- Top 100
- Redaktionsempfehlungen
- Zuletzt gehört
Format
Playlist
Aktuelle Sendung
SeitHomepage:
"Ten" ist eine hymnische Kollektiverfahrung. Wer jemals seinen Fuß in eine alternative Disco gesetzt hat, wird festgestellt haben, dass man um gewisse Klassiker glücklicherweise nicht herumkommt: "Alive" und "Jeremy" sind die Smashhits der letzten neunzehn Jahre. Was Mother Love Bone oder Soundgarden anrissen, ist in diesem Manifest des Seattle-Sounds ausdefiniert.
Für den anderen Grandseigneur des Grunge, Kurt Cobain, stellte Pearl Jam dann auch spätestens nach dem ersten Ten-Durchlauf die Große Hure von Babylon dar – die ganzen Scheiß-Solos, die überholte Ästhetik! - dabei vergaß er in seinen etwas gekränkt wirkenden Tiraden, dass Vedder sich nicht nur von The Who und anderen Mainstreamkonsorten beeinflussen ließ, sondern die Vaselines ebenso liebte. Dazu kam, dass die Komponisten Stone Gossard und Jeff Ament zuvor in der Band gespielt hatten, die später zu Mudhoney wurde. Alles also viel engmaschiger verknüpft als manche denken; und ein Glück für die verschworene Grungegemeinde, dass es zwischen Vedder und Cobain vor dessen verfrühtem Ableben noch zu einer Art Konsolidation kam.
Dabei ist "Ten" so ziemlich die Antithese zu allem, was den aufgeblasenen Rockzirkus von damals so ätzend gemacht hat. Es enthält statt koksbefeuerter Selbstbeweihräucherung mehr als ein Dutzend Bekenntnisse zum Selbstzweifel, die universeller und gleichzeitig persönlicher nicht sein könnten. Statt effekthascherischer Künstlichkeit Songtitel wie Ausrufezeichen: "Once". "Black". "Deep". "Wash". Einsilbig, undiskutabel und direkt.
Vedders Texte, so ehrlich wie die karierte Holzfällerhemd-Uniform, betasten mit großer Sensibilität Traumata und Ängste, die den Heranwachsenden in Seattle und Sindelfingen im Geiste vereinen. Die schonungslose Art, mit der Vedder sein Seeleninnerstes vor dem Haarsprayrock-betäubten Publikum der frühen neunziger Jahre auseinanderschält, muss in ihrer Intensität revolutionär gewesen sein. Man beachte nur mal die Bandbreite stimmlicher Variation, wenn Vedder "Wash My Love" singt. Er legt Talent, Bitterkeit und Teenage Angst so authentisch auf den Tisch, dass dem Hörer schwindelig wird zwischen mal mehr, mal weniger offensichtlich ausformulierten Geschichten von Inzest ("Alive"), Obdachlosigkeit ("Even Flow") und Selbstmord ("Jeremy").
Während die Stimmung mal wütend, mal schwermütig, zuweilen fast verzweifelt sein mag, ist sie nie mutlos oder gleichgültig. Die herzzerreißend dunkle Dramatik, die Vedder in seine Vocals im epischen "Black" legt, lässt jede selbsternannte Emoband zu einer aufdringlichen Pantomimentruppe verkümmern. Leidenschaftliche Musik als Katharsis: Das funktioniert gut mit harten Gitarren und unsauberen Produktionen, fragen Sie mal Ihre Punkband vor Ort.
"Ten" umweht nebenher eine Aura der absoluten Unmittelbarkeit. Seien die Songs auch durchkomponiert, durchstrukturiert und in Altherrenrunden mittlerweile salonfähig, weniger druckvoll und intensiv sind sie sicher nicht. Dass der Sound nicht behäbig wirkt, liegt vielleicht auch an der Tendenz der Band, sich mit Wahwahs und Feedbacks eher in Richtung Led Zeppelin zu verbeugen als die zuweilen verklemmt-metallische Schiene von Alice in Chains und Konsorten zu fahren.
