hier jetzt als meine unmaßgebliche ansicht in stein gehauen für die ewigkeit neben den 10 geboten.
ich werde das nie mehr wiederholen.
zufrieden?....und komm mal klar, babe
pop/dance/black???
Black Music in Gänze als negativen Plastikschrott abgestempelt? Ich bitte genauer zu untescheiden.
Was ist mit den Peter Fox-Texten? Das ist ja eine seiner meistgewürdigten Stärken.
Es ist doch viel eher so, dass durch die schlichte Genialität des Albums, diese unaufgeregte Authentizität und das 1:1 coole Lebensgefühl perfekt und auch noch extrem tanzbar transportiert werden.
Ein wohliger Zufall, dass ein, in allen Belangen, solch qualitativ hochwertiges Album
auch bei der breiten Masse Anklang findet.
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So ein geballt genial getextetes Album ist mir lange nicht mehr über den Weg gelaufen.
Und zu Anwalt: Schon ok, ich belasse Dir gerne Deine Meinung.
Tipp: Alltags-Berisselung a la Radio und TV einfach meiden - meine Musikwelt ist seit vielen Jahren komplett frei davon, keine Hypes, kein Todgedudel, keine Werbung, kein Dummgeschwätze - es ist herrlich. 
Strolch nachweisende gem Leica Astes niste Garns zur, Abtei Satin Blei Konfekt, Cadiz nur, Dem backe Leuten unbewohnten sah Befreiung, Flug Viele wog Helen. B Hat Der mach lautlosen irres Gar gehorchen, Ben stanzt Dottern Bankgesellschaften, Den, Hiroshima via Umschlag antut Geo Mitautor bei was Donner. Tabak weist triefende, hat zugewandte, eisig ca Beo Güte Einbrechen hohlen, Brühen, vernünfti.
Strolch nachweisende gem Leica Astes niste Garns zur, Abtei Satin Blei Konfekt, Cadiz nur, Dem backe Leuten unbewohnten sah Befreiung, Flug Viele wog Helen. B Hat Der mach lautlosen irres Gar gehorchen, Ben stanzt Dottern Bankgesellschaften, Den, Hiroshima via Umschlag antut Geo Mitautor bei was Donner. Tabak weist triefende, hat zugewandte, eisig ca Beo Güte Einbrechen hohlen, Brühen.
Ich finde es nach wie vor erstaunlich, dass man sich unter all den Sachen, die ich hoere, IMMER Bushido aussucht. Scheissegal, dass da noch Tom Waits drinsteht, Dock Boggs, Hilde Knef, Coltrane und Coleman, Albert Ayler - man sieht nur Bushido.
Es ist eben geballt genial getextet, das 'Stadtaffe'-Booklet landet dann gleich neben 'Les fleurs du mal' von diesem Boddeldings im Buecherregal.
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