Die andere, möglicherweise massenkompatible Seite von Pearl Jam wird in Cover und Albumtitel deutlich: Die Band ging ihren unerwarteten Erfolg im wahrsten Sinne des Wortes zunächst sportlich an. Das High Five in umgedrehten Basecaps auf der Vorderseite: Ein irgendwie putzig anmutendes "Pack ma's, Jungs", einer für alle und so weiter. Meine Freunde und ich stürmen das Musikbusiness! "Ten": Die Rückennummer des Basketballers Mookie Blaylock, an dem die Grunger einen solchen Narren gefressen hatte, dass sein Name um ein Haar für die ganze Band Pate gestanden hätte.
Für die frühe Band Pearl Jam bedeutet diese unbedarfte Herangehensweise: Sie findet ihren Ausdruck nicht in irgendwelchen Posen wie Breitbeinig-In-Lederhosen-Herumstehen oder zur Schau gestellter Aggression gegen sich selbst (Cobain, Iggy Pop) oder das Bühnenmobiliar (unzählige andere übersättigte Rockstars). Sie brachte die Songs ohne großes Gewese einfach auf die Bühne und zementierte ihren Ruf als legendär gute Liveband – war ja schließlich nur "eine Entschuldigung zum Touren", wie Vedder in rückblickendem Understatement das Debüt bezeichnet.
Bis heute hat sich das Album zehnmillionenfach verkauft und gerade mit seiner Zugänglichkeit dafür gesorgt, dass das Genre Grunge nicht nur eine flüchtige Randerscheinung im Collegeradio geblieben ist. Darüber hinaus dient es als veritabler Einstieg in den Alternative Rock at its best: Wer beispielsweise das funkige "Dirty Frank" mag, hört sicher auch mal bei den Red Hot Chili Peppers rein, und damit ist die musikalische Sozialisation schon halb gerettet.
Und während sich die Vereinigten Staaten für gruselig selbstgerechte Vedder-Blaupausen wie Creed längst mal offiziell entschuldigen könnten, hat "Ten" nicht nur als Teil der Seattler Big Four unzählige Leidenschaften und Ängste einer Generation in hörbarer Form kondensiert, sondern sich mittlerweile selbst als nie alternder Klassiker etabliert. Also bitte: Wenn das Classic Rock ist, dann ist die Welt in Ordnung!
In der Rubrik "Meilenstein" stellen wir Albumklassiker vor, die die Musikgeschichte oder zumindest unser Leben nachhaltig verändert haben. Unabhängig von Genre-Zuordnungen soll es sich um Platten handeln, die jeder Musikfan gehört haben muss.
| Shop | Titel | Info | Preis | Porto | Gesamt |
|---|---|---|---|---|---|
![]() |
Pearl Jam - Ten | Infos (Lieferzeit/Service) | €6,03 | €3,95 | €9,98 |
![]() |
Pearl Jam - Ten | Infos (Lieferzeit/Service) | €7,99 | €2,99 | €10,98 |
![]() |
Ten | Infos (Lieferzeit/Service) | €8,99 | €3,00 | €11,99 |
![]() |
Pearl Jam - Ten | Infos (Lieferzeit/Service) | €8,99 | €3,95 | €12,94 |
![]() |
Pearl Jam - Ten | Infos (Lieferzeit/Service) | €10,99 | €3,95 | €14,94 |
starker text, absolut gerechtfertigter meilenstein. kompliment!
der vollständigkeit halber: die alive-liveversion, wash und dirty frank waren auf dem original nicht drauf, sind eigentlich nur b-seiten. besonders wash hätte es aber sowieso verdient, auf dem album zu sein.
Sancho, cool bleiben. Nevermind ist anders aber ebenbürtig.
"ten" hat mich sehr geprägt, überalbum.
Schön und eben so wie ihr Name geschrieben, Fr. Locker! Ich dachte schon beim 2. Absatz, dass ich auf jeden Fall auf den einzig negativen Punkt an Pearl Jam, für den man sie aber nicht verantwortlich machen kann (Scott Stap... und eigentlich sämtlicher Standard-american-alternative-Rock nach 1997), hinweise - aber da kamen sie im letzten Absatz ja selbst noch drauf. 
Eins fällt mir aber noch auf: Während viel von seiner Musik immer noch qualtitativ hochwertig daher kommt (Into the wild-OST!), wirkt Eddie Vedder in "privater Mission", also Interviews, öffentliche Ansprachen etc., auf mich mehr und mehr wie ein Alternative-Bono, geht das noch mehr Leuten so?
Absolutes Überalbum!Keine Schwache Sekunde drauf.
Mein Highlight ist und bleibt Garden.
Das Album klingt so richtig schön nach '"Neunziger" ohne dabei an Frische zu verlieren.Genial.
Leider kam Pearl Jam da nie wieder ran....
Ich finde, dass dass das Album "Ten" sehr überwertet ist und mit Anderen wie z. B. der Yield nicht mithalten kann. (ist auch eines der Alben von Pearl Jam, dass ich am wenigsten anhöre) Sorry Jungs und Mädels..ist meine Meinung
jaja, schönes album.
aber, ihr wisst schon dass ihr noch KEIN EINZIGES jazz-album in der meilensteinkategorie besprochen habt!?
yeah, auf den meilenstein hab ich gewartet! dass es in alive um inzest geht hab ich auch noch nie gehört. und meine cd hat auch nur 11 tracks. trotzdem danke!
hab mich seitdem durch die diskografie gehört.. erst war ich enttäuscht, das nichts mehr wie auf Ten klingt, aber bei genauerem hinhören ist eigentlich jedes album auf seine weise genial. gut, dass sie noch so oft touren (und ten nach 20 jahren meistens immer noch zur hälfte darbieten)
@b-dreizehn
ich zitiere bart simpson: "jazz nervt."
tjaha, kann man diskutieren mit dem inzest, so richtig klar ist das natürlich nicht. ich hab die zweite strophe immer so verstanden, dass es die mutter ist, die da auf den sohn zutänzelt, weil der dem vater so ähnelt (deswegen auch in der 3. strophe "you're still alive, she said"). ziemlich krank, ne? aber hier zum untermauern: http://en.wikipedia.org/wiki/Alive_%28Pearl_Jam_song%29
"The vocal melody of the "Alive" chorus was covered by the hardcore production group Neophyte (as Bodylotion) in 1996 as "Always Hardcore",[22] which was later adapted by the German techno group Scooter as "One (Always Hardcore)" on the 2004 album, Mind the Gap." - Wieso wollte ich das nie wissen?
Das mit dem Seattle Sound frag ich mich auch immer ob es sowas wirklich gibt? Kann jemand mit weiteren Beispielen helfen?
soundgarden wäre noch ein klassischer anwärter für die bezeichnung. aber auf superunknown alleine hört man schon mehr sounds als auf ten und nevermind zusammen - für mich gibts den seattle-sound nicht. vielleicht ist der eher stellvertretend für den "seattle-vibe", der damals herrschte.. keine ahnung, ich war zu jung
soundgarden wäre noch ein klassischer anwärter für die bezeichnung. aber auf superunknown alleine hört man schon mehr sounds als auf ten und nevermind zusammen - für mich gibts den seattle-sound nicht. vielleicht ist der eher stellvertretend für den "seattle-vibe", der damals herrschte.. keine ahnung, ich war zu jung
@paeiht
fuck.. jetzt wo dus sagst.. warum musstest du das hier auch noch posten?? 
@speedymcs
jazz nervt? ok, deine meinung.
trotzdem wirst du aber kaum bestreiten können dass es genügend jazzalben gibt die in ihrer relevanz so einige meilensteine auf laut.de bei weitem übertreffen.
@speedymcs
jazz nervt? ok, deine meinung.
trotzdem wirst du aber kaum bestreiten können dass es genügend jazzalben gibt die in ihrer relevanz so einige meilensteine auf laut.de bei weitem übertreffen.
ausgerechnet die wilden 'whO' als 'mainstreamkonsorten' abzustempeln, darf man sich auch nur als freches mädchen herausnehmen.
einen
auf die süße provokation, theresa.
@aoul: was bitte ist ein alternative-bono? das passt so gar nicht zu deinem aha-posting.
ich gehöre aber auch zu jenen, die mit der irischen nachtigall kein problerm haben.
was ist schon ein bisschgen verständliche (und im biz notwendige) egozentrik gegen das am ende erreichte. sei es afrika oder anderes.
wenn vedder sich endlich vom rein selbst reflexiven innenansichten zum respektablen aushängeschild eines denkebnden amerikas gemacht hat, finde ich absolut ok.
dass das alles in den staaten eine prise plakativer abgehen muss, damit die reizüberfluteten was merken (siehe manson......m.manson, nicht c.manson), ist für uns europäer vielleicht arg am hang zum verkitschten rockstar mit mission.
aber warum auch nicht.....würde ich auch machen.....den ganzen tag!
"Alive" hat sehr wohl was mit Inzest zu tun. "Alive" bildet mit "Once" und dem B-Seiten Track "Footsteps" die Mamasan-Triologie. In einem frühen Konzert in der Schweiz hat Vedder erstmals den Zusammenhang der Triologie verdeutlicht. Während in "Alive" die Mutter des Protagonisten ihn zum Inzest verleitet, weil er sie an ihren Mann erinnert, verliert dieser in "Once" den Verstand und wird zum Serienkiller. In "Footsteps" sitzt er anschließend in der Todeszelle und denkt über seine Taten nach, bereut sie aber nicht. Wer mehr Infos haben will: http://www.fivehorizons.com/songs/dec99/index.shtml
Kann mir mal einer helfen: ich habe eben zufällig "Go" gehört und mir kommt das so dermaßen bekannt vor. Da ich aber Pearl Jam nur durch die "Ten" her kenne glaub ich nicht dass ich es vom Album "Vs." her kenne. War das Lied mal in nem Film oder Videospiel?
@Anwalt: Gemeinnütziges Engagement von "Stars" hat mMn zu oft diesen negativen, anbiedernd-selbstinszenierenden Beigeschmack... Und Bono ist die Blaupause dieses "Hey, ich mach es eigentlich nur, damit ihr alle mich NOCH GEILER findet"-Charakters. Klar kommt da ein Vedder noch sympathischer weg - aber was dieses offene, oftmals wenig authentische Botschaftergehabe angeht - das find ich auch an Tom Morello oder Morissey ziemlich peinlich und aufgesetzt, ohne dadurch meinen Respekt vor ihrer Musik und meine Wertschätzung für eben jene zu schmälern... Vielleicht bin ich da auch zu sehr "Let the music do all the talk!"-Purist. U2 in den 80ern? Unverzichtbar. Pearl Jam in den 90ern? Ebenso. Aber bitte Frontmänner, ernstnehmen kann ich euer gemeinnütziges Engagement erst, wenn ihr bereit seid, alles was ihr nicht unmittelbar zur Finanzierung eures Lebens braucht, tatsächlich an soziale Einrichtungen abzutreten etc.
@Dude: MD bekam Ende letzten Jahres bereits eine Meilenstein-würdige Rezension für die 40years-Edition von Bitches Brew durch Hrn. Kubanke auf den Leib geschneidert... und ich persönlich würde gar so weit gehen, noch 10 Jahre früher als du einzusteigen und "Birth of the cool" den Monolithen zu schenken - Das Album trägt den Meilenstein quasi schon im Namen. Und für die Jazz-Kategorie schwimm ich glaub ich auf einer Höhe mit dem Anwalt, für die "Neuzeit" SOFORT nach Nils Petter Molvaer zu schreien! Khmer!
kind of blue wär auch mein favorit gewesen.
hätte aber auch nichts gegen platten wie coltranes love surpreme oder horace silvers songs for my father.
kind of blue wär auch mein favorit gewesen.
hätte aber auch nichts gegen platten wie coltranes love surpreme oder horace silvers songs for my father.
@soul: ich denke immer noch, dass solch eine einstellung eher zur geistigen provinz passt, als zu dir.
du sagst: "Aber bitte Frontmänner, ernstnehmen kann ich euer gemeinnütziges Engagement erst, wenn ihr bereit seid, alles was ihr nicht unmittelbar zur Finanzierung eures Lebens braucht,"
schön auf den punkt gebracht. nur ....äh....warum?
deine definition trifft fast exakt jene der mittelalterlichen bettelmönchsorden.
nur weshalb ist das denn bitteschön geil?
alter, wenn ich morgen den bestseller des jahrtausends am start hätte, würde ich auch erstmal zusehen, dass die familie auf generationen abgesichert ist.
und für alles was übrig bleibt kann man als gigant nämlich deutlich mehr einfluss ausüben. geil oder? 5 mio absahnen und im gegenzug für andere stiftungen gründen und/oder kampagnen starten, die hundert mal mehr leben retten, als wenn man dummbratzig-ideell den großen alternative helden raushängen läßt. letzteres isdt schlicht unproduktiv.
nix ist mir deutscher im ganz unbrauchbaren sinne als diese stets latent sozialneidisch aufgeladene debatte, in denen man leuten etwas vorwirft, was man zu recht so gar nicht anders machen würde, hätte man die möglichkeit.
meine doktrin: bono, bitte hab doch 80 mio im schrank, solange du auch was abgibst
und
jeder amerikanische präsident darf soviel praktikantinnenblowjobs bekommen, wie er braucht, um es wie clinton hinzukriegen.
gegen biedermannmoral!
.. und pro Anwalt! Schön Dich mal wieder zu lesen, war ne gute Sache mich wieder anzumelden!
Ich HASSE Grunge. Ich hasse fast alles von Nirvana, Soundgarden und besonders Alice In Chains. Ihr jammervoller Schmuddel-Rocksound ist so ätzend.
Seltsamerweise liebe ich das Debüt-Album von Pearl Jam.
Leider ging es danach musikalisch aber auch bergab.
das ist ja auch kein wunder.
man kann 'ten' 100 mal grunge nennen.
musikalisch ist das, im vergleich zu den anderen szenehelden der tage, doch im weasentlichen zwar großartiger aber recht konventioneller bluesrock mit singer/songwriter-appeal.
pj sind doch verwandschaftlich mehr bei den white stripes als bei nirvana zu verorten.
das transportiert vedder einfach auch stimmlich geiler isv vielseitiger als cobain, mudhoney und co.
Jup, Anwalt hat Recht was PJ angeht und MannBeißtHund sollte nicht so sehr hassen, ist doch unnötig. 
Aber nicht doch, werde nie verstehen wo es einen Grund gibt Nirvana zu hassen. Ich meine, man kann ja deren Musik nicht mögen oder die Wahrheit sagen und Cobain attestieren, dass er kein guter Gitarrist war, etc. Aber "hassen"?
Aber nicht doch, werde nie verstehen wo es einen Grund gibt Nirvana zu hassen. Ich meine, man kann ja deren Musik nicht mögen oder die Wahrheit sagen und Cobain attestieren, dass er kein guter Gitarrist war, etc. Aber "hassen"?
SchnickSchnack, was denn heutzutage, die 00er rulen? die 10er rulen? Die Generationen sind nun funny-gut-drauf-happy-alles-super? Völlig Quatsch da einer Band irgendeine Schuld zu geben.

Schon the Doors hatten diesen "abgefuckt"-Style, da gab es in jeder Generation derartige Bands/Attitüden. Nirvana da als besonders eklatant herauszustellen halte ich für gewagt. Aber ich weiß schon was Du meinst, si si.
@all: Sorry wegen Monsterpost - nächstes mal fahr ich doch lieber gleich zum bösen Anwalt und klär das persönlich (gute Stelle, um wieder mal auf das immer noch anhaltende Fehlen der PM-Funktion bei laut.de aufmerksam zu machen...) 
Format
Homepage